WACKER-Umweltbilanz 2019: Luftemissionen deutlich gesunken

Gesamtemissionen in die Luft bei Kohlendioxid (CO2) um rund zwanzig Prozent und der Ausstoß von Stickoxiden (NOx) um rund ein Drittel

Nicht nur die Luftemission konnte deutlich verringert werden im Werk Burghausen der Wacker Chemie AG: Mit Hilfe der konsequenten Verbundstrategie und der effizienten Kreislaufwirtschaft in der Produktion entsteht im Werk Burghausen auch immer weniger Abfall. Der überwiegende Teil der Produktionsabfälle, insgesamt 79 Prozent, konnte 2019 wiederverwertet werden. (Foto: Wacker Chemie AG)

Nicht nur die Luftemission konnte deutlich verringert werden im Werk Burghausen der Wacker Chemie AG: Mit Hilfe der konsequenten Verbundstrategie und der effizienten Kreislaufwirtschaft in der Produktion entsteht im Werk Burghausen auch immer weniger Abfall. Der überwiegende Teil der Produktionsabfälle, insgesamt 79 Prozent, konnte 2019 wiederverwertet werden. (Foto: Wacker Chemie AG)

Burghausen, 18.08.2020 – Die Wacker Chemie AG hat die Umweltbilanz am Standort Burghausen im vergangenen Berichtsjahr weiter verbessert. Das geht aus dem nun veröffentlichten Umweltbericht zum Jahr 2019 hervor.

Seit 1998 informiert WACKER jedes Jahr die Öffentlichkeit über die aktuellen Daten und Fakten der Umweltbilanz am Standort Burghausen.

Ein deutlicher Rückgang war im vergangenen Jahr bei den Gesamtemissionen in die Luft zu verzeichnen. So verringerte sich der direkte Ausstoß, das heißt, der auf die Produktionsbereiche und die eigene Strom- und Dampfproduktion entfallende Anteil der Emissionen, bei Kohlendioxid (CO2) um rund zwanzig Prozent und der Ausstoß von Stickoxiden (NOx) um rund ein Drittel. Neben maßnahmenbedingten Verbesserungen bei den Produktionsanlagen und einem prozentual höheren Beitrag der Wasserkraft am Energiemix, hat dazu als Sondereffekt die mehrmonatige Abstellung des standorteigenen Gas- und Dampfkraftwerks zum Einbau einer neuen Gasturbine wesentlich beigetragen. In diesem Zeitraum wurde zur Kompensation der entfallenen Eigenerzeugung verstärkt Strom extern eingekauft.

Im Zuge der Modernisierung des standorteigenen Gas- und Dampfkraftwerks durch den Einbau einer hoch effizienten und umweltfreundlichen Gasturbine mit einer Leistung von 130 MW verringert sich zukünftig deren Ausstoß von Kohlendioxid im Vergleich zum Vorgängermodell um rund 10 Prozent. Die Emissionen von Stickoxiden werden auf Grund der verbesserten Abgastechnik um etwa 30 Prozent reduziert.

Eine spürbar positive Entwicklung war im Bereich der flüchtigen organischen Verbindungen (NMVOC) zu verzeichnen. Einen maßgeblichen Beitrag dazu leisteten die deutlich gesenkten Emissionen aus dem Betrieb der Pulvertrockner zur Herstellung von Dispersionspulver.

Mit Hilfe der konsequenten Verbundstrategie und der effizienten Kreislaufwirtschaft in der Produktion entsteht im Werk Burghausen auch immer weniger Abfall. Der überwiegende Teil der Produktionsabfälle, insgesamt 79 Prozent, konnte 2019 wiederverwertet werden.

Auch für das Jahr 2020 ist ein umfangreiches Maßnahmenpaket für die Optimierung des betrieblichen Umweltschutzes vorgesehen. Alle vier Geschäftsbereiche verfolgen dabei das Ziel, die spezifischen Energieverbräuche um jeweils 1,5 Prozent im Jahr zu senken.

Zudem setzten sich die einzelnen Geschäftsbereiche konkrete umweltrelevante Einsparungsziele für das Jahr 2020. So plant etwa WACKER POLYMERS durch eine bedarfsgesteuerte Regelung der Kühlwasserpumpe eine deutliche Senkung des Kühlwasserverbrauchs um 150.000 Kubikmeter pro Jahr zu erreichen. Auch bei der Herstellung von Polysilicium im Geschäftsbereich POLYSILICON soll der Kühlwasserverbrauch gesenkt werden. Konkretes Ziel dabei ist es, je Tonne Produkt, eine Reduzierung um vier Prozent zu erzielen.

Der Umweltbericht 2019 steht im Internet unter www.wacker.com/burghausen zur Verfügung.


Unternehmenskurzprofil:

WACKER ist ein global operierender Chemiekonzern mit rund 14.700 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 4,93 Mrd. € (2019).

WACKER verfügt weltweit über 24 Produktionsstätten, 23 technische Kompetenzzentren und 51 Vertriebsbüros.

WACKER SILICONES
Siliconöle, -emulsionen, -kautschuke und -harze, Silane, Pyrogene Kieselsäuren, Thermoplastische Siliconelastomere

WACKER POLYMERS
Polyvinylacetate und Vinylacetat-Co- und Terpolymere in Form von Dispersionspulvern, Dispersionen, Festharzen und Lösungen

WACKER BIOSOLUTIONS
Biotechnologische Produkte wie Cyclodextrine, Cystein und Biopharmazeutika,außerdem Feinchemikalien und Polyvinylacetat-Festharze

WACKER POLYSILICON
Polysilicium für die Halbleiter- und Photovoltaikindustrie

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