Vorschulkinder auf Entdeckungstour an der Alz

Naturführerin Monika Hager half den Kindern bei der Suche nach Wasserlebewesen mit Kescher und Lupe. (Fotos: CPG)

Naturführerin Monika Hager half den Kindern bei der Suche nach Wasserlebewesen mit Kescher und Lupe. (Fotos: CPG)

Genau unter die Lupe nahmen die Kinder des Kindergartens aus Hirten ihre Entdeckungen, die sie bei ihrer Exkursion ans heimische Gewässer unter fachlicher Anleitung gemacht hatten.

Genau unter die Lupe nahmen die Kinder des Kindergartens aus Hirten ihre Entdeckungen, die sie bei ihrer Exkursion ans heimische Gewässer unter fachlicher Anleitung gemacht hatten.

Burgkirchen, 10.07.2019 – Ausgerüstet mit Kescher und Lupe stand bei einer Exkursion der Vorschulkinder des Kindergartens Hirten die Entdeckung der heimischen Flora und Fauna an der Alz auf dem Programm. Organisiert wurde diese vom Verein Naturnahe Alz.

Bereits zum dritten Mal hat der Verein Naturnahe Alz, der die Renaturierungsmaßnahmen entlang des Flusses zwischen Hirten und der Mündung in den Inn seit 2015 unterstützt, zum Ausflug eingeladen. Mit dabei waren dieses Mal die Vorschulkinder der Kindertagesstätte St. Margarethe aus Hirten. Mit vollem Engagement entdeckte „die kleine Forschergruppe“, wie sie „Expeditionsleiterin“ Monika Hager, ausgebildete Natur- und Landschaftsführerin, nannte, unter anderem Libellenlarven, Strudelwürmer, kleine Krebse sowie Fische und vieles mehr. Jedes der sechs Kinder wollte dabei so viel wie möglich an Pflanzen und Tieren entdecken und begab sich mit seinem Forschungspartner sowie ausgerüstet mit einem Kescher, Schüssel und Pinsel auf Erkundungstour in einen Seitenarm und entlang einer Kiesbank an der Alz bei Hirten. Nachdem behutsam viele verschiedene Wasserbewohner gefangen worden waren, betrachteten die kleinen Forscher die Tierchen mit Hilfe einer Becherlupe noch einmal ganz genau. Die ausgebildete Natur- und Landschaftsführerin Monika Hager erklärte ihnen die Arten und Besonderheiten der gefundenen Wasserbewohner, denen die Kinder aufmerksam folgten.

Förderung des Naturbewusstseins
„Es ist wichtig, dass die Kinder ihre heimische Natur frühzeitig kennenlernen und wissen, welche Tier- und Pflanzenarten dort anzutreffen sind“, findet auch Nathalie Hohenadler, die Leiterin des Hirtner Kindergartens.  Dabei hatten die Hirtner Kinder das Exkursionsgebiet sozusagen direkt vor der Haustür: Von der Kindergartenpforte bis zur erkundeten Kiesbank wanderten sie in gerade einmal 15 Minuten. Erste Erfahrungen in der Natur sind gerade auch im jungen Alter wichtig, um später ein besseres Naturverständnis und Umweltbewusstsein entwickeln zu können. Diesen Ansatz will der Verein „Naturnahe Alz“ mit seiner kindgerechten Bildungsförderaktion „Kleine Alzforscher“ unterstützen. Am Ende der Forscherreise angelangt, gab es für jeden Naturentdecker noch eine Teilnahmeurkunde sowie Juterucksack für die gesammelten Schätze, den sie bei zukünftigen Expeditionen einsetzen können.

Über den Chemiepark GENDORF
Der Chemiepark GENDORF im oberbayerischen Burgkirchen – mitten im Bayerischen Chemiedreieck – ist der größte Chemiepark Bayerns und Standort für über 30 Unternehmen aus den Bereichen Basis- und Spezialitäten-Chemie, Kunststoffe, Energieversorgung und Dienstleistungen. Die produzierenden Unternehmen nutzen die gemeinsame Chemiepark-Infrastruktur und sind durch einen Produktions- und Stoffverbund eng miteinander vernetzt. Am Standort sind ca. 4.000 Mitarbeiter beschäftigt; etwa 400 junge Menschen werden vor Ort ausgebildet. Der Chemiepark GENDORF ist 197 Hektar groß. Eine Fläche von 50 Hektar steht für Ansiedlungen und Erweiterungen zur Verfügung. Die speziell auf die Chemieproduktion zugeschnittene Infrastruktur wird von der Betreibergesellschaft InfraServ Gendorf bereitgestellt.

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