Sicherer Start mit „Safewing“ von Clariant aus Gendorf

Flughafen München vertraut im Winter auf Sicherheitstechnik aus den Kreisen Mühldorf und Altötting

München. Bei Winterwetter und Schnee schlagen im Chemiepark Gendorf im Landkreis Altötting die Herzen höher. Dort wird das Flugzeugenteisungsmittel „Safewing“ produziert. Wer bei Eis und Schnee vom Flughafen München oder vom Airport Salzburg aus startet, kann sich entspannt zurücklehnen. Der skeptische Blick auf Schnee und Eis auf den Tragflächen wird abgelöst durch die Sicht auf emsige Flugzeugenteiser. Zum sicheren Start von zahlreichen Airports in Deutschland sowie in Mittel- und Osteuropa während der Winterperiode trägt unter anderem „Safewing“ bei − das Flugzeugenteisungsmittel der Clariant AG aus Gendorf.

Der Flughafen München ist außerdem mit Auffangvorrichtungen ausgestattet, um das versprühte Enteisungsmittel aufzufangen und in einer eigenen Recyclinganlage am Flughafen wieder aufzubereiten.

Um die Start- und Landebahnen, Rollwege und Parkflächen der Flugzeuge von Schnee zu räumen, und vor allem, um die riesigen Schneemassen schnell und effizient abzutransportieren, kommen Abschiebewagen des Maschinenbauers Fliegl aus Mühldorf zum Einsatz. Auf eigenen Deponieflächen auf dem Flughafengelände werden die Schneemassen zu zigtausend Kubikmeter fassenden Schneepyramiden aufgetürmt, die nach strengen Wintern noch bis in den Monat Mai langsam vor sich hinschmelzen.

Am vergangenen Samstag wurden am Flughafen München wegen der heftigen Schneefälle rund 130 Flüge annulliert, 350 Flieger hatten eine Stunde oder mehr Verspätung. Die beiden Start- und Landebahnen waren abwechselnd gesperrt; nur jeweils eine stand zur Verfügung, während die andere geräumt wurde. Am Sonntag normalisierte sich die Situation wieder. Bis zum Nachmittag wurden nur noch 15 Flüge gestrichen.

Weitere Details zum Flugverkehr, vor allem zu möglichen Änderungen – zumal für die kommenden Tage wieder starke Schneefälle vorhergesagt sind: www.munich-airport.de

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/Passauer Neue Presse

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