Neue Azubi-Energiescouts im Chemiepark GENDORF zertifiziert

7. Juni 2021

Azubis lernen schon während der Ausbildung, wie sie Energiesparmöglichkeiten am Arbeitsplatz realisieren

Die frisch zertifizierten Azubi-Energiscouts: (v.l.n.r.) 1. Reihe: Leah Steiger (ISGT), Tobias Forsthofer (Dyneon), Hannes Hofmeister (ISG), 2. Reihe: Kilian Niedermeier (ISGT), Tobias Lehner (ISGT), Stefan Seitz (Clariant), 3. Reihe: Ludwig Barth (Clariant). Nicht auf dem Bild: Felix Straßer (ISG), Bastian Eder (Clariant) und Philipp Wiesmeier (ISGT). Die Zertifikate überreichten BIT Gendorf-Leiter Jochen Volbracht und Kursleiter Josef Meyer (hintere Reihe außen).

Die frisch zertifizierten Azubi-Energiscouts: (v.l.n.r.) 1. Reihe: Leah Steiger (ISGT), Tobias Forsthofer (Dyneon), Hannes Hofmeister (ISG), 2. Reihe: Kilian Niedermeier (ISGT), Tobias Lehner (ISGT), Stefan Seitz (Clariant), 3. Reihe: Ludwig Barth (Clariant). Nicht auf dem Bild: Felix Straßer (ISG), Bastian Eder (Clariant) und Philipp Wiesmeier (ISGT). Die Zertifikate überreichten BIT Gendorf-Leiter Jochen Volbracht und Kursleiter Josef Meyer (hintere Reihe außen).

Burgkirchen 07.07.2021 – Der zweite Azubi-Energiescout-Jahrgang an der BIT Gendorf hat erfolgreich abgeschlossen. Bei der IHK-Qualifizierung werden Auszubildende in Energieeffizienz geschult und lernen schon während der Ausbildung, wie sie Energiesparmöglichkeiten am Arbeitsplatz realisieren.

Sechs Azubis von ISG/ISGT, zwei Azubis von Clariant und ein Dyneon-Azubi erforschten im Rahmen des Lehrgangs Energiesparpotenziale in ihren Ausbildungsbetrieben und erarbeiteten passende Lösungskonzepte. Von der energiefressenden Klimaanlage über die dauerbrennende Schreibtischlampe, in die Jahre gekommene Motoren oder auch kaum sichtbare Druckluftleckagen – es sind oft die vermeintlich kleinen Dinge, die zu großen Energiefressern werden können. Einzeln oder im Team erarbeiteten die zehn Auszubildenden Verbesserungsmöglichkeiten, für die sie nun ihr Zertifikat der Industrie- und Handelskammer erhielten.

Jochen Volbracht, Leiter der BIT Gendorf, zeigte sich begeistert von der Findigkeit der Auszubildenden: „Es ist wieder ein Jahrgang mit gelungenen Arbeiten. Es freut mich, dass schon unsere Auszubildenden ein Auge für Verbesserungspotenziale beim Thema Energieeffizienz haben. Auch wenn es vermeintlich kleine Maßnahmen sind, wie etwa bei Tageslicht das Bürolicht auszuschalten oder die Klimaanlage nicht auf höchster Stufe laufen zu lassen, können diese doch eine große Wirkung entfalten.“

Die Energiescout-Qualifizierung für Auszubildende ist eine Initiative der Industrie- und Handelskammern, mit dem Ziel, schon Auszubildende für energetische Optimierung am Arbeitsplatz zu sensibilisieren. 2019 fand der erste Qualifizierungsjahrgang im Chemiepark GENDORF statt. Mit weitreichendem Erfolg: Ein Projekt von Teilnehmerin Patrizia Schuth wurde von der IHK sogar als eines der besten deutschlandweit ausgezeichnet. Der nächste Energiescout-Jahrgang im Chemiepark GENDORF startet diesen Herbst.

Über den Chemiepark GENDORF
Der Chemiepark GENDORF im oberbayerischen Burgkirchen – mitten im Bayerischen Chemiedreieck – ist der größte Chemiepark Bayerns und Standort für über 30 Unternehmen aus den Bereichen Basis- und Spezialitäten-Chemie, Kunststoffe, Energieversorgung und Dienstleistungen. Die produzierenden Unternehmen nutzen die gemeinsame Chemiepark-Infrastruktur und sind durch einen Produktions- und Stoffverbund eng miteinander vernetzt. Am Standort sind ca. 4.000 Mitarbeiter beschäftigt; etwa 400 junge Menschen werden vor Ort ausgebildet. Der Chemiepark GENDORF ist 197 Hektar groß. Eine Fläche von 50 Hektar steht für Ansiedlungen und Erweiterungen zur Verfügung. Die speziell auf die Chemieproduktion zugeschnittene Infrastruktur wird von der Betreibergesellschaft InfraServ Gendorf bereitgestellt. www.gendorf.de

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