Mehr Artenvielfalt am Alzkanaldamm

26. Mai 2021

WACKER und Landschaftspflegeverband Altötting erweitern Biodiversitätsprojekt

Burghausen, 26.05.2021 – Vor zwei Jahren startete die Wacker Chemie AG mit dem Landschaftspflegeverband Altötting ein Gemeinschaftsprojekt zur Förderung der Artenvielfalt. Die Wiesen am Alzkanaldamm wurden auf eineinhalb Kilometern Länge zwischen Burgkirchen und Hirten ökologisch aufgewertet. Nun zogen die Kooperationspartner Bilanz und besprachen die nächsten Schritte.

Am Mittwoch, den 26. Mai 2021, trafen bei einem Ortstermin am Alzkanal auf Höhe Gufflham WACKER-Werkleiter Dr. Peter von Zumbusch und Reinhard Klett vom Altöttinger Landschaftspflegeverband zusammen, um die Entwicklung des Biodiversitätsprojekts in Augenschein zu nehmen. Als Gäste geladen waren Erwin Schneider, Landrat und 1. Vorsitzender des Landschaftspflegeverbands Altötting, Burgkirchens Bürgermeister Johann Krichenbauer und Dr. Martin Sommer vom Deutschen Verband für Landschaftspflege.

Vor zwei Jahren stellte die Wacker Chemie AG als Grundeigentümer 30.000 Quadratmeter Fläche entlang des Alzkanaldamms zwischen Burgkirchen und Hirten zur Verfügung, um die Wiesen ökologisch aufzuwerten. Im Rahmen des Landschaftspflegeprogramms Bayern kümmert sich der Landschaftspflegeverband Altötting um die Pflege dieses Abschnitts, der aufgrund seines langgestreckten Verlaufs besonders wirksam zum Verbund von Biotopen beitragen kann. Ziel ist es, eine artenreiche Blühstruktur wiederaufzubauen und weiterzuentwickeln, auf der sich viele verschiedene Blumen, Gräser und Insekten ansiedeln können.

Eine ideale Partnerschaft, findet WACKER-Werkleiter Dr. Peter von Zumbusch: „Die Wacker Chemie AG besitzt die Flächen und der Landschaftspflegeverband Altötting die Expertise. Ich freue mich, dass wir mit dem gemeinsamen Biodiversitätsprojekt den Lebensraum für Tiere und Pflanzen verbessern können.“ Um die wichtige Vernetzung der Lebensräume weiter zu entwickeln und damit die Blühflächen mit ihrer heimischen Insektenvielfalt zu fördern, wird die Kooperation auf dieser Fläche weitergeführt und durch zusätzliches Saatgut aufgewertet. „Die Umstellung der bisherigen Fläche auf ökologische Pflege bewerten wir durchwegs positiv. Die Arbeiten haben auch zu keinen Nachteilen für den Betrieb des Alzkanals geführt “ so Dr. Peter von Zumbusch.

Mit den gesammelten Erfahrungen geht die Wacker Chemie AG nun noch einen Schritt weiter: auf einer zusätzlichen Fläche in ähnlicher Größenordnung am Alzkanaldamm will das Unternehmen selbst von Mulchen auf artenschutzgerechtes Mähen mit Mähgutabfuhr umstellen und auch die Pflege und deren Kosten übernehmen. Die bis zu 30.000 Quadratmeter große Erweiterungsfläche soll gemeinsam mit den Experten des Landschaftspflegeverbands Altötting ausgesucht werden, um sicherzustellen, dass der ökologische Beitrag hochwertig ist.

„Als Industrieunternehmen beschränken wir uns nicht nur auf den betrieblichen Umweltschutz. Mit Maßnahmen und Projekten zum Schutz von Umwelt und Natur wollen wir auch einen Beitrag zu mehr biologischer Vielfalt leisten, um nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen,“ erklärt Dr. Peter von Zumbusch.


Unternehmenskurzprofil:

WACKER ist ein global operierender Chemiekonzern mit rund 14.700 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 4,93 Mrd. € (2019).

WACKER verfügt weltweit über 24 Produktionsstätten, 23 technische Kompetenzzentren und 51 Vertriebsbüros.

WACKER SILICONES
Siliconöle, -emulsionen, -kautschuke und -harze, Silane, Pyrogene Kieselsäuren, Thermoplastische Siliconelastomere

WACKER POLYMERS
Polyvinylacetate und Vinylacetat-Co- und Terpolymere in Form von Dispersionspulvern, Dispersionen, Festharzen und Lösungen

WACKER BIOSOLUTIONS
Biotechnologische Produkte wie Cyclodextrine, Cystein und Biopharmazeutika,außerdem Feinchemikalien und Polyvinylacetat-Festharze

WACKER POLYSILICON
Polysilicium für die Halbleiter- und Photovoltaikindustrie

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