Lehrabschlussfeier: Hohe Übernahmequote im Chemiepark GENDORF

14 der ausgelernten Chemiepark-Azubis erhielten eine Übernahme-Zusage

Groß war die Freude bei den frischgebackenen Chemiepark-Fachkräften anlässlich des erfolgreichen Bestehens ihrer Ausbildung.

Groß war die Freude bei den frischgebackenen Chemiepark-Fachkräften anlässlich des erfolgreichen Bestehens ihrer Ausbildung.

Burgkirchen, 25.02.2020 – Das erste berufliche Etappenziel haben sie erreicht: 17 Auszubildende konnten bei der Bildungsakademie Inn-Salzach (BIT Gendorf) das Ende ihrer erfolgreichen Berufsausbildung feiern – ihrem Einstieg in das Berufsleben steht nichts entgegen.

Von den Chemiepark-Unternehmen Clariant, Dyneon, Vinnolit und InfraServ Gendorf (Technik) schlossen 15 Azubis ihre Ausbildung erfolgreich ab. Zwei Azubis bildete BIT Gendorf im Auftrag der WISAG aus. Zu den Chemiepark-Absolventen gehören neun Chemikanten, drei Industriemechaniker, zwei Industriekauffrauen und ein Mechatroniker. Beruflich geht es für die meisten von ihnen jetzt nahtlos weiter: 14 der ausgelernten Chemiepark-Azubis erhielten eine Übernahme-Zusage, zehn davon sogar unbefristet. Ein Absolvent verlässt den Chemiepark auf eigenen Wunsch.

Klaus Baier, Standortleiter Vinnolit in Gendorf, beglückwünschte die neuen Fachkräfte zu ihrem Meilenstein. „Angesichts des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds sowie der zunehmend für die Chemieindustrie unsicheren Entwicklung rund um die Energieerzeugung sind ständige Entwicklungen in neue Innovationen und Prozessverbesserungen wichtiger denn je. Ihr Wissen, ihre Kompetenz und ihre Bildung ist das Fundament, um gemeinsam weiterhin wirtschaftlichen Erfolg zu haben und Arbeitsplätze auch in Zukunft zu sichern“, so Baier zu den Auszubildenden. InfraServ Gendorf Betriebsratsvorsitzender Michael Schnabl, als Vertreter der Betriebsräte-Arbeitsgemeinschaft im Chemiepark, schloss sich in seiner Rede dem Glückwunsch an. Sein ernster Appell in der sonst humorigen Rede an den Nachwuchs: „Lernen hört jetzt nicht auf, denn der Wandel wird euch immer begleiten.“

Für die Beruflichen Schulen Altötting sprach Studiendirektor Robert Resch das Grußwort. Angesichts der „Akademikerschwemme“, so Resch, setzten die Chemiepark-Unternehmen auf das richtige Pferd, nämlich die duale Ausbildung. Für die Zukunft wolle die Berufsschule sich noch stärker auf die Bedürfnisse der Industrie vor dem Hintergrund der digitalen Transformation ausrichten. „Wir haben beim Thema Digitalisierung viele Hausaufgaben. Aber wir werden sie lösen“, so Resch.

Stolz auf die Absolventen darf die Bildungsakademie hinsichtlich der Auszeichnungen sein: Rita Elges und Simona Kain, beide Industriekauffrauen bei Clariant, erhielten für einen Notendurchschnitt von unter 1,5 einen Staatspreis. Durch den Abend führte Jochen Volbracht, Leiter der Bildungsakademie.

Über den Chemiepark GENDORF
Der Chemiepark GENDORF im oberbayerischen Burgkirchen – mitten im Bayerischen Chemiedreieck – ist der größte Chemiepark Bayerns und Standort für über 30 Unternehmen aus den Bereichen Basis- und Spezialitäten-Chemie, Kunststoffe, Energieversorgung und Dienstleistungen. Die produzierenden Unternehmen nutzen die gemeinsame Chemiepark-Infrastruktur und sind durch einen Produktions- und Stoffverbund eng miteinander vernetzt. Am Standort sind ca. 4.000 Mitarbeiter beschäftigt; etwa 400 junge Menschen werden vor Ort ausgebildet. Der Chemiepark GENDORF ist 197 Hektar groß. Eine Fläche von 50 Hektar steht für Ansiedlungen und Erweiterungen zur Verfügung. Die speziell auf die Chemieproduktion zugeschnittene Infrastruktur wird von der Betreibergesellschaft InfraServ Gendorf bereitgestellt.

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