Landtagsabgeordnete Gisela Sengl (GRÜNE) zu Besuch bei AlzChem

28. Mai 2021

Dialog der AlzChem mit heimischen Mandatsträgern - Besonderes Interesse an Landwirtschaftsprodukten der AlzChem

Besuch aus dem Landtag bei AlzChem: (von links nach rechts): Andreas Niedermaier, Vorstandsvorsitzender der AlzChem Group AG, MdL Gisela Sengl Bündnis 90/Die Grünen und Dr. Hans-Jürgen Klasse, Public Affairs Manager AlzChem.

Besuch aus dem Landtag bei AlzChem: (von links nach rechts): Andreas Niedermaier, Vorstandsvorsitzender der AlzChem Group AG, MdL Gisela Sengl Bündnis 90/Die Grünen und Dr. Hans-Jürgen Klasse, Public Affairs Manager AlzChem.

Trostberg, 28.05.2021 - Im Rahmen des Dialogs der AlzChem mit heimischen Mandatsträgern war am 21. Mai die Landtagsabgeordnete Gisela Sengl von den GRÜNEN zu Gast bei der AlzChem in Trostberg. Sie ist seit 2013 Mitglied des Bayerischen Landtages und dort seit 2016 stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die GRÜNEN. Seit 2018 ist sie Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und fungiert als agrarpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Bayerischen Landtag.

CEO Andreas Niedermaier stellte der GRÜNEN-Abgeordneten zunächst die AlzChem und deren breit gefächerte Palette an Produkten vor, welche größtenteils aus dem Ursprungsprodukt Kalkstickstoff gewonnen werden.

Besonderes Interesse zeigte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Bayerischen Landtag für jene Produkte der AlzChem, welche in der Landwirtschaft angewendet werden. Wissenschaftliche Argumente wurden dazu von Dr. Hans-Jürgen Klasse vorgetragen. „Bei dem hoch wirksamen Produkt Cyanamid von AlzChem handelt es sich um einen ebenfalls natürlich vorkommenden Pflanzeninhaltsstoff, der von verschiedenen Pflanzen (Robinie, Vogelwicke, Zottelwicke…) gebildet wird. Der Wirkstoff natürlicher oder chemischer Herkunft wird in der Natur schnell abgebaut, so dass noch nie Rückstände im Grundwasser oder in Lebensmitteln zurückgeblieben sind bzw. nachweisbar waren.

Der in der AlzChem hergestellte Kalkstickstoff wird bereits seit über hundert Jahren als Dünger verwendet. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass er das Grundwasser und das Klima sogar weitaus weniger beeinflusst als andere Stickstoffdünger.“

Überdies stellte AlzChem noch die Neuentwicklung „Eminex“ vor. Mit diesem Produkt kann die klimaschädliche Methanausgasung aus der Gülle unterbunden werden. Eminex kann daher zukünftig einen essentiellen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel und zum Erreichen der Klimaziele leisten.

Beide Seiten zogen nach Ende des Besuchs ein positives Fazit. Dieser Dialog konnte somit maßgeblich zu einem besseren Verständnis der aktuellen Standpunkte der Gesprächspartner beitragen. „Als heimische Landtagsabgeordnete ist es mir wichtig, den Dialog, der durchaus auch kritisch sein kann, mit bei uns im Landkreis ansässigen Unternehmen zu pflegen“, resümiert Gisela Sengl.

Über Kalkstickstoff
Kalkstickstoff gilt als einer der ältesten und am besten untersuchten Mineraldünger. Er liefert dem Boden nicht nur Stickstoff und Kalk, sondern entfaltet darüber hinaus eine Reihe von einzigartigen Sonderwirkungen. Um bei enger gewordenen Fruchtfolgen Ertrags- und Qualitätsverlusten vorzubeugen, setzen viele Landwirte auf Kalkstickstoff. Denn Bodenhygiene ist wichtiger denn je, um eine nachhaltige Produktion sicherstellen zu können.

Über EMINEX
Eminex ist ein Zusatzstoff für Gülle und Biogasgärreste. Dass die Lagerung von Wirtschaftsdüngern eine große Quelle für Treibausgase darstellt, ist seit langem bekannt. Durch Eminex-Zugabe während der Güllelagerung werden die klimaschädlichen Methan- und CO2-Emissonen signifikant reduziert. Somit kann durch die Anwendung ein großer Beitrag zur Reduktion von Emissionen aus der Tierhaltung geleistet werden. Eminex wird ab Herbst 2021 der Landwirtschaft zur Verfügung stehen.

Über AlzChem
AlzChem ist ein weltweit aktives Spezialchemie-Unternehmen, das in seinen Betätigungsfeldern zu den Marktführern auch im internationalen Segment gehört. AlzChem profitiert mit seiner breit gefächerten Produktpalette in besonderer Weise von den vier sehr unterschiedlichen globalen Megatrends Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, gesundes Altern und Bevölkerungswachstum, insofern als die Effizienz in der Lebensmittelproduktion dezidiert verbessert werden kann. Hier bieten AlzChem-Produkte in einer Vielzahl verschiedener Anwendungen attraktive Lösungen.
Interessante Wachstumsperspektiven sieht das Unternehmen für sich insbesondere in den Bereichen Ernährung von Mensch und Tier, Pharma, Landwirtschaft, Feinchemie, Metallurgie und in den Erneuerbaren Energien. Zum breiten Produktspektrum gehören dabei Nahrungsergänzungsmittel, Pflanzenwachstumsregulatoren sowie Vorprodukte für Corona-Tests.
AlzChem beschäftigt rund 1.630 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an vier Produktionsstandorten in Deutschland und Schweden sowie in zwei Vertriebsgesellschaften in den USA und China. 2020 erwirtschaftete AlzChem einen Konzernumsatz von rund 379 Mio. Euro und ein EBITDA von rund 53,8 Mio. Euro.