Gleiserweiterung am Chemiepark: Schienenverlegung erfolgt planmäßig

Wichtiges Infrastrukturprojekt fer InfraServ Gendorf für die Zukunft des Chemieparks GENDORF

120 Meter lang und 6,5 Tonnen schwer: das sind die Schienenstränge, die für die neuen Gleise verlegt werden. Insgesamt 22 Stück bilden das Herzstück der drei neuen Gleise.

120 Meter lang und 6,5 Tonnen schwer: das sind die Schienenstränge, die für die neuen Gleise verlegt werden. Insgesamt 22 Stück bilden das Herzstück der drei neuen Gleise.

Im Norden des Chemieparks GENDORF entstehen zusätzliche Gleise – damit reagiert Chemieparkbetreiber InfraServ Gendorf auf das angestiegene Transportaufkommen der Standortunternehmen.

Im Norden des Chemieparks GENDORF entstehen zusätzliche Gleise – damit reagiert Chemieparkbetreiber InfraServ Gendorf auf das angestiegene Transportaufkommen der Standortunternehmen.

Burgkirchen, 06.03.2020 – Drei neue Gleise entstehen im Norden des Chemieparks GENDORF. Vergangenen August starteten die Bauarbeiten für das Mammut-Infrastrukturprojekt. Nun wurden für die Schienen für die neuen Gleise verlegt.

Um die wachsenden Produktionsmenge im Chemiepark logistisch bewältigen zu können, erweitert Standortbetreiber InfraServ Gendorf (ISG) die Gleisinfrastruktur. Insgesamt drei neue Bereitstellungsgleise mit zusammen 1300 Meter Nutzlänge ermöglichen in Zukunft, mehr Güter per Bahn zu transportieren. „Wir investieren bewusst in einen Ausbau unserer Gleisinfrastruktur, um mehr Güter von der Straße auf die Schiene verlagern zu können. Das erhöht zum einen die Sicherheit beim Transport und ist zum anderen schonender für die Umwelt“, sagt Dr. Bernhard Langhammer, Geschäftsleiter der InfraServ Gendorf.

Planmäßig wurden Ende Februar die Schienen verlegt. Keine „leichte“ Angelegenheit, denn die einzelnen Schienenteile haben ein Gewicht von knapp 6,5 Tonnen. Als Fundament für die neuen Gleise wurde zuerst ein Kiesbett aufgeschüttet, auf dem die Schwellen verlegt wurden. Anschließend konnten zwei Kräne die 120 Meter langen Schienenstränge in die Schwellen einheben. Auch organisatorisch handelt es sich bei der Verlegung um Feinarbeit: sie fand bei laufendem Zugverkehr auf den direkt angrenzenden Gleisen statt. Die Sicherheit stand dabei immer im Vordergrund. „Wir müssen die Bauarbeiten immer ganz genau mit der Bahnlogistik abstimmen", beschreibt ISG-Bauprojektleiter Helmut Schmid die Herausforderungen beim Gleisbau im laufenden Betrieb. Um kein Risiko für die Baumannschaft oder die Züge einzugehen, wurde eng mit dem Stellwerk in Mühldorf zusammengearbeitet. Mit der Gleisverlegung ist ein weiterer großer Schritt auf dem Weg zur geplanten Inbetriebnahme Mitte des Jahres geschafft. Bis die neuen Gleise an das bestehende Schienennetz angeschlossen werden können, wird es allerdings noch dauern. Unter anderem werden in den nächsten Monaten etwa Weichen verlegt und die neuen Gleise mit den alten verbunden.  

Umfangreiche Natur- und Artenschutzmaßnahmen
Das Bauvorhaben wird sowohl arten- als auch bodenschutzrechtlich über den gesamten Verlauf begleitet. In einem ökologischen Begleitplan sind zahlreiche Maßnahmen zum Natur- und Artenschutz festgelegt. Um etwa zukünftig den Wald besser vor Sturmschäden zu schützen, wurde ein gestufter, kleinstrukturierter Waldrandbereich angebaut. Der bietet zudem Insekten und gefährdeten Reptilien wie der Zauneidechse und der Schlingnatter Lebensraum. Bei dem angrenzenden Wald handelt es sich um einen Bannwald, der unter besonderem Schutz steht. Ökologische Ausgleichsflächen, die laut Vorgaben direkt an den bestehenden Bannwald angrenzen müssen, sind bereits gefunden und aufgeforstet.

Siehe: https://www.infraserv.gendorf.de/Newsroom/Presseinformation/2020/2020_03_06_PM_ISG_Gleisverlegung_EGIS

Über die InfraServ Gendorf Gruppe
InfraServ Gendorf ist Betreiber des Chemieparks GENDORF und Experte für die Chemie- und Prozessindustrie. Mit knapp 1.100 Mitarbeitern entwickelt und realisiert InfraServ Gendorf integrierte Lösungen für den wirtschaftlichen und sicheren Betrieb von Anlagen: von Planung und Errichtung über Instandhaltung und Anlagenbetrieb bis hin zu Anlagensicherheit, Umweltservices/-analytik und IT-Lösungen. Als Chemiepark-Betreiber bietet das Unternehmen Leistungen in den Bereichen Standortservices, Versorgung, Entsorgung und Logistik. Etwa 50 junge Menschen absolvieren bei der InfraServ Gendorf ihre Ausbildung. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören die InfraServ Gendorf Technik, InfraServ Gendorf Netze und die Bildungsakademie Inn-Salzach zur InfraServ Gendorf Gruppe.

Weitere Informationen über InfraServ Gendorf finden Sie online unter: www.infraserv.gendorf.de

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