Auf Aufstiegskurs für neue Perspektiven

143 Absolventen der BIT Gendorf aus acht verschiedenen berufsbegleitenden Lehrgängen haben Weiterbildung abgeschlossen

Burgkirchen, 27.09.2019 – An der Bildungsakademie Inn-Salzach (BIT Gendorf) haben 143 Absolventen aus acht verschiedenen berufsbegleitenden Lehrgängen erfolgreich ihre Weiterbildung abgeschlossen und sich so neue Perspektiven erarbeitet.

Weiterbildung liegt im Trend: Seit Jahren steigt bundesweit die Anzahl der Teilnehmer, die neben ihrem Berufsalltag die eigene Karriere aktiv gestalten und ihr Wissen erweitern wollen. „Auch an der BIT Gendorf, der zentralen Bildungseinrichtung im Chemiepark GENDORF, ist die Nachfrage konstant hoch“, betonte Dominik Gschwendtner, kaufmännischer Geschäftsleiter der InfraServ Gendorf in seiner Glückwunschrede. Aktuell konnten 35 Industriemeister Chemie, 21 Chemietechniker, 14 Industriemeister Elektrotechnik, 13 Industriemeister Metall, 12 Informatiktechniker, zehn Wirtschaftsfachwirte und zehn Industriefachwirte verabschiedet werden. Mit der Ausbildung zum Chemikanten, die in diesem Jahr 28 Teilnehmer abschließen konnten, bietet die BIT Gendorf zudem Fachkräften die Möglichkeit, berufsbegleitend eine zweite Ausbildung zu absolvieren. Das komplette Aus- und Weiterbildungsangebot ist auf den Bedarf der Region zugeschnitten. Die meisten Absolventen kommen aus einem Umkreis von 60 Kilometern und arbeiten überwiegend in Unternehmen im bayerischen Chemiedreieck.

Bildungsakademie schafft Perspektiven
„Ihre erworbenen Kompetenzen sind für Unternehmen ein wertvoller Standortfaktor, um auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Und für sie ist es ein wichtiger Baustein für ihre weitere Karriere“, sagte Dominik Gschwendtner. Über eineinhalb beziehungsweise drei Jahre neben dem Berufsalltag Lehrgänge zu absolvieren, zeuge von Durchhaltevermögen und hoher Motivation: „Das verdient großen Respekt“, so Gschwendtner. Mit den Abschlüssen haben sich die Teilnehmer nicht nur neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt erarbeitet, ein Abschluss als Techniker, Fachwirt oder Meister eröffnet auch den Zugang zur Hochschule.

Wie in den Jahren zuvor schlossen mehrere Absolventen als IHK-Kammerbeste ab. Um neben dem Beruf solche Leistungen erbringen zu können, brauche es nicht nur Motivation. Auch die Rahmenbedingungen müssten stimmen. Mit Blick auf die Qualität der Bildungsakademie bedankte sich Dominik Gschwendtner bei den über 80 Dozenten, die die aktuellen Abschlussklassen begleitet haben, und dem Team der BIT Gendorf um den Geschäftsführer der Bildungsakademie, Jochen Volbracht, der im feierlichen Rahmen die Zeugnisse und IHK-Zertifikate überreichte. Zum einen gelte es, stetig Kursinhalte und Lernformen zu aktualisieren. Allein bei den Informatiktechnikern hat sich zum Beispiel der Lehrplan von Grund auf geändert. Die aktuelle Abschlussklasse, die 2016 startete, ist die erste, die nach einem neuen Lehrplan unterrichtet wurde. Zum anderen legt das Team Wert auf eine ganzheitliche und persönliche Betreuung aller Teilnehmer.

Über den Chemiepark GENDORF
Der Chemiepark GENDORF im oberbayerischen Burgkirchen – mitten im Bayerischen Chemiedreieck – ist der größte Chemiepark Bayerns und Standort für über 30 Unternehmen aus den Bereichen Basis- und Spezialitäten-Chemie, Kunststoffe, Energieversorgung und Dienstleistungen. Die produzierenden Unternehmen nutzen die gemeinsame Chemiepark-Infrastruktur und sind durch einen Produktions- und Stoffverbund eng miteinander vernetzt. Am Standort sind ca. 4.000 Mitarbeiter beschäftigt; etwa 400 junge Menschen werden vor Ort ausgebildet. Der Chemiepark GENDORF ist 197 Hektar groß. Eine Fläche von 50 Hektar steht für Ansiedlungen und Erweiterungen zur Verfügung. Die speziell auf die Chemieproduktion zugeschnittene Infrastruktur wird von der Betreibergesellschaft InfraServ Gendorf bereitgestellt.

Hinweis

Die Inhalte dieser Presseinformation sprechen Frauen und Männer gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z. B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet.