7. April 2018 - Alt-Neuöttinger Anzeiger

Industrie- und Kontaktmesse Burghausen am 13. April, 10 - 15 Uhr: Jobs mit einer globalen Perspektive

Vier Veranstaltungen des Campus Burghausen geben Einblicke - Auftakt mit der Messe des Fördervereins „Industrie meets Campus“ am 13. April 2018

Burghausen. Das bayerische Chemiedreieck zwischen Salzach und Inn, auch ChemDelta Bavaria genannt, bildet mit einer Vielzahl regionaler wie internationaler Unternehmen die europäische Schlüsselregion der chemischen Industrie. Die Region Burghausen ist heute in vielerlei Hinsicht ein bedeutender Standort voller Möglichkeiten und Perspektiven.

Unter der Leitung von Institutsleiterin Britta Bolzern-Konrad und Hochschulpräsident Heinrich Köster hat die Hochschule Rosenheim gemeinsam mit Anton Steinberger, Geschäftsführer der Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft Burghausen mbH, und Vertretern der regionalen Politik einen neuen Campus mit maßgeschneiderten Studiengängen initiiert, der den Bedürfnissen der Region entspricht und Strahlkraft über die Region hinaus hat.Tür an Tür mit einer Vielzahl internationaler Konzerne und einem renommierten Mittelstand bietet der neue Standort den Studierenden optimale Studienbedingungen.

Der Standort Burghausen ist der größte Chemiestandort Bayerns mit einer Gesamtbruttowertschöpfung von rund zehn Milliarden € bei ca. 14.000 unmittelbar und 45.000 mittelbar beschäftigten Arbeitnehmern. Hier befinden sich weltweit agierende Chemiekonzerne wie die Wacker Chemie, Borealis oder die OMV. Deshalb hat man sich am neu errichteten Campus Burghausen auf chemische Studiengänge
spezialisiert.

Absolventen steht die Welt offen
Campus-Mitinitiator Anton Steinberger von der Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft Burghausen mbH: „Die Studieninhalte entstehen in enger Abstimmung mit der chemischen Industrie. Deren Mitarbeiter unterrichten als Lehrbeauftragte am Campus, die Industrie stellt Praktikumsplätze zur Verfügung und bietet den Absolventen Arbeitsplätze am Standort Burghausen und weltweit.“
Die chemische Industrie ist weltweit sowie in Burghausen ein stark wachsender Wirtschaftszweig und elementar in vielen Bereichen des täglichen Lebens wie Pharmazie, Kosmetik, Ernährung, Baustoffe, Automobile usw. Der Bedarf an Fachkräften und Arbeitnehmern mit akademischer Ausbildung steigt kontinuierlich.

Neue Studiengänge geplant
In Burghausen sind bereits wieder zwei neue Studiengänge in Vorbereitung: Chemtronic beinhaltet die zukunftsgerichtete Vernetzung von Digitalisierung und chemischen Prozessen. Materialchemie ist ein intelligenter Brückenbauer vom Molekül bis zur Anwendungstechnik, anwendbar in der Großindustrie genauso wie in mittelständischen Betrieben. Anton Steinberger: „Unser Ziel ist die Errichtung eines „Hochschul-Leuchtturms“ mit Strahlkraft weit über die Region hinaus, fundiert -modular – speziell und mit hoher Authentizität zum Chemiestandort Burghausen.“

Aussteller auf der Industrie- und Kontaktmesse:

Die in den Bildern aufgeführten Firmen beteiligen sich an der Industrie- und Kontaktmesse am 13. April, ebenso zehn weitere Betriebe.

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger

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