589 Mio. Euro Nettogewinn: Borealis liefert solides Finanzergebnis für 2020 in volatilem Marktumfeld

4. Februar 2021

Jahresergebnis trotz eines von der COVID-19-Pandemie stark beeinträchtigten Marktumfelds - Nettogewinn von EUR 210 Millionen im vierten Quartal 2020 unterstreicht starken Jahresendspurt mit einer Steigerung im Vergleich zum vierten Quartal 2019 sowie auch zum dritten Quartal 2020

Rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreiben am Standort Burghausen zwei Produktionsanlagen für Polypropylen (PP) mit einer Gesamtkapazität von rund 560.000 Tonnen pro Jahr. (Foto: Borealis)

Rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreiben am Standort Burghausen zwei Produktionsanlagen für Polypropylen (PP) mit einer Gesamtkapazität von rund 560.000 Tonnen pro Jahr. (Foto: Borealis)

Borealis CEO Alfred Stern. (Foto: Borealis)

Borealis CEO Alfred Stern. (Foto: Borealis)

Wien/Burghausen, 04.02.2021 - Borealis meldet einen Nettogewinn von EUR 210 Millionen im vierten Quartal 2020, im Vergleich zu EUR 138 Millionen im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Diese positive Entwicklung wurde von den stärkeren Polyolefinmärkten in Europa und Asien unterstützt. Der Anstieg der Erdgaspreise sowie operative Herausforderungen beeinträchtigten jedoch den Beitrag von Borealis‘ Pflanzennährstoffsparte.

Über das gesamte Jahr 2020 erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von EUR 589 Millionen, im Vergleich zu EUR 872 Millionen im Jahr 2019. Das Ergebnis des Jahres 2020 wurde von dem schwächeren Ölpreisumfeld, das in einem geringeren Vorteil bei leichten Rohstoffen resultierte und zu negativen Lagereffekten in Europa führte, sowie einem schwächeren Polyolefinpreisumfeld in Asien negativ beeinflusst. Trotz der COVID-19-Pandemie blieb die Polyolefinnachfrage stabil und bewirkte eine leichte Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr.

Die Nettoverschuldung verringerte sich im vierten Quartal um EUR 77 Millionen, über das gesamte Jahr 2020 stieg sie allerdings um EUR 264 Millionen an. Der operative Cashflow im Jahr 2020 übertraf das Niveau von 2019 und ermöglichte laufende Investitionen in große Wachstumsprojekte, Akquisitionen sowie die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von EUR 300 Millionen für das Jahr 2019 an die Aktionäre von Borealis. Mit einem Verschuldungsgrad von 29 % zum Jahresende 2020 bleibt Borealis finanziell weiterhin stark aufgestellt.

Rückblick und Ausblick
„Obwohl Borealis’ Nettogewinn mit EUR 589 Millionen hinter dem Ergebnis von 2019 zurückbleibt, ist dies angesichts der äußerst schwierigen Marktbedingungen aufgrund der Pandemie und des fallenden Ölpreises, der zu einer negativen Preis- und Lagerwertentwicklung beigetragen hat, ein starkes Finanzergebnis“, erklärt Borealis‘ Vorstandsvorsitzender Alfred Stern.

„Dank unserer Sicherheitskultur, der agilen Einstellung unserer Organisation und des Engagements all unserer Mitarbeiter konnten wir den Betrieb an sämtlichen Produktionsstandorten das ganze Jahr hindurch aufrechterhalten, ohne dabei auf Maßnahmen wie Kurzarbeit zurückgreifen zu müssen. Einmal mehr möchte ich mich bei allen unseren Kollegen für ihren Einsatz und ihre unermüdliche Unterstützung bedanken. Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig Borealis‘ Produktpalette für ein nachhaltigeres Leben ist. Wir sind davon überzeugt, dass sich Borealis in einer starken Ausgangsposition befindet, um die Chancen des wirtschaftlichen Aufschwungs, den das post-pandemische Wirtschaftsumfeld bringen wird, zu nutzen. Wir werden deshalb weiterhin mit vollem Einsatz daran arbeiten, der führende Anbieter nachhaltiger Basischemikalien und innovativer Kunststoffe zu sein, die der Gesellschaft einen Mehrwert liefern.“

Borealis ist einer der global führenden Anbieter fortschrittlicher und kreislauforientierter Polyolefinlösungen und europäischer Marktführer in den Bereichen Basischemikalien, Pflanzennährstoffe und mechanisches Recycling von Kunststoffen. Wir nutzen unsere Expertise im Zusammenhang mit Polymeren und unsere jahrzehntelange Erfahrung, um innovative und kreislauforientierte Materiallösungen mit Mehrwert für Schlüsselindustrien zu liefern. Wir entwickeln stets Neues, um unser Leben noch nachhaltiger zu machen. Wir bauen auf unser Bekenntnis zur Sicherheit, auf unsere Mitarbeiter und auf Exzellenz, während wir den Umstieg auf eine Kreislaufwirtschaft beschleunigen und unseren geographischen Fußabdruck erweitern.

Borealis am Standort Burghausen
Die Borealis Polymere GmbH am Standort Burghausen liegt im Zentrum des „Bayerischen Chemiedreiecks“ und beschäftigt rund 240 Mitarbeiter. Borealis in Burghausen betreibt zwei Polypropylen-Anlagen (PP) mit einer Gesamtkapazität von rund 600.000 Tonnen pro Jahr. Die in Burghausen hergestellten Kunststoffe werden zu Produkten in den Bereichen Infrastruktur, Automobile und anspruchsvolle Verpackungen verarbeitet und hauptsächlich für die Märkte in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz produziert.

 

Weitere Informationen:

Virginia Mesicek
Senior Manager a.i., External Communications
Tel.: +43 1 22 400 772 (Wien, Österreich)
E-Mail: virginia.mesicek@borealisgroup.com    

Borealis ist ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe. Borealis hat seine Konzernzentrale in Wien, Österreich, beschäftigt derzeit mehr als 7.500 Mitarbeiter und ist weltweit in über 120 Ländern aktiv. Im Jahr 2020 erwirtschaftete Borealis Umsatzerlöse von EUR 6,8 Milliarden und einen Nettogewinn von EUR 589 Millionen. Borealis steht zu 64% im Eigentum von Mubadala, über deren Beteiligungsgesellschaft, sowie zu 36% der OMV, einem integrierten, internationalen Öl- und Erdgasunternehmen mit Sitz in Österreich. Gemeinsam mit Borouge, einem Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC), und Baystar™, einem Joint Venture mit Total und NOVA Chemicals in Texas, USA, liefert Borealis Produkte und Dienstleistungen für Kunden auf der ganzen Welt. www.borealisgroup.com

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.borealisgroup.com
www.borealiseverminds.com
www.stopoceanplastics.com

Baystar ist eine eingetragene Handelsmarke der Borealis AG.

 

Über Borealis in Burghausen

Die Polyolefinproduktion von Borealis in Deutschland befindet sich in Burghausen, Bayern. Hier betreibt Borealis zwei Polypropylen-Anlagen (PP) mit einer Gesamtkapazität von rund 600.000 Tonnen pro Jahr. Die in Burghausen hergestellten Kunststoffe werden zu Produkten in den Bereichen Infrastruktur, Automobile und anspruchsvolle Verpackungen verarbeitet und hauptsächlich für die Märkte in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz produziert.
www.borealisgroup.com/burghausen

Borealis ist ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe. Borealis hat seine Konzernzentrale in Wien, Österreich, beschäftigt derzeit mehr als 7.500 Mitarbeiter und ist weltweit in über 120 Ländern aktiv. Im Jahr 2020 erwirtschaftete Borealis Umsatzerlöse von EUR 6,8 Milliarden und einen Nettogewinn von EUR 589 Millionen. Borealis steht zu 64% im Eigentum von Mubadala, über deren Beteiligungsgesellschaft, sowie zu 36% der OMV, einem integrierten, internationalen Öl- und Erdgasunternehmen mit Sitz in Österreich. Gemeinsam mit Borouge, einem Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC), und Baystar™, einem Joint Venture mit Total und NOVA Chemicals in Texas, USA, liefert Borealis Produkte und Dienstleistungen für Kunden auf der ganzen Welt.
www.borealisgroup.com