25 Jahre EMAS: Chemiepark GENDORF zeigt Flagge

Als Standort beteiligt man sich seit 1997 an diesem freiwilligen Umweltmanagementinstrument, um die Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern

Der Chemiepark GENDORF hisst zum offiziellen 25-jährigen EMAS-Jubiläum die EMAs-Flagge. Der Standort beteiligt sich an dem Umweltmanagementsystem seit 1997.

Der Chemiepark GENDORF hisst zum offiziellen 25-jährigen EMAS-Jubiläum die EMAs-Flagge. Der Standort beteiligt sich an dem Umweltmanagementsystem seit 1997.

Burgkirchen, 29.09.2020 – EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) feiert das 25-jährige Jubiläum – und der Chemiepark GENDORF feiert mit. Das freiwillige Umweltmanagementinstrument EMAS ist seit 1995 die erste Wahl für Unternehmen, welche die kontinuierliche Verbesserung ihrer Umweltleistung und transparente Umweltberichterstattung zur Priorität gemacht haben. Für den Chemiepark GENDORF ist EMAS seit September 1997 das geltende Umweltmanagementsystem.

Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung – und zwar über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus. Regelmäßige eigene Überprüfungen der Einhaltung der Vorgaben sowie zusätzliche externe Audits durch unabhängige, betriebsfremde Prüfer bescheinigen die Wirksamkeit des Umweltmanagementsystems. „Die Umweltgutachter prüfen nicht nur, ob die Unternehmen alle relevanten Umweltvorschriften einhalten, sondern auch ob die gesteckten Umweltziele tatsächlich erreicht wurden“, beschreibt Godehard Mayer, Leiter des Genehmigungsmanagements bei InfraServ Gendorf, die Umweltprüfungen.

Der Aufbau eines Umweltmanagementsystems und die Abläufe entsprechen seit 2001 auch bei EMAS der ISO 14001. In Deutschland ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) für die Förderung von EMAS zuständig. Für die Umsetzung von EMAS bindet es andere Institutionen in das Umweltmanagement ein. In Deutschland sind knapp 1.200, in Bayern rund 290, Organisationen und Unternehmen EMAS-registriert. „Unsere Umweltleistung ständig am Stand der Technik zu verbessern – das ist unsere klare Haltung als Standortbetreiber. Wir leisten damit einen wirksamen Beitrag zum Umweltschutz und zeigen gesellschaftliche Verantwortung, an der wir uns auch messen lassen“, betont Dr. Christoph von Reden, Geschäftsleiter von InfraServ Gendorf.

Über den Chemiepark GENDORF
Der Chemiepark GENDORF im oberbayerischen Burgkirchen – mitten im Bayerischen Chemiedreieck – ist der größte Chemiepark Bayerns und Standort für über 30 Unternehmen aus den Bereichen Basis- und Spezialitäten-Chemie, Kunststoffe, Energieversorgung und Dienstleistungen. Die produzierenden Unternehmen nutzen die gemeinsame Chemiepark-Infrastruktur und sind durch einen Produktions- und Stoffverbund eng miteinander vernetzt. Am Standort sind ca. 4.000 Mitarbeiter beschäftigt; etwa 400 junge Menschen werden vor Ort ausgebildet. Der Chemiepark GENDORF ist 197 Hektar groß. Eine Fläche von 50 Hektar steht für Ansiedlungen und Erweiterungen zur Verfügung. Die speziell auf die Chemieproduktion zugeschnittene Infrastruktur wird von der Betreibergesellschaft InfraServ Gendorf bereitgestellt. www.gendorf.de

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