11. Juni 2018 - Alt-Neuöttinger Anzeiger

Rohrbruch im Chemiepark beeinträchtigt die Kühlwasserversorgung

Anlagen im Chemiepark Gendorf vorübergehend außer Betrieb

Burgkirchen. Zu einem Großeinsatz der Werkfeuerwehr Gendorf und der Freiwilligen Feuerwehren aus Burgkirchen, Emmerting, Mehring und Burghausen ist es am Samstagabend an mehreren Stellen im Industriepark Werk Gendorf gekommen. Wie die Werkleitung mitteilt, wurde die Kühlwasserversorgung durch einen Wasserrohrbruch beeinträchtigt. Anlagen wurden außer Betrieb genommen. Eine Gefährdung der Bevölkerung und der Umwelt bestand nicht, wie versichert wird.

Zu dem Vorfall kam es gegen 20.10 Uhr. Vorsorglich wurden Produktionsbetriebe im Chemiepark abgestellt. Zur Behebung des Wasserschadens war die Werkfeuerwehr im Einsatz. Zur Unterstützung wurden zusätzlich benachbarte örtliche Feuerwehren angefordert. Auch Atemschutzgeräteträger waren in verschiedenen Produktionsgebäuden im Einsatz. Eine Notversorgung wurde aufgebaut. Der Druck wurde stabilisiert, die Kühlkreisläufe konnten aufrecht erhalten werden, so dass die Gefahr größerer Schäden gebannt war. Die zuständigen Behörden wurden umgehend über das Ereignis informiert. Für Fragen aus der Bevölkerung wurde das Bürgertelefon ( 08679/76111) aktiviert.

Der Einsatz dauerte bis zum Sonntag an. Am späten Vormittag hieß es seitens des Industrieparkes, dass die Werkfeuerwehr an vereinzelten Stellen noch mit Restarbeiten beschäftigt sei, beispielsweise mit Umpumpen. In einer ganzen Reihe der abgeschalteten Betriebe lief zu diesem Zeitpunkt die Produktion bereits wieder, andere wurden im Laufe des Vormittags wieder hochgefahren.

Weiter wurde mitgeteilt, die Lage habe sich stabilisiert, auch wenn das endgültige Ende des Einsatzes noch nicht genau abzusehen war.

Quelle: Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger

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