In Burgkirchen entsteht ein neues Feuerwehr Ausbildungszentrum

Die ehemalige Eissporthalle („Keltenhalle“) wird nun als Feuerwehr Ausbildungs- und Kompetenzzentrum genutzt.

In Burgkirchen betreibt die InfraServ Gendorf jetzt ein eigenes Feuerwehr Ausbildungs- und Kompetenzzentrum. Darüber freuen sich Martin Siebert, Leiter der Werksicherheit, und Alfred Kronwitter, Sachgebietsleiter Ausbildung und Personal (v.l.n.r.)

Erste Übungsanlagen sind bereits in der Halle aufgebaut – sogar ein Feuerwehrfahrzeug steht für Übungszwecke bereit. (Fotos: Gendorf)

Feuerwehr Ausbildungs- und Kompetenzzentrum der InfraServ Gendorf entsteht auf  Gelände der „Keltenhalle“

Burgkirchen 15.11.2016 – InfraServ Gendorf, Chemieparkbetreiber und Lösungsanbieter für die Chemieindustrie, realisiert in Burgkirchen an der Alz ein Feuerwehr Ausbildungs- und Kompetenzzentrum. Zukünftig werden dort Aus- und Fortbildungen für Werk- und Betriebsfeuerwehren sowie freiwillige Feuerwehren angeboten.

Das Feuerwehr Ausbildungs- und Kompetenzzentrum der InfraServ Gendorf entsteht auf dem Gelände der sog. „Keltenhalle“, einer 3.000 Quadratmeter großen ehemaligen Eissporthalle der Gemeinde Burgkirchen, die seit rund sieben Jahren leer stand. InfraServ Gendorf hat die Keltenhalle für diesen Zweck zunächst für zehn Jahre gepachtet. Neben der Aus- und Fortbildung der eigenen hauptberuflichen Werkfeuerwehr für den Chemiepark GENDORF mit derzeit über 50 Mitarbeitern wird InfraServ Gendorf dort Kurse für externe Werk- und Betriebsfeuerwehren sowie freiwilligen Feuerwehren anbieten. Bei der Umsetzung greift InfraServ Gendorf auf Spezialisten der eigenen Werkfeuerwehr und deren umfangreiche, praxiserprobte Kompetenz zurück.

Hohe Nachfrage nach Ausbildungsangeboten
Mit dem Feuerwehr Ausbildungs- und Kompetenzzentrum füllt InfraServ Gendorf eine Marktnische. An den drei staatlichen Feuerwehrschulen in Bayern ist die Nachfrage nach Ausbildungen deutlich größer als das Angebot. Wartezeiten von mehreren Jahren sind deshalb keine Seltenheit. „Diese hohe Nachfrage nach Ausbildungsangeboten wollen wir nutzen“, so Martin Siebert, Leiter der ISG-Werksicherheit, zu der auch die Werkfeuerwehr des Chemieparks GENDORF zählt. „Dabei können wir gleich mehrere Vorteile ausspielen: Wir bieten in Zusammenarbeit mit unserer Bildungsakademie bit Gendorf bereits Ausbildungen für externe Einsatzkräfte an. Unsere rund 20 qualifizierten Ausbilder sind im Chemiepark GENDORF im Einsatz und sind deshalb keine praxisfernen Theoretiker, sondern erfahrene Feuerwehrexperten. Außerdem können wir die Übungsausstattung unserer hochmodernen Feuerwache wie die Atemschutz- und Kanalübungsstrecke, Rohrbrücken und den Übungsturm nutzen – inklusive der für Übungszwecke bereitstehenden Löschfahrzeuge. Durch die zusätzlichen räumlichen Möglichkeiten der Keltenhalle verknüpfen wir diese Stärken zu einem Angebot, wie es das abseits der staatlichen Feuerwehrschulen kaum irgendwo anders gibt.“ Die Ausbildungen erfolgen mit Kenntnis des Bayerischen Innenministeriums und in enger Absprache mit der staatlichen Feuerwehrschule in Geretsried.

Pilotkurs bereits gestartet
Reale Brände wird es in der Keltenhalle nicht geben. Stattdessen arbeiten die Ausbilder von InfraServ Gendorf mit bewährten Darstellungsmitteln wie Nebelgeneratoren, Übungspuppen, Licht-und Soundeffekten, um reale Einsatzbedingungen zu simulieren. Die Übungsanlagen werden im Lauf der kommenden Jahre Stück für Stück ausgebaut. Geplant sind je nach Bedarf diverse Szenarien, darunter eine Häuserfront mit verschiedenen Dachkonstruktionen, eine Chemieübungsanlage und zwei freistehende Häuser speziell für Löschangriffe. Ein erster Kurs für Personal Integrierter Leitstellen ist mit Teilnehmern aus ganz Bayern im neuen Kompetenzzentrum bereits gestartet. Weitere Kurse finden im neuen Feuerwehr Ausbildungszentrum ab März 2017 statt.

Der Bürgermeister von Burgkirchen, Johann Krichenbauer, begrüßt die Entscheidung von InfraServ Gendorf: „Die Keltenhalle steht bereits seit rund sieben Jahren leer. Trotz aller Bemühungen konnte für dieses ortsbildprägende und emotional beladene Großgebäude keine dauerhafte sinnvolle Nutzung generiert werden. Ich freue mich deshalb sehr, dass InfraServ Gendorf ein hoch attraktives Nutzungskonzept entwickelt hat. Das ist ein Gewinn für beide Seiten: Wir als Gemeinde sind sehr froh, dass dieses Gebäude erhalten werden kann  und die jetzige Nutzung eine Bereicherung für uns darstellt, während InfraServ Gendorf neue Geschäftschancen erschließt.“

Weitere Informationen zum Feuerwehrausbildungs- und Kompetenzzentrum und zum Kursprogramm: www.bit-gendorf.de/lehrgaenge/lehrgangsangebot

Über die InfraServ Gendorf Gruppe
Die InfraServ Gendorf betreibt mit dem Chemiepark GENDORF in Burgkirchen den größten Chemiepark Bayerns mitten im Bayerischen Chemiedreieck. Mit rund 1.000 Mitarbeitern bietet InfraServ Gendorf seinen Kunden vernetzte Lösungen für die Chemie- und Prozessindustrie. Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst die kompletten Standortservices für Infrastruktur, Sicherheit, Ver- und Entsorgung und Logistik als auch Individuallösungen für Anlagen-Engineering, Instandhaltung, Umweltsicherheit, IT und Trainings. Über 70 junge Menschen absolvieren bei der InfraServ Gendorf ihre Ausbildung. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören die InfraServ Gendorf Technik und die Bildungsakademie Inn-Salzach zur InfraServ Gendorf Gruppe. Weitere Informationen über InfraServ Gendorf finden Sie online unter: www.infraserv.gendorf.de

 

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