Übung für den Ernstfall - voller Einsatz im Chemiepark Trostberg

Impressionen von der Großübung im Chemiepark Trostberg. (Fotos: AlzChem AG)

200 Einsatzkräfte aus Feuerwehren, Polizei, BRK, MHD und THW nahmen teil

Trostberg, 10.11.2016
- Für den Ernstfall vorbereitet sein – darum ging es bei der alljährliche Feuerwehrgroßübung im CHEMIEPARK TROSTBERG am Donnerstag, dem 10. November 2016.

An der Übung nahmen rund 200 Einsatzkräfte aus Feuerwehren, Polizei, BRK, MHD und THW teil. Koordiniert wurde die Übung von der Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamts Traunstein in enger Zusammenarbeit mit den Bereitschaftsdiensten von AlzChem und BASF. Zum örtlichen Einsatzleiter wurde Kreisbrandinspektor Christian Schnebinger aus Obing bestellt. Auch Landrat Siegfried Walch informierte sich vor Ort in Trostberg über das Geschehen und hatte viel Lob für die Einsatzkräfte übrig: „Ich bin extrem beeindruckt, mit welcher Präzision unsere Blaulichtorganisationen arbeiten. Ich danke allen, die sich in Rettungsdiensten, Feuerwehren, Polizei, Bundeswehr, THW und Landratsamt engagieren und für unsere Sicherheit viel riskieren.“

Dieses Jahr wurde zum ersten Mal durch die Integrierte Leitstelle Traunstein (ILS) die Bewarnung über die Landkreissirenen ausgegeben. Nach dem 1-minütigem Warnton der Sirenen wurden verschiedene Einsatzszenarien geübt, wie z. B. die Rettung von Verletzten. Doch das alles gelingt nur dann reibungslos, wenn auch die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften funktioniert. So stand die Überprüfung der Melde- und Kommunikationswege zwischen den beteiligten Organisationen wie Feuerwehr, Rettungsdienst, Landratsamt und Firma im Mittelpunkt.

„Regelmäßige Übungen, unter realistischen Bedingungen, sind für uns besonders wichtig, denn nur durch diese Testläufe sehen wir das Zusammenspiel und den Informationsfluss aller Beteiligten“, so Christof Grundner, Leiter Brandschutz der AlzChem AG. „Mit dem Verlauf der diesjährigen Großübung waren wir insgesamt sehr zufrieden. Alle Übungsziele wurden fachlich und zeitlich erreicht“.
 
Auf diesem Wege möchten sich AlzChem und BASF nochmals für das Engagement und die gute Zusammenarbeit mit den Externen Gefahrenabwehrkräften und sowie dem Landratsamt bedanken.