Fachtagung: Industrie 4.0 – Innovationsmotor für die chemische Industrie?

Burgkirchen, 26.08.2015 – Mit dem Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“ steht die vierte industrielle Revolution in den Startlöchern. Was bedeutet diese drastische Industriereform  für die Chemie- und Prozessindustrie?  Genau auf diese Frage versuchen Standortbetreiber und Lösungsanbieter InfraServ Gendorf und die DECHEMA, das Netzwerk für chemische Technik und Biotechnologie e.V., beim DECHEMA-Kolloquium am 28. September eine Antwort zu geben. Zu den Fachvorträgen sind Unternehmensvertreter sowie interessiertes Fachpublikum in den Industriepark Werk GENDORF eingeladen.

Noch vor wenigen Jahren stand die Digitalisierung für eines der größten Schlagworte beim technischen Wandel. Der Einzug von IT-Technik und Elektronik führte zu weitgehender Automatisierung in der Produktion. Sie sind jetzt Stand der Technik. Heute heißt das wichtigste Zukunftsprojekt der deutschen Wirtschaft  „Industrie 4.0“, die vierte industrielle Revolution. Sie ist gekennzeichnet durch eine starke Individualisierung der Produkte unter den Bedingungen einer hoch flexibilisierten Produktion. Kunden und Geschäftspartner sind direkt in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse eingebunden und miteinander vernetzt. Die Produktion selbst wird dabei mit hochwertigen Dienstleistungen verbunden. Intelligentere Monitoring- und Entscheidungsprozossen machen es möglich, Unternehmen und ganze Wertschöpfungsnetzwerke in Echtzeit zu steuern und zu optimieren. Noch ist vielen Unternehmen der Chemie- und Prozessindustrie die Tragweite und wirtschaftliche Bedeutung dieser drastischen Industriereform nicht bewusst“, erklärt Dr. Thomas Wocadlo, Leiter Vertrieb & Marketing der InfraServ Gendorf. „Mit dem DECHEMA-Kolloquium im Industriepark Werk GENDORF wollen wir dem Publikum das hochinteressante und zukunftsweisende Thema näher bringen“, so Wocadlo.

Vorträge von qualifizierten Fachexperten
Stattfinden wird die Fachtagung am Montag 28. September 2015 von 14:00 Uhr bis ca. 18:30 Uhr im Industriepark Werk GENDORF. Auf Einladung von InfraServ Gendorf und DECHEMA kommen Experten aus ganz Europa nach Burgkirchen. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Thomas Wocadlo. Nach einer anschließenden Podiumsdiskussion können die gewonnen Erfahrungen bei einem bayerischen Imbiss ausgetauscht werden.

Das Programm für den 28. September 2015 sieht folgende Vorträge vor:

  • „Remote Operations – technische Lösungen“
  • Dr.-Ing. Joachim Birk, BASF SE, Ludwigshafen
  • „Asset Management – company-wide Condition Monitoring as a Service” Prof. Dr. Garret O’Donnell, Trinity College, Dublin
  • „Instandhaltung 4.0 – ISGT auf dem Weg zur Instandhaltung 4.0“
  • Dipl.-Ing. Ralf Schramm, InfraServ Gendorf Technik GmbH (ISGT), Burgkirchen a.d.Alz
  • „Industrie 4.0 – Rechtsfragen zum Aufbruch in ein neues Zeitalter“
  • Dr. Alexander Duisberg, Bird& Bird, München
  • „Industrie 4.0 – neues Geschäftsmodelle für die Logistik im IPWG“
  • Prof. Dr. Michael Henke, Fraunhofer-IML, Dortmund

Die Anmeldung ist unter www.dechema.de/kolloquien.html oder per E-Mail unter Nennung der kompletten postalischen Adresse an kolloquien[at]dechema.de möglich.

Über die InfraServ Gendorf Gruppe

Die InfraServ Gendorf betreibt mit dem Industriepark Werk GENDORF in Burgkirchen den größten Chemiepark Bayerns mitten im Bayerischen Chemiedreieck. Mit rund 1.000 Mitarbeitern bietet InfraServ Gendorf seinen Kunden vernetzte Lösungen für die Chemie- und Prozessindustrie. Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst die kompletten Standortservices für Infrastruktur, Sicherheit, Ver- und Entsorgung und Logistik als auch Individuallösungen für Anlagen-Engineering, Instandhaltung, Umweltsicherheit, IT und Trainings. Über 150 junge Menschen absolvieren bei der InfraServ Gendorf ihre Ausbildung. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören die InfraServ Gendorf Technik und die Bildungsakademie Inn-Salzach zur InfraServ Gendorf Gruppe.

Weitere Informationen über InfraServ Gendorf unter www.infraserv.gendorf.de.

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