Großes Interesse für die Bayerische Chemie

„Anbindung des Chemiedreiecks von nationalem Interesse“: Diese Aussage von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (links im Bild) wurde von den ChemDelta-Bavaria-Verantwortlichen (hier WACKER-Werkleiter Dr. Dieter Gilles) als positives Signal gesehen. Weitere Fotos: Impressionen vom Stand der Bayerischen Chemie. (Fotos: ChemDelta Bavaria)

ChemDelta Bavaria im Dialog mit bayerischer Spitzenpolitik in Nürnberg

Nürnberg/Burgkirchen/Burghausen/Trostberg, 18.12.2014
– Er war auch in diesem Jahr beliebter Treffpunkt für die bayerischen Spitzenpolitiker: Der Gemeinschaftstand der Bayerischen Chemie bei der Wirtschaftsausstellung im Rahmen des CSU-Parteitags am 12. und 13. Dezember in Nürnberg. Traditionell mit dabei die Gemeinschaftsinitiative der Unternehmen im bayerischen Chemiedreieck ChemDelta Bavaria, deren Vertreter im Gespräch mit den CSU-Politikern über die regionalen, nationalen und internationalen Herausforderungen der Chemieindustrie informierten.

Eine große Rolle in den zahlreichen Gesprächen mit der bayerischen Politik nahm freilich das Thema Energie ein. Die Unternehmensvertreter  warben um Unterstützung: Angesichts der dramatisch günstigeren Gas- und Stromkosten in den USA, die dort zu einem regelrechten Investitionsboom von Unternehmen führt, ist die sichere, umweltverträgliche Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen eine unverzichtbare Grundvoraussetzung für die energieintensiven Industrien im Bayerischen Chemiedreieck. Gerade die Netzstabilität und der Ausbau eines tragfähigen Netzes, das angesichts des verstärkten Mix von erneuerbaren Energien mit neuen Anforderungen konfrontiert werde, seien deshalb von großer Bedeutung.

Tatsächlich nutzten viele Politiker die Möglichkeit zum Informationsaustausch mit der Bayerischen Chemie: Gespräche gab es mit vielen ranghohen Bundestagsabgeordneten und Ministern, wie Alexander Dobrindt, Dr. Hans-Peter Friedrich, Johannes Singhammer, Gerda Hasselfeldt, Emilia Müller, Christian Schmidt und Stephan Mayer. Die Landtagsabgeordneten Ingrid Heckner, Dr. Otmar Bernhard, Dr. Martin Huber sowie die Landräte Erwin Schneider und Georg Huber ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, die in ihrer Region ansässigen bayerischen Chemieunternehmensvertreter zu sprechen.

WACKER-Werkleiter Dr. Dieter Gilles nutzte das Gespräch mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, um die Priorisierung des zweigleisigen Schienenausbaus zum bayerischen Chemiedreieck im neuen Bundesverkehrswegeplan zu betonen und zeigte sich erfreut über die Aussagen des Ministers. Gilles: „Ich werte es als positives Signal, dass für Minister Dobrindt die Anbindung des Chemiedreiecks von nationalem Interesse ist“. Für das ChemDelta Bavaria auch dabei war AlzChem Vorstand Stefan Greger, Tilo Rosenberger-Süß, Pressesprecher des Industrieparks Werk GENDORF und Nicol Schindlbeck, Pressesprecherin des Chemieparks Trostberg. Auch die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, Staatssekretärin für Verkehr und Infrastruktur Dorothea Bär, sowie CSU-Europaabgeordnete Dr. Angelika Niebler und Markus Ferber statteten der Bayerischen Chemie einen Besuch ab. Staatsministerin Ilse Aigner entlockte den Wirtschaftsvertretern sogar ein Geburtstagsständchen.

Die Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten junger Nachwuchskräfte in Forschung, Entwicklung und Produktion im Bayerischen Chemiedreieck waren stark angefragt von vielen jungen Parteitagsbesuchern sowie von Delegierten, die sich als Eltern für die bayerische Chemie interessierten: „Viele haben sich an unserem Stand über die Berufsmöglichkeiten im Bayerischen Chemiedreieck erkundigt. Das große Interesse an der bayerischen Chemie und das positive Feedback zu unserer Arbeit freut uns sehr“, so Tilo Rosenberger-Süß.