220 Aktive bei der Jahreshauptübung der WACKER-Werkfeuerwehr

Einsatzbesprechung: Nicht nur die Wacker-Werkfeuerwehr, sondern auch zwei weitere Werkfeuerwehren sowie insgesamt 13 freiwillige Wehren aus dem landkreis und angrenzenden Landkreisen waren an der diesjährigen Jahreshauptübung im Burghauser Wacker-Werksgelände beteiligt. (Foto: Wacker Chemie AG)

Brand an einer Erdgasleitung wurde simuliert - 13 Freiwillige Feuerwehren und drei Werkfeuerwehren beteiligt

Burghausen, 01.07.2014
- Einmal im Jahr probt die WACKER-Werkfeuerwehr gemeinsam mit vielen internen und externen Einsatzkräften den Ernstfall. Im Rahmen der Jahreshauptübung werden anhand eines fiktiven Szenarios die Koordination aller Einsatzkräfte sowie die reibungslose Kooperation mit den Behörden trainiert und die Melde- und Alarmierungswege sowie die Gefahrenabwehrpläne überprüft.

Auch am Montag herrschte daher im Werk Ausnahmezustand: Sirenen heulten, Rauchwolken stiegen auf und ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte an – das Werkgelände wurde zum Einsatzort. Alles sollte so realistisch wie möglich ablaufen, damit der Lerneffekt für die Beteiligten groß war.

In diesem Jahr ging es konkret darum, einen simulierten Brand an einer Erdgasleitung zu löschen, die Leitung abzudichten und Personen zu retten. Im Gleisbereich der Werkbahn wurde zusätzlich ein Rangierunfall nachgestellt – es galt, den dort entstandenen Brand zu bekämpfen, Rohrleitungen und einen Kesselwagen abzudichten. Besonders beeindruckend war hierbei der Einsatz des Turbolöschers, der mit 6.000 Litern pro Minute einen gewaltigen Wassernebel legte. Schließlich wurde noch die Rettung einer erkrankten Person aus einem Baukran geübt. Dabei kam die Höhenrettungsgruppe der Werkfeuerwehr zum Einsatz.

Werkleiter Dr. Dieter Gilles dankte nach Abschluss der Übung allen Mitwirkenden für ihr großes Engagement und die hervorragende Zusammenarbeit: „Nur mit gegenseitigem Vertrauen können wir die Zusammenarbeit der internen und externen Einsatzkräfte effektiv trainieren und die Abläufe immer weiter verbessern. Oft sind es Kleinigkeiten, die man bei diesen Übungen entdeckt und dadurch die Abläufe verbessert. Denn im hoffentlich niemals eintretenden Ernstfall muss alles reibungslos ineinander greifen.“

In diesem Jahr waren die Freiwilligen Feuerwehren von Altötting, Burghausen, Burgkirchen, Emmerting, Garching, Haiming, Mehring, Mühldorf, Neuötting, Niedergottsau, Pfarrkirchen, Piesing und Raitenhaslach sowie die Werkfeuerwehren der OMV und des Industrieparks Werk Gendorf am Training beteiligt. Insgesamt 220 Aktive und Beobachter beteiligten sich an der Übung.

Nach Auswertung der Großübung wurde mit allen beteiligten Organisationen eine Manöverkritik durchgeführt.

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