Berufsperspektiven und Lebensqualität im Chemiedreieck

Dr. Alfred Kern, Sprecher der Initiative ChemDelta Bavaria, informierte auf der 15. Frankfurter Jobbörse der Goethe Universität über berufliche Perspektiven im Bayerischen Chemiedreieck und die hohe Lebensqualität der Region. Foto: VBCI

ChemDelta Bavaria präsentierte sich auf der 15. Frankfurter Jobbörse für Naturwissenschaftler
 
Frankfurt/Burgkirchen, 26.11.2013
– Kein schwarzer Fleck mehr auf der Landkarte der beruflichen Möglichkeiten ist das Bayerische Chemiedreieck für junge Akademiker der Goethe Universität Frankfurt: Die Initiative ChemDelta Bavaria präsentierte auf der 15. Frankfurter Jobbörse für Naturwissenschaftler eine attraktive Wirtschaftsregion mit hoher Lebensqualität und mit enormen Berufsmöglichkeiten.

Bei der Lösung verschiedenster Problemstellungen nimmt die chemische Industrie eine Schlüsselrolle ein. Aber auch in dieser Branche zeigen sich mittlerweile die Folgen des demographischen Wandels und des damit verbundenen Fachkräftemangels. „Deswegen ist es wichtig für Arbeitgeber, selbst die von ihnen geforderte Flexibilität an den Tag zu legen und die Fachkräfte auch mal dort abzuholen, wo sie sich befinden“, erklärt Dr. Alfred Kern, Sprecher der Initiative ChemDelta Bavaria, der Unternehmen des Bayerischen Chemiedreiecks. Daher präsentierte sich die Initiative bei der 15. Frankfurter Jobbörse für Naturwissenschaftler/-Innen, die vom „Regionalforum Frankfurt“ mit Unterstützung der Goethe Universität und dem Hochschulteam der Agentur für Arbeit veranstaltet wurde.

Im Verlauf der letzten 15 Jahre hat sich die Frankfurter Jobbörse für Naturwissenschaftler/-innen zu einer bundesweiten Institution für Absolventen naturwissenschaftlicher Studiengänge auf der Suche nach ihrem Traumjob etabliert. Dabei steht der Kontakt zwischen Unternehmensvertretern und jungen Naturwissenschaftler/-innen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Eine Vielzahl von national wie international agierenden Unternehmen der Chemie-, Pharma- und Life-Science-Branche waren zusammen mit ChemDelta Bavaria als Aussteller vertreten. Während der Jobbörse stellten sich verschiedene Firmen in Vorträgen vor. Parallel hierzu konnten die Besucher an den Messeständen in einen unkomplizierten und direkten Dialog mit den Firmenvertretern eintreten.

Auch der Messestand von ChemDelta Bavaria wurde hierbei als ein Ort der Kommunikation und Information genutzt, um mit Interessierten ins persönliche Gespräch zu kommen. Die Interessenten erhielten aus erster Hand Informationen über berufliche Angebote und Perspektiven bei den ChemDelta-Unternehmen und die Aussteller einen Eindruck von potentiellen neuen Mitarbeitern/-innen. „Insbesondere die vielfältigen Berufsmöglichkeiten für Akademiker bei den kleineren und mittleren Unternehmen unseres Chemiedreiecks konnten den Interessenten vermittelt werden“, erklärt Dr. Kern. 

In den zahlreichen Gesprächsrunden sei feststellbar gewesen, „dass die jungen Naturwissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht nur von den beruflichen Perspektiven im ChemDelta Bavaria beeindruckt waren, sondern auch großes Interesse an der Region mit ihrer hohen Lebensqualität zeigten“, so Dr. Kern. Neben der  intakten Natur- und Kulturlandschaft oder der positiven Grundeinstellung der Bevölkerung gegenüber der Chemie war auch die Möglichkeit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie häufiges Thema.

Die Kontaktanknüpfung zwischen dem Bayerischen Chemiedreieck und dem akademischen Nachwuchs in ganz Süddeutschland ist traditioneller Bestandteil der Initiativen-Aktivitäten. Bereits zum dritten Mal hatte sich ChemDelta Bavaria nun bei der Jobbörse Frankfurt präsentiert. Vorangegangen waren Teilnahmen beim europäischen Chemie-Kongress der Uni Erlangen-Nürnberg, beim Chemie-Symposium der Uni Würzburg, beim  internationalen Frühjahrssymposium des Jungchemiker-Forums der Uni Erlangen-Nürnberg, beim  „Alpenforum“ des Jungchemikerforums in Oberammergau, bei der Jobbörse der Universität Regensburg sowie bei der Industrie-Kontaktmesse Rosenheim.
                                  
mko