1. Umweltinfotag im Industriepark Werk GENDORF stößt auf positive Resonanz

Beim 1. Umweltinfotag stellte sich neben den Fachreferenten auch InfraServ Gendorf Geschäftsführer Dr. Bernhard Langhammer den kritischen Fragen der Vertreter von Umwelt- und Naturschutzverbänden. (Foto: ISG)

Positive Resonanz beim 1. Umweltinfotag der InfraServ Gendorf – neue Veranstaltung gibt Einblick in umweltrelevante Themen des Industrieparks Werk GENDORF

Burgkirchen, 14.11.2013 – Auf großes Interesse und positive Resonanz stieß der 1. Umweltinfotag der InfraServ Gendorf: Rund 50 Vertreter von Naturschutz- und Umweltverbänden sowie Umweltreferenten und Agenda 21-Arbeitskreismitglieder der umliegenden Gemeinden folgten der Einladung des Chemieparkbetreibers InfraServ Gendorf, sich aus erster Hand über den aktuellen Stand des Umweltschutzes sowie über anstehende Projekte zur Standortentwicklung des Industrieparks Werk GENDORF (IPWG) zu informieren.

„Wir betreten mit dieser Veranstaltung in gewisser Weise Neuland. Zwar haben wir bereits einige institutionalisierte Veranstaltungen wie etwa das Nachbarschaftsgespräch oder den Behördeninfotag. Aber wir denken, dass insbesondere das sensible Thema Umwelt ein eigenes Forum benötigt“, erläutert ISG-Pressesprecher Tilo Rosenberger-Süß. Bei einem Runden Tisch Mitte des Jahres mit dem Bund Naturschutz, dem Landesbund für Vogelschutz, dem Landesfischereiverband und den Fischereiberechtigten sei dieser Bedarf deutlich geworden. Man habe deshalb beschlossen, gezielt in einer eigenen Veranstaltung Vertreter von umweltrelevanten Verbänden und Institutionen sowie Umweltreferenten einzuladen, um mit diesen auf fachlicher Ebene Umweltthemen erörtern und diskutieren zu können.

In Fachvorträgen wurden aktuelle Projekte zum Umweltschutz als auch zur Standortentwicklung vorgestellt. Dazu gehörte neben nachhaltigem Energiemanagement – ein Thema, das angesichts steigender Energiepreise gerade mit Nachdruck vorangetrieben wird – und dem aktuellen Planungsstand der künftigen Industriepark-Erweiterung im Norden auch ein Vortrag über eine neue hochinnovative Recyclingmethode für Fluorpolymere, die gerade von Dyneon am Standort Gendorf entwickelt wird. Georg Hermannsdorfer vom Wasserwirtschaftsamt Traunstein stellte dem Teilnehmerkreis die bereits begonnenen und noch ausstehenden Renaturierungsmaßnahmen an der Alz vor.

InfraServ Gendorf Geschäftsführer Dr. Bernhard Langhammer, der sich wie die Referenten in den jeweils anschließenden Diskussionsrunden den kritischen Fragen der Teilnehmer stellte, bekundete „ernsthaftes Interesse“, den Umweltinfotag als Veranstaltung zu etablieren und zum festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders zu machen: „Wir wollen hier auch ein Zeichen für Transparenz setzen: Wir nehmen den Umweltschutz ernst und stellen uns gerne dem konstruktiven Austausch.“

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