Musikalische Einstimmung auf den Frühling mit der WACKER-Werkkapelle

Große Spendenfreudigkeit des zahlreich anwesenden Publikums - Anspruchsvolle Werke begeisterten  
 
Burghausen, 04.04.2012
- Mit anspruchsvollen Werken überzeugte die WACKER-Werkkapelle unter der Leitung von Christian Kremser beim traditionellen Frühjahrskonzert. In rund zwei Stunden zeigte das Orchester einmal mehr die große Bandbreite der konzertanten Blasmusik - vom klassischen Marsch über Polka bis hin zu symphonischen Werken. Die Begeisterung des Publikums drückte sich auch in deren Spendenfreudigkeit aus: Rund 5.200 Euro, so viel wie noch nie, kamen in diesem Jahr für einen wohltätigen Zweck zusammen.

Werkleiter Dr. Dieter Gilles begrüßte die zahlreich erschienen Gäste und benannte die Musik als eine universelle, wunderbare Sprache: „Und diese Musik ist einzigartig: Nur heute wird sie genau den Klang haben, den wir gleich genießen werden.“ Gleichzeitig dankte er den Musikerinnen und Musikern für deren Einsatz, schließlich stecken monatelange Probenarbeit und ein hohes Maß an Engagement hinter jedem großen Auftritt.

Den Einstieg in die musikalische Reise in den Frühling machte der Telefunken-Marsch von Johannes Evert. Es folgte das gigantische Werk „Tirol 1809“ von Sepp Tanzer, das die Werkkapelle hervorragend und mitreißend umsetzte. Weiter ging es mit dem Canterbury Choral (Jan van der Roost), bevor die Musiker das Publikum mit bekannten Melodien aus der West Side Story in die Pause begleiteten. Beeindruckend war auch die zweite Hälfte des Konzertabends: Mit dem Marsch „Bandology“ von Eric Osterling, den „Armenischen Tänzen, Teil 1“ von Alfred Reed, dem Walzer „Wein, Weib und Gesang“ von Johann Strauß oder dem Titel „A String of Pearls“ von Jerry Gray. Highlights waren zudem die ausdrucksstarke Filmmusik „Jenseits von Afrika“ oder die Barocksuite von Ted Huggens, bei der Christian Kremser den Dirigentenstab zeitweise gegen seine Klarinette austauschte und mit einem hochkarätigen Solo beeindruckte.

Die Begeisterung über den gelungenen Konzertabend war groß und so durften sich die Musiker nicht ohne Zugaben von der Bühne verabschieden. Hierfür hatte sich Kremser in diesem Jahr für die klassische bayerische Variante entschieden, nämlich für die Titelmelodie des „Königlich Bayerischen Amtsgerichts“ und den Defiliermarsch. 

Der Eintritt zum Frühjahrskonzert war wie jedes Jahr frei – um Spenden zugunsten caritativer Zwecke wurde jedoch gebeten. Der Spendenerlös geht heuer an das heilpädagogische Wohnheim im Behandlungszentrum Aschau, hier speziell an die Josefgruppe.

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