SKW Metallurgie begibt Schuldscheindarlehen über 45 Mio. €

  • Hohe Nachfrage führt zu Erhöhung des Emissionsvolumens
  • Maßnahme dient Optimierung der Bilanzstruktur und Sicherung des geplanten profitablen Wachstums

Unterneukirchen, 6. März 2012 - Der im SDAX notierte Spezialchemie-Konzern SKW Metallurgie hat am Kapitalmarkt erfolgreich sein erstmaliges Schuldscheindarlehen mit einem Gesamtvolumen von 45 Millionen Euro platziert. Das Interesse der primär inländischen Investoren war dabei sehr groß und die Emission entsprechend deutlich überzeichnet. Daher wurde das ursprüngliche maximale Emissionsvolumen in Höhe von 40 Mio. € auf Grund der hohen Nachfrage um 5 Mio. € auf 45 Mio. erhöht.

Das Schuldscheindarlehen wurde in drei Tranchen mit Laufzeiten von drei, fünf und sieben Jahren und jeweils einem fixen und einem variablen Zinssatz begeben. Aufgrund des hohen Interesses des Kapitalmarkts wurde die Verzinsung am unteren Ende der Vermarktungsspannen festgelegt. Dadurch wird auch der durchschnittliche Zinsaufwand im SKW Metallurgie Konzern gesenkt, da Kreditlinien mit höheren Zinssätzen abgelöst werden. Die Commerzbank Aktiengesellschaft und die NORD/LB Norddeutsche Landesbank haben die Transaktion als Bookrunner geführt.

„Die gute Resonanz der Anleger auf unser Schuldscheindarlehen und die hieraus resultierenden günstigen Konditionen haben gezeigt, dass der SKW Metallurgie Konzern am Finanzmarkt einen guten Ruf genießt. Wir haben mit diesem Schritt unsere Bilanz- und Finanzierungsstruktur deutlich verbessert und uns auch für unser zukünftiges profitables Wachstum sehr gut positioniert“, so die Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Ines Kolmsee.

Mit der Begebung des Schuldscheindarlehens erschließt sich der SKW Metallurgie Konzern eine neue Finanzierungsquelle, verbessert das Laufzeitenprofil seiner Finanzverbindlichkeiten und verbreitert seinen Investorenkreis. Der Erlös des Darlehens dient zum einen der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten, sichert aber auch die notwendigen finanziellen Reserven für das geplante zukünftige Wachstum.

DISCLAIMER

Diese Pressemitteilung enthält Aussagen über künftige Entwicklungen, die auf gegenwärtig verfügbaren Informationen beruhen und mit Risiken und Unsicherheiten verbunden sind, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Zu solchen Risiken und Unsicherheiten zählen beispielsweise unvorhersehbare Änderungen der politischen und ökonomischen Bedingungen, insbesondere im Bereich der Stahl- und Papierproduktion, die Wettbewerbssituation, die Zins- und Währungsentwicklung, technologische Entwicklungen sowie sonstige Risiken und nicht zu erwartende Umstände. Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und ihre Konzerngesellschaften übernehmen keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben.

Über SKW Stahl-Metallurgie Holding AG

SKW Metallurgie ist der Weltmarktführer bei chemischen Zusatzstoffen für die Roheisenentschwefelung sowie bei Fülldrähten für die Sekundärmetallurgie.

Die Produkte des Konzerns ermöglichen Stahlproduzenten die effiziente Herstellung hochwertiger Stahlprodukte. Zu den Kunden zählen die weltweit führenden Unternehmen der Stahlbranche. Der SKW Metallurgie Konzern kann auf mehr als 50 Jahre metallurgisches Know-how zurückblicken und ist heute in mehr als 40 Ländern aktiv. Die Gesellschaft ist außerdem ein führender Anbieter von Quab Spezialchemikalien, die vorrangig in der weltweiten Produktion industrieller Stärke für die Papierindustrie eingesetzt werden.

Das operative Geschäft der Gesellschaft gliedert sich in die zwei Kernsegmente „Fülldrähte“ sowie „Pulver und Granulate“, ferner in das Segment „Sonstige“. Die Zentrale des SKW Metallurgie Konzerns befindet sich in Deutschland; die Produktionsstandorte liegen in Frankreich, den USA (6), Kanada, Mexiko, Brasilien, Schweden, Südkorea, der VR China (2) und Indien (2 durch Joint Venture). Zusätzlich befinden sich Werksausbauten in den USA und Brasilien sowie neue Werke in Bhutan und Russland in Bau.