Realschüler schnuppern in verschiedene Berufsbilder

Christian Fahringer (rechts) und Tobias Fassmann, hier beim Bohren eines Werkstückes, bekommen einen Eindruck in die Ausbildung zum Industriemechaniker.

Christian Fahringer (rechts) und Tobias Fassmann, hier beim Bohren eines Werkstückes, bekommen einen Eindruck in die Ausbildung zum Industriemechaniker.

Die „Chemikanten für einen Tag“ Michael Käufl (links) und Tobias Lange beim Herstellen eines Schlauchanschlusses im Technikum der Bildungsakademie.

Die „Chemikanten für einen Tag“ Michael Käufl (links) und Tobias Lange beim Herstellen eines Schlauchanschlusses im Technikum der Bildungsakademie.

Bildungsakademie im Industriepark Werk GENDORF organisiert einwöchiges Realschulpraktikum 

Burgkirchen, 26. Juli 2011
- Viele junge Leute stehen vor dem Problem, sich nach Ende ihrer Schulzeit für eine Ausbildung entscheiden zu müssen, ohne konkrete Vorstellungen davon zu haben, wie das jeweilige Aufgabengebiet aussieht, und welche Anforderungen an den Auszubildenden gestellt werden.

Eine Möglichkeit, sich innerhalb weniger Tage einen ersten Einblick in verschiedene Berufsbilder zu verschaffen, bietet das Realschulpraktikum im Industriepark Werk GENDORF, welches auch heuer wieder von der Bildungsakademie der InfraServ Gendorf organisiert wurde. 47 Praktikanten konnten hierbei die Bereiche Metall, Elektro, Labor, Chemietechnikum und die Fachschule für Technische Assistenten für Informatik kennen lernen sowie an einer Werksbesichtigung teilnehmen.

Einer davon ist Tobias Fassmann, der derzeit die 9. Klasse der Wirtschaftsschule Gester in Mühldorf besucht und sich freiwillig für dieses Schnupperpraktikum angemeldet hat. „In der Schule ist Ende Juli ohnehin nicht mehr viel los“, so der Realschüler, „da kann man problemlos ein Praktikum absolvieren.“ Tobias wohnt mit seinen Eltern in Stammham, sein Vater arbeitet jedoch im Industriepark Werk GENDORF und hat seinem Junior von der Möglichkeit eines Industriepraktikums in Gendorf berichtet.

Aus dem unmittelbaren Umfeld des Industrieparks kommt Christian Fahringer, der die Maria-Ward-Realschule in Burghausen besucht, und für den dieses Praktikum eine Pflichtveranstaltung darstellt. Der junge Mann hatte sich im Vorjahr beim Tag der offenen Tür der Bildungsakademie vor Ort informiert und von der Möglichkeit zu diesem Praktikum erfahren. Industrie- oder Kfz-Mechaniker möchte er später einmal werden und kann sich gut vorstellen, in Gendorf seine Ausbildung zu absolvieren.

Dass man im Rahmen dieses Praktikums innerhalb von nur wenigen Tagen Einblick in verschiedene Berufsbilder erhält, das gefällt den beiden besonders. Auch, dass sie viele Arbeiten selbst erledigen dürfen, begeistert die beiden Jugendlichen.

Schön und interessant, aber auch anstrengend sei das Praktikum, darin sind sich Nicole Pinzel von der Realschule Simbach, Tobias Lange von der Realschule Burghausen und Michael Käufl von König-Karlmann-Gymnasium in Altötting einig. Vor allem das Chemielabor hatte es ihnen angetan, da sie dort viele Tätigkeiten selbst durchführen konnten. Während Nicole Pinzel nach dem Abschluss der mittleren Reife auf die Fachoberschule weitergehen möchte und Michael Käufl zu einem Studium tendiert, strebt Tobias Lange eine handwerkliche Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik an. Ein Informationsblatt, welches an seiner Schule ausgeteilt worden war, hatte ihn auf die Idee mit dem Realschulpraktikum im Industriepark Werk GENDORF gebracht.

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