90 Jahre WACKER-Belegschaftsbücherei

Dr. Willi Kleine (r.) und Betriebsratsvorsitzender Anton Eisenacker bei der Inbetriebnahme des Kinder-OPAC in der Belegschaftsbücherei.

Dr. Willi Kleine (r.) und Betriebsratsvorsitzender Anton Eisenacker bei der Inbetriebnahme des Kinder-OPAC in der Belegschaftsbücherei.

Am 15. Juli 1921, öffnete die Werkbücherei erstmals ihre Pforten – 3.000 aktive Leser

Burghausen, 21. Juli 2011
- Einen besonderen Service bietet WACKER am Standort Burghausen an: die Belegschaftsbücherei. Aus einem Bestand von rund 41.000 Medien können sich Mitarbeiter und ihre Familien hier mit Lektüre eindecken. Von Romanen über Sachliteratur, aufwendigen Bildbänden bis hin zu elektronischen Medien gibt es eine bunte Vielfalt an Literatur für jeden Geschmack und jedes Alter. Vor 90 Jahren, am 15. Juli 1921, öffnete die Werkbücherei erstmals ihre Pforten und hat sich seither zu einer modernen Bibliothek mit rund 3.000 aktiven Lesern entwickelt.

Gegründet und gestiftet wurde die Bücherei von Firmengründer Dr. Alexander Wacker. Für eine Summe von rund 20.000 Mark schaffte das Unternehmen in der Anfangszeit exakt 1.139 Bücher für die Belegschaft an. Darunter befand sich jedoch nicht nur Fachliteratur. Die Bücherei sollte laut Dr. Alexander Wacker sowohl zur Belehrung als auch zur Unterhaltung dienen.

Zur Gründungszeit handelte es sich noch um eine so genannte Schalterbibliothek. An einer Theke konnte der Leser den gewünschten Titel in einer Kartei nachschlagen und beim Bibliothekar die Bücher bestellen. Erst mit dem Umzug ins heutige Belegschaftshaus im Jahr 1964 erfolgte die Umstellung zur so genannten Freihandbücherei, in der die Mitarbeiter nach Belieben in den Büchern schmökern können. Zuvor kam es im Jahr 1953 mit der Gründung einer separaten Chemiker-Bibliothek zudem zur räumlichen Trennung von Belletristik und Fachliteratur.

In einer kleinen Feierstunde anlässlich des 90-jährigen Jubiläums gab Werkleiter Dr. Willi Kleine einen Rückblick auf die Geschichte der Bücherei und wünschte Ruppertine Morgenstern, Leiterin der Werkbücherei, und ihrem Team weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit und auch für die Zukunft zahlreiche Leser.

Dass für den künftigen Lesenachwuchs bereits bestens gesorgt ist, zeigte die feierliche Inbetriebnahme des Kinder-OPAC durch Dr. Willi Kleine und Betriebsratsvorsitzenden Anton Eisenacker. Beim Kinder-OPAC handelt es sich um einen elektronischen Bestandskatalog, mit dem auch schon die jüngsten Leser anhand von Bildern nach ihren Lieblingsbüchern suchen können.

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Die Inhalte dieser Presseinformation sprechen Frauen und Männer gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z. B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet.