Jahreshauptübung der WACKER-Werkfeuerwehr

Der Turbolöscher der Wacker-Werkfeuerwehr im beindruckenden Einsatz während der Jahresgroßübung.

Der Turbolöscher der Wacker-Werkfeuerwehr im beindruckenden Einsatz während der Jahresgroßübung.

Probe für den Ernstfall anhand eines fiktiven Szenarios

Burghausen, 11. Juli 2011
- Einmal im Jahr kommt es auf dem Burghauser Werkgelände zum Großeinsatz der Werkfeuerwehr: Gemeinsam mit vielen internen und externen Einsatzkräften wird im Rahmen der Jahreshauptübung anhand eines fiktiven Szenarios der Ernstfall geprobt.

Ziel der Übung ist es, die Melde- und Alarmierungswege sowie die Gefahrenabwehrpläne zu überprüfen. Besonders wichtig dabei: Die Koordination aller Einsatzkräfte  sowie die reibungslose Kooperation mit den Behörden unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren.

In diesem Jahr ging es darum, Vinylchlorid, das nach einer simulierten Explosion im Bereich der Vinnolit ausgetreten war, niederzuschlagen. Es galt, Verletzte aus einem Kran zu bergen und Löschwasser in den organischen Kanal um- bzw. abzuleiten.

Werkleiter Dr. Willi Kleine dankte nach Abschluss der Übung allen Mitwirkenden für ihr großes Engagement und die hervorragende Zusammenarbeit: „Wenn wir alle ein Team sind, uns kennen und gegenseitig vertrauen, können wir im Ernstfall optimal miteinander arbeiten.“ Gleichzeitig betonte Dr. Kleine die Wichtigkeit der alljährlichen Übung: „Neben der Überprüfung aller Prozesse und Meldewege geht es vor allem auch darum, eventuelle Schwachstellen in unserem Sicherheitssystem zu identifizieren. Denn nur wer nach Fehlern sucht, kann auch daran ansetzen, sie zu beseitigen.“

In diesem Jahr waren die Freiwilligen Feuerwehren von Altötting, Burghausen, Burgkirchen, Emmerting, Haiming, Marktl, Mehring, Neuötting, Niedergottsau, Piesing, Raitenhaslach und Waldkraiburg, sowie die Werkfeuerwehr des Industrieparks Werk Gendorf am Training beteiligt.

Nach Auswertung der Großübung wurde mit allen beteiligten Organisationen eine Manöverkritik durchgeführt.

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