WACKER präsentiert Turbolöscher

Der WACKER-Turbolöscher in eindrucksvoller "action".

Der WACKER-Turbolöscher in eindrucksvoller "action".

Die VDI-Besuchergruppe zeigte sich beeindruckt von der Strahlkraft des Turbolöschers.

Die VDI-Besuchergruppe zeigte sich beeindruckt von der Strahlkraft des Turbolöschers.

Bezirksgruppe Innviertel des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) informierte sich über die Leistungskraft

Burghausen, 20. April 2011
- Nicht zu unrecht entsteht das Gefühl, ein Flugzeug startet, wenn der Turbolöscher der WACKER-Werkfeuerwehr zum Einsatz kommt. Schließlich wird für das moderne Löschfahrzeug der Abgasstrahl von Flugzeugtriebwerken genutzt. Über die Leistungskraft des Turbolöschers informierte sich nun die Bezirksgruppe Innviertel des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) bei einem Werkbesuch bei der Wacker Chemie. Dabei stand nicht nur die Theorie im Vordergrund: Bei einer Vorführung überzeugte das Fahrzeug mit seiner beeindruckenden Technik.
 
435 PS rollen über das WACKER-Werkgelände, wenn der Turbolöscher im Einsatz ist. Seit 2008 ist das hochmoderne Löschfahrzeug nun im Besitz der Werkfeuerwehr. „Neben dem reinen Löschen eines Brandes kann der Turbolöscher aufgrund des entstehenden Wassernebels auch benachbarte Gebäude oder Anlagenteile kühlen sowie wasserlösliche Teile aus Schadstoffwolken auswaschen“, erläutert Dr. Niels Friede, Leiter der WACKER-Werkfeuerwehr, die Vorteile des Fahrzeuges. Besonders imposant: Der Löschstrahl kann eine Wurfhöhe von bis zu 60 Metern sowie eine Wurfweite von rund 150 Metern erreichen – dadurch kann im Einsatzfall aus sicherer Entfernung gearbeitet werden.
 
Dr. Friede erklärte den Ingenieuren die weiteren Vorteile, die die Verwendung der Flugzeugtechnik mit sich bringt: Durch die Turbinen wird das Wasser stark zerstäubt, erhält damit eine sehr große Oberfläche und kann so dem Feuer sehr viel Wärme entziehen. Dass diese kleinsten Tröpfchen mit dem Abgasstrahl gleichzeitig auch sehr weit geworfen werden, wäre mit konventionellen Mitteln in diesem Maße nicht realisierbar. Beachtlich übrigens auch die Wassermenge, die bewältigt werden kann: Eine Wasserabgabe von bis zu 8.000 Litern pro Minute ist möglich.

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