Jung-Chemiker visieren ChemDelta Bavaria an

Mit umfassenden Informationen über die Berufsmöglichkeiten und die Standortqualitäten im ChemDelta Bavaria präsentierte sich das Bayerische Chemiedreieck – hier im Bild Initiativensprecher Dr. Werner Goll mit Studenten aus Bayern – auf dem interna

Mit umfassenden Informationen über die Berufsmöglichkeiten und die Standortqualitäten im ChemDelta Bavaria präsentierte sich das Bayerische Chemiedreieck – hier im Bild Initiativensprecher Dr. Werner Goll mit Studenten aus Bayern – auf dem internationalen Frühjahrssymposium des Jungchemiker-Forums der Universität Erlangen-Nürnberg.

Die Teilnehmer des Jung-Chemiker-Forums 2011 an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Die Teilnehmer des Jung-Chemiker-Forums 2011 an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Neben beruflichen Möglichkeiten zunehmend auch die „weichen Standortfaktoren“ des Bayerischen Chemiedreiecks im Fokus

Erlangen/Burghausen, 06.04.2011
– Die erfolgreiche Kontaktanknüpfung zwischen ChemDelta Bavaria und dem akademischen Nachwuchs in Bayern – bereits 2010 beim europäischen Chemie-Kongress der Uni Erlangen-Nürnberg und beim Chemie-Symposium der Uni Würzburg angebahnt – wurde nun beim internationalen Frühjahrssymposium des Jungchemiker-Forums der Uni Erlangen-Nürnberg fortgesetzt. Tenor der Gespräche: Die Vereinbarkeit von guten Berufsperspektiven und Familie in einer Wirtschaftsregion mit hohen Standortqualitäten rückt  zunehmend in den Vordergrund bei der Wahl des künftigen Arbeitsplatzes.

Die Initiative ChemDelta Bavaria nützte diesmal das 13. Jungchemiker-Frühjahrssymposium der Universität Erlangen-Nürnberg, um den Wissenschaftsnachwuchs auf die aussichtsreichen Berufsperspektiven bei den Chemieunternehmen in einer der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands aufmerksam zu machen. Aufgrund des „Internationalen Jahres der Chemie 2011“ trafen die Repräsentanten des ChemDelta Bavaria eine mit gut 500 Chemie-Studierenden aus aller Welt bestens frequentierte Veranstaltung an, die sich auf dieser wissenschaftlichen Plattform über aktuelle und zukünftige Forschungsgebiete des gesamten Spektrums der Chemie austauschen konnten.   

Neben diesem Erfahrungs- und Ideenaustausch bestand für die Studenten, Doktoranden, Berufsanfänger und wissenschaftlichen Uni-Mitarbeiter die Gelegenheit mit ausstellenden Unternehmen der chemischen Industrie Kontakte zu knüpfen: Initiiert von Franz Xaver Völkl von den Bayerischen Chemieverbänden nutzte ChemDelta Bavaria die Veranstaltung, um sich dabei auch wieder als boomende Chemiewirtschaftsregion mit vielfältigen Berufsperspektiven in einem attraktiven Lebens-Umfeld mit hohen Standortqualitäten zu präsentieren.

„Intaktes und attraktives Standortumfeld“

„Die vielen Einzelgespräche mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs zeigten diesmal eine neue Grundtendenz, die offensichtlich immer mehr in den Vordergrund tritt, wenn es in die Bewerbungsphase geht“, wie der Sprecher der Initiative ChemDelta Bavaria, Dr. Werner Goll, bilanziert: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in einem intakten und attraktiven Standortumfeld!“ Hier konnten er und Markus Koch für die Öffentlichkeitsarbeit des ChemDelta Bavaria nicht nur auf Anstellungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, berufliche Aussichten oder auch internationale Tätigkeiten in den einzelnen Unternehmen des Bayerischen Chemiedreiecks verweisen, sondern auch auf die hohe Lebens- und Wohnqualität sowie die vorbildlichen Familien- und Freizeitangebote in den ChemDelta-Kommunen wie z. B. in der Salzachstadt Burghausen, dem größten Standort des Chemiedreiecks mit allein über 11.000 Arbeitsplätzen in der chemischen Industrie.  

„Für den Wissenschafts-Nachwuchs mit Herkunft aus Bayern, vorwiegend aus den nordbayerischen Regionen, ist das Bayerische Chemiedreieck bekannt und rückt verstärkt ins Visier der beruflichen Standortwahl, denn gerade das harmonische Zusammenspiel von Chemieforschung und Produktion international renommierter Unternehmen in der intakten Natur- und Kulturlandschaft des Voralpenlandes ist den bayerischen Studenten wohl bekannt“, stellten Dr. Goll und Markus Koch fest. „Die Überraschung und das Interesse bei den jungen Wissenschaftlern, über welche großen Dimensionen das Bayerische Chemiedreieck verfügt, ist immer wieder beeindruckend“, sagt Dr. Goll:  „Fortsetzung folgt, auch heuer wird die Kontaktanbahnung mit dem Chemiker-Nachwuchs sowie mit den ingenieurtechnischen Fakultäten an den bayerischen Universitäten ein wesentlicher Schwerpunkt der Initiative sein!“  mko