SKW Metallurgie Konzern weiht bhutanesisches Kalziumsilizium-Werk ein

  • Vertikale Integration sichert Rohstoffversorgung für weltweite Fülldraht-Produktion
  • Hohe Kosteneffizienz sorgt ab 2012 für nachhaltige EBITDA-Steigerung
  • Zusätzliche Umsatz- und Ergebnispotentiale aus Belieferung des Wachstumsmarktes Indien mit Fülldrähten

Unterneukirchen, 4. März 2011 -  Der im SDAX notierte Spezialchemie-Konzern SKW Metallurgie hat plangemäß sein neues Kalziumsilizium-Werk im Himalaya-Königreich Bhutan eingeweiht. In Anwesenheit hochrangiger Vertreter der bhutanesischen Wirtschaft und Politik sowie des SKW Metallurgie Konzerns wurde das Herzstück des Werkes, ein Kalziumsilizium-Ofen, feierlich in Betrieb genommen. Mit diesem Schritt baut der SKW Metallurgie Konzern seine globalen Sekundärmetallurgie-Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette deutlich aus.

Im Sinne seiner globalen unternehmerischen sozialen Verantwortung (CSR) für Umwelt, Mensch und Gesellschaft wendet der SKW Metallurgie Konzern für sein neues Werk in Bhutan konsequent westliche Umwelt- und Sicherheitsstandards an. Zusätzlich wird die in der Kalziumsilizium-Produktion eingesetzte Elektrizität ausschließlich aus regenerativen Energiequellen (Laufwasserkraftwerke) gewonnen.

„Unser neues Werk in Bhutan sichert uns langfristig und wettbewerbsfähig die Rohstoffversorgung für unsere kalziumsiliziumbasierten globalen Sekundär-metallurgie-Aktivitäten. Besonders wichtig ist es, auch und gerade in Bhutan ausschließlich westliche Umwelt- und Sicherheitsstandards anzuwenden“, so die Vorstandsvorsitzende von SKW Metallurgie, Ines Kolmsee.

Hoher Ergebnisbeitrag ab 2012 erwartet

In erster Linie wird die 2008 gegründete bhutanesische Konzerngesellschaft SKW-Tashi Metals&Alloys Private Ltd. die konzerninterne Rohstoffversorgung stärken, indem Kalziumsilizium aus dem neuen Werk in Bhutan in den weltweiten Produktionsstandorten des SKW Metallurgie Konzerns zur Fülldrahtproduktion eingesetzt wird und dort bisher extern eingekaufte Rohstoffmengen teilweise substituiert. Zusätzlich werden mittelfristig in Bhutan Fülldrähte produziert, mit denen insbesondere in Indien zusätzliche Absatzpotenziale für den SKW Metallurgie Konzern erschlossen werden.

Erste positive Ergebnisbeiträge werden aufgrund der üblichen Anlaufmaßnahmen ab dem zweiten Halbjahr 2011 erwartet. Für das Geschäftsjahr 2012 rechnet der SKW Metallurgie Konzern mit einem nennenswerten Beitrag des neuen Werkes zum Konzernergebnis.

Die neue Produktionsstätte liegt im bhutanesischen Pasakha unmittelbar an der indischen Grenze und beschäftigt ca. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der SKW Metallurgie Konzern plant, auf der Bilanz-Pressekonferenz am 24. März 2011 eine Guidance für das laufende Geschäftsjahr 2011 zu geben, die dann auch die neuen Aktivitäten in Bhutan berücksichtigen wird.

DISCLAIMER

Diese Pressemitteilung enthält Aussagen über künftige Entwicklungen, die auf gegenwärtig verfügbaren Informationen beruhen und mit Risiken und Unsicherheiten verbunden sind, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Zu solchen Risiken und Unsicherheiten zählen beispielsweise unvorhersehbare Änderungen der politischen und ökonomischen Bedingungen, insbesondere im Bereich der Stahl- und Papierproduktion, die Wettbewerbssituation, die Zins- und Währungsentwicklung, technologische Entwicklungen sowie sonstige Risiken und nicht zu erwartende Umstände. Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und ihre Konzerngesellschaften übernehmen keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben.

Über SKW Stahl-Metallurgie Holding AG

SKW Metallurgie ist der Weltmarktführer bei chemischen Zusatzstoffen für die Roheisenentschwefelung sowie bei Fülldrähten für die Sekundärmetallurgie.

Die Produkte des Konzerns ermöglichen Stahlproduzenten die effiziente Herstellung hochwertiger Stahlprodukte. Zu den Kunden zählen die weltweit führenden Unternehmen der Stahlbranche. Der SKW Metallurgie Konzern kann auf mehr als 50 Jahre metallurgisches Know-how zurückblicken und ist heute in mehr als 40 Ländern aktiv. Die Gesellschaft ist außerdem ein führender Anbieter von Quab Spezialchemikalien, die vorrangig in der weltweiten Produktion industrieller Stärke für die Papierindustrie eingesetzt werden.

Das operative Geschäft der Gesellschaft gliedert sich in die zwei Kernsegmente „Fülldrähte“ sowie „Pulver und Granulate“, ferner in das Segment „Sonstige“. Die Zentrale des SKW Metallurgie Konzerns befindet sich in Deutschland; die Produktionsstandorte liegen in Frankreich, den USA (6), Kanada, Mexiko, Brasilien, Schweden, Südkorea, der VR China (2) und Indien (2 durch Joint Venture). Zusätzlich befinden sich Werksausbauten in den USA und Brasilien sowie neue Werke in Bhutan und Russland in Bau.