Bayerische Auftaktveranstaltung zum Internationalen Jahr der Chemie 2011 in Burghausen

Bayerische Auftaktveranstaltung zum Internationalen Jahr der Chemie 2011 in Burghausen

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Buntes Programm aus Wissenswertem und Spektakulärem aus der Welt der Chemie, zu dem die Bayerischen Chemieverbände und die Wacker Chemie AG einluden

Burghausen, 15. Februar 2011
- „Chemie – unser Leben, unsere Zukunft“ – unter diesem Motto steht das Internationale Jahr der Chemie, das die UN weltweit für 2011 ausgerufen hat. Vor allem jungen Menschen werden vielfältige Aktionen geboten, um die Bedeutung der Chemie für unser tägliches Leben kennen zu lernen. Der Auftakt wurde in Deutschland am 9. Februar 2011 in Berlin gefeiert. Der bayernweite Start ins Jahr der Chemie fand am 11. Februar 2011 in Burghausen statt – mit einem bunten Programm aus Wissenswertem und Spektakulärem aus der Welt der Chemie, zu dem die Bayerischen Chemieverbände und die Wacker Chemie AG einluden.

Dr. Rudolf Staudigl, Vorsitzender der Bayerischen Chemieverbände und Vorstandsvorsitzender der Wacker Chemie AG, betonte in seiner Eröffnungsrede die zentrale Bedeutung der chemischen Industrie als wichtigen Problemlöser für die großen globalen Herausforderungen: „Energie nachhaltig erzeugen, Energie sparen, sauberes Wasser für die wachsende Weltbevölkerung bereitstellen und Krankheiten bekämpfen, die heute noch nicht heilbar sind – all das geht nicht ohne die Chemie.“ Für den deutschen Wirtschaftsstandort sei die chemische Industrie als verantwortlich handelnde Branche maßgeblich an der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Standorts und an der hohen Lebensqualität in unserem Lande Verursacher und Gestalter, so Dr. Staudigl.

Nach der Eröffnungsrede gaben die Teilnehmer der Chemieolympiade einen kurzen Einblick in ihren Wettbewerb. Martin Strebl, der 2009 für Deutschland bei der Chemieolympiade in Cambridge die Goldmedaille gewann, stellte die einzelnen Stationen des jährlichen Wissenschaftswettbewerbs vor. Danach folgte die Urkundenverleihung an die diesjährigen Teilnehmer des Landeseminars, von denen sich sechs Schüler über den Eintritt in die nächste Auswahlrunde freuen konnten. Was die Schlangen des Pharaos, bellende Hunde und Zigarrenschweissen mit Chemie verbindet, veranschaulichte Prof. Dr. Johann Plank von der TU München anschließend in seinem Experimentalvortrag. Unter dem Titel „Faszination Chemie – von der Alchemie zur modernen Materialchemie“ vermittelte Prof. Dr. Plank nicht nur chemisches Wissen von der Antike bis zur Neuzeit, sondern hielt sein Publikum auch mit einem Feuerwerk an spektakulären Experimenten in Atem.
 
Die Veranstaltung bildete gleichzeitig den Höhepunkt des bayerischen Landesseminars zur 43. Internationalen Chemieolympiade, das eine Belohnung für die 30 Schüler aus ganz Bayern darstellt, die sich bis jetzt auf Landesebene für die Chemieolympiade qualifiziert haben. Das mehrtägige Seminar in Burghausen umfasste neben Einblicken in verschiedene Produktionsstätten der Wacker Chemie vor allem praktische Laborarbeiten und chemische Experimente im Berufsbildungswerk.

Nächste Woche folgt die dritte nationale Auswahlrunde in Göttingen, danach wird die deutsche Endauswahl in Kiel entschieden. Die besten vier jeder Nation kämpfen anschließend auf internationaler Ebene um den Sieg. Ziel ist die Olympiade 2011 in Ankara. In den Wettbewerben messen sich Schüler der gymnasialen Oberstufe in theoretischen und experimentellen Aufgaben, die das gesamte Spektrum der Chemie umfassen. Viele der Themen haben Universitätsniveau.

Bildunterschriften:

Der Vorsitzende der Bayerischen Chemieverbände und Vorstandsvorsitzende der Wacker Chemie AG, Dr. Rudolf Staudigl, gemeinsam mit den sechs Teilnehmern des Wettbewerbs, die sich für die nächste Runde qualifiziert haben.
Einen fulminanten Bogen über die Geschichte der Chemie als Naturwissenschaft spannte Prof. Dr. Johann Plank von der TU München.

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