„Kunst in der Fabrik“ bei der AlzChem in Hart

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Kunstgenuss mit emotionalem Einblick in die Karbidwelt der AlzChem in Hart - Galerieausstellung am Standort Trostberg

Trostberg/Hart, 31. Januar 2011 -
Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Bei der Aktion „Kunst in der Fabrik“ lag die Fabrik im Visier von Malern, Bildhauern und Fotografen. Das Ergebnis sind unerwartete, überraschende Perspektiven der Produktionswelt in Hart.

Es passiert nicht oft, dass die Fabrik für die Kunst entdeckt wird. Doch die Werkstore der AlzChem Trostberg GmbH öffneten sich letztes Jahr neben zahlreichen Besuchergruppen, Kunden, Behördenvertretern, Auditoren, etc. diesmal auch dem Kunstverein Altötting, wohl wissend, dass diese einen ganz anderen Blick auf die Fabrik in Hart nehmen würden.

Dr. Klaus Holzrichter, Standortleiter der AlzChem Trostberg GmbH in Hart: „Wir sehen natürlich zunächst die Funktionalität unseres Werkes und konzentrieren unser Augenmerk auf eine umweltverträgliche und effektive Gestaltung unserer Anlagen. Umso mehr freue ich mich über das Interesse des Kunstvereins Altötting an unserem Werk und nutze gerne die Gelegenheit meine vertraute Perspektive zumindest kurzzeitig zu wechseln und unser Werk mit den Augen der Künstler zu betrachten.“

„Kunst in der Fabrik“ verspricht also nicht nur Kunstgenuss, sondern auch einen emotionalen Einblick in die Welt der AlzChem.

„Man müsste mal in einer Fabrik malen, statt auf dem Kapellplatz...“ Vielleicht lautete so oder ähnlich die erste vage Formulierung bei einem Treffen einiger Mitglieder des Kunstvereins. Schon wenige Wochen später – im September 2010 – fand ein erster Termin im AlzChem Werk in Hart statt, an dem zahlreiche Mitglieder des Kunstvereins Altötting teilnahmen. „Die funktionale Ästhetik der Fabrik und die Eindrücke des Arbeitslebens der Beschäftigten in der Fabrik haben in den Ateliers der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler zu ganz unterschiedlichen Interpretationen geführt“, so Alexander Brandmeyer, Präsident des Kunstvereins Altötting.

Malen vor Ort war aus organisatorischen und sicherheitstechnischen Gründen zwar nicht möglich, dennoch konnten bei einer ausführlichen Werksbesichtigung ausreichend Eindrücke gesammelt werden, um genug Stoff für die künstlerische Arbeit im Anschluss zu haben.

Die dabei entstandenen ca. 40 Kunstwerke werden im Rahmen einer Ausstellung in Hart, Trostberg und Unterneukirchen präsentiert. Die erste Eröffnung der Ausstellung findet am 3. Februar um 18 Uhr in Hart a. d. Alz im Erdgeschoss des neuen Verwaltungsgebäudes in Hart statt.  Die Ausstellung dauert bis 15.02. Vom 17. bis 27.02. wird die Ausstellung im Atrium des Trostberger Stadtmuseums und vom 1. bis 14.03. in der Musik und Kulturhaus Unterneukirchen zu sehen sein. Mehr Informationen finden Sie unter www.alzchem.de.

Beim Gang durch die Ausstellung bieten sich die verschiedensten Sichtweisen: Von einer bunten, kubistischen Außenansicht über Blicke auf Produktionshallen, Paletten, Hochöfen, rostige Metalloberflächen bis hin zu einem verknoteten Schornstein und einem förmlich die Hitze ausstrahlenden Bild vom Abstich ist im wahrsten Sinne des Wortes eine breite Palette geboten.

Die Werke von Gitta Bless, Alexander Brandmeyer, Christa Gruber, Astrid Haas, Waltraud Hammer, Katalin Harrer, Isa Jungblut und Reinhilde Müller-Trisl, von Franz Ramgraber, Horst Renner, Eva-Maria Schramm, Arthur Schweighofer und Cornelia Straubhaar-Tiffinger entfalten sich dabei gerade im Wechselspiel der unterschiedlichen Ansätze und Sichtweisen, in der Fokussierung des Themas.

Von Juli bis September werden die Werke der Künstler in der Galerie im Gang der AlzChem Trostberg GmbH ausgestellt.