Josef Herrmann übernimmt kaufmännische Leitung der OMV Deutschland

Thomas Gangl, Geschäftsführer OMV Deutschland

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  • Seit 1. Januar 2011 verantwortet Josef Herrmann den kaufmännischen Bereich der OMV Deutschland GmbH
  • Langjährige Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Rechnungswesen, Controlling, IT und Risk Management
  • Josef Herrmann folgt Ana-Barbara Kunčič, die mit 1. Januar 2011 die Position des Chief Information Officer (CIO) im OMV Konzern übernahm

Burghausen, 14. Januar 2011 – Seit dem 1. Januar 2011 verantwortet Josef Herrmann die kaufmännische Leitung der OMV Deutschland GmbH. Sein Zuständigkeitsbereich umfasst damit das Rechnungswesen, Finanzen, Controlling, Zoll, Mengen und Steuern sowie das Risk Management der Gesellschaft. In diesen Aufgabenfeldern sammelte der studierte Diplom-Kaufmann bereits als internationaler Projektmanager des OMV Konzernbereichs Refining & Marketing sowie als Leiter der Controlling Abteilung bei der OMV Deutschland umfangreiche Erfahrung. Josef Herrmann tritt die Nachfolge von Ana-Barbara Kunčič an, die in der Konzernzentrale in Wien nun das Chief Information Office leitet.

Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Regensburg startete der gebürtige Regensburger seine Berufslaufbahn 1998 bei einem internationalen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen. Über das Konzernrechnungswesen eines deutschen Industrieunternehmens führte sein Weg im Oktober 2003 schließlich zur OMV Deutschland. Als internationaler Projektmanager im Konzernbereich Refining & Marketing in Wien war er an einer Vielzahl von internationalen OMV Projekten maßgeblich beteiligt und nahm dabei diverse operative Leitungsfunktionen für die Bereiche Finanzen, Rechnungswesen, Controlling und Risk Management wahr. Im Juli 2007 kehrte Josef Herrmann als Leiter der Abteilung Controlling zur OMV Deutschland zurück. Mit Übernahme der neuen Position ist Josef Herrmann zugleich Mitglied der Geschäftsleitung.

Seiner zukünftigen Aufgabe blickt der neue kaufmännische Leiter erwartungsvoll entgegen: „Die Gewissheit, einem kompetenten und leistungsstarken Team voranzustehen, gibt mir die Zuversicht, alle kommenden Herausforderungen gemeinsam erfolgreich zu meistern.“

Seine Vorgängerin Ana-Barbara Kunčič wechselte mit 1. Januar 2011 als Chief Information Officer in die OMV Konzernzentrale nach Wien. „Persönlich nehme ich viele positive berufliche wie persönliche Erfahrungen mit. Dank eines professionellen Teams konnten wir in den letzten beiden Jahren die Herausforderungen in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld erfolgreich meistern und die OMV Deutschland für die Zukunft gut positionieren.“

Bildunterschrift:

Josef Herrmann verantwortet den kaufmännischen Bereich der OMV Deutschland GmbH.

Hintergrundinformationen:

OMV Deutschland GmbH:
Die OMV Deutschland ist das führende Erdöl- und Erdgasunternehmen in Bayern. Die Aktivitäten umfassen das Raffinerie-, Kunden- und Tankstellengeschäft. Die OMV Deutschland verfügt derzeit über rund 350 Tankstellen, davon allein in Bayern 260. Dies entspricht einem Marktanteil von rund 12%. Weitere Stationen befinden sich in Baden-Württemberg und Hessen.

Im Kundengeschäft ist die OMV mit 30% Marktanteil Marktführer in Bayern. Das OMV Tanklager Feldkirchen, das die OMV zusätzlich im Auftrag des Erdölbevorratungsverbands (EBV) betreibt, gewährleistet seit Anfang der 1970er Jahre die Versorgungssicherheit des Großraums München und der Region mit Diesel und Heizöl. Mit Kerosin aus der Raffinerie Burghausen ist das Tanklager über eine direkte Pipeline Hauptlieferant des Flughafens München.

Im Jahr 2003 stockte die OMV ihre Anteile an der Trans Alpine Pipeline auf 25% auf und erwarb 45% der Bayernoil Raffinerie GmbH. Mit den Raffineriestandorten in Burghausen Neustadt sowie Vohburg und einer jährlichen Verarbeitungskapazität von 8,2 Mio Tonnen verfügt die OMV über 43% der bayerischen Raffineriekapazität. Damit ist sie zugleich wichtigster Versorger von Mineralölprodukten in Süddeutschland und deckt deutschlandweit bereits rund 10% des Bedarfs der chemischen Industrie an Erdölderivaten.

OMV Aktiengesellschaft:
Mit einem Konzernumsatz von EUR 17,92 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 34.676 im Jahr 2009 ist die OMV Aktiengesellschaft eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs. Als führender Energiekonzern im europäischen Wachstumsgürtel ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 12 Ländern tätig. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 17 Ländern auf vier Kontinenten aktiv. Der Bereich Gas & Power (G&P) verkauft jährlich rund 13,1 Mrd m³ Gas. Durch das 2.000 km lange österreichische Gasleitungsnetz der OMV transportiert G&P jährlich rund 75 Mrd m³ Erdgas. Der Central European Gas Hub der OMV zählt mit ca. 23 Mrd m³ jährlichem Handelsvolumen zu den wichtigsten Gashubs Kontinentaleuropas.

Die OMV ist der führende Energiekonzern im europäischen Wachstumsgürtel mit Öl- und Gasreserven von rund 1,19 Mrd boe, einer Tagesproduktion von rund 316.000 boe in Q3/10 und einer jährlichen Raffineriekapazität von rund 26 Mio t. Die OMV verfügt über 2.310 Tankstellen in Q3/10. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 20%.

Durch den Mehrheitserwerb von Petrol Ofisi, Türkeis führendem Unternehmen im Tankstellen- und Kundengeschäft, baute die OMV ihre führende Position im europäischen Wachstumsgürtel weiter aus.

Die 3plus Strategie der OMV kombiniert die Stärken der drei Geschäftsbereiche E&P, G&P und R&M zur optimalen Versorgung der drei Kernmärkte Mittel- und Osteuropa, Südosteuropa und der Türkei. Die entstehenden Synergien nutzt die OMV zur Verlängerung ihrer Wertschöpfungskette von Öl über Gas hin zu Strom und dem Einsatz von Erneuerbaren Energien.

Nachhaltigkeit:
Die OMV hat den UN Global Compact unterzeichnet und fördert aktiv die Werte, zu denen sie sich in ihrem Code of Conduct verpflichtet hat. Sie übernimmt Verantwortung für Mensch und Umwelt, vor allem in sozial und wirtschaftlich sensiblen Regionen. Die OMV setzt laufend Schritte, um die wirtschaftliche, ökologische und soziale Dimension in ihrem geschäftlichen Handeln verantwortungsvoll zu berücksichtigen. Das Unternehmen berichtet regelmäßig über seine entsprechenden Aktivitäten in einem Nachhaltigkeitsbericht, der gemeinsam mit dem Geschäftsbericht erscheint, und orientiert sich dabei an den international anerkannten Berichtsstandards der Global Reporting Initiative (GRI).