Thomas Gangl neuer Geschäftsführer OMV Deutschland

Thomas Gangl, Geschäftsführer OMV Deutschland

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  • Thomas Gangl übernahm am 1. Januar 2011 die Position des Geschäftsführers der OMV Deutschland GmbH
  • Damit wurde Gangl auch Standortleiter der Raffinerie Burghausen
  • Ziel der OMV Deutschland GmbH ist die weitere Stärkung der Marktposition im Raffinerie- und Tankstellengeschäft

Burghausen, 13. Januar 2011 - Thomas Gangl ist seit dem 1. Januar 2011 neuer Geschäftsführer der OMV Deutschland. Damit wurde ihm auch die Standortleitung der Raffinerie Burghausen übertragen. Gangl folgt dem früheren Geschäftsführers Dr. Dieter Tuppinger, der nach zweieinhalb erfolgreichen Jahren ins Headoffice der OMV nach Wien zurückkehrte und dort nun im Bereich Refining & Petrochemicals das Asset Development leitet. Der 39-jährige Thomas Gangl begann seine Karriere bei der OMV im Jahr 1998 und war zuletzt als Head of Operations im Center of Excellence in Wien aktiv. Er ist im österreichischen Innviertel geboren und empfindet seit jeher große Verbundenheit zum benachbarten Bayern.

"Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben als Geschäftsführer der OMV Deutschland und Standortleiter der Raffinerie Burghausen", so Thomas Gangl. "Die Raffinerie Burghausen ist ein Vorzeigestandort, sowohl im internationalen Vergleich als auch innerhalb des OMV Konzerns. Um den Wandel in der Raffineriebranche für uns positiv zu nutzen und weiterhin an der Spitze mitgestalten zu können, liegt ein klarer Schwerpunkt für uns auf der Optimierung von Produktion und Kosteneffizienz. Die damit verbundenen Chancen und erste Aufwärtstrends in der Wirtschaftslage wollen wir als OMV Deutschland und Partner der Region gezielt ergreifen."

Im Anschluss an sein Studium der Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Wien stieg Thomas Gangl im Jahr 1998 als Diplom-Ingenieur bei der OMV ein. Zunächst übernahm er Verantwortung als Schichtleiter und Prozessingenieur in der Raffinerie Schwechat, später avancierte er zum stellvertretenden Anlagenleiter im Bereich Fuels (Kraftstoffe). Nach dreieinhalb Jahren als Leiter HSEQ (Health, Safety, Environment, Quality) wechselte er von der Raffinerie Schwechat in die Leitungsfunktion des Tanklagers Lobau bei Wien. Zuletzt war er seit Juli 2007 als Head of Operations im Center of Excellence der OMV Refining & Marketing GmbH in Wien tätig.

Bildunterschrift:

Thomas Gangl, neuer Geschäftsführer OMV Deutschland.

Hintergrundinformationen:

OMV Deutschland GmbH:
Die OMV Deutschland ist das führende Erdöl- und Erdgasunternehmen in Bayern. Die Aktivitäten umfassen das Raffinerie-, Kunden- und Tankstellengeschäft. Die OMV Deutschland verfügt derzeit über rund 350 Tankstellen, davon allein in Bayern 260. Dies entspricht einem Marktanteil von rund 12%. Weitere Stationen befinden sich in Baden-Württemberg und Hessen.

Im Kundengeschäft ist die OMV mit 30% Marktanteil Marktführer in Bayern. Das OMV Tanklager Feldkirchen, das die OMV zusätzlich im Auftrag des Erdölbevorratungsverbands (EBV) betreibt, gewährleistet seit Anfang der 1970er Jahre die Versorgungssicherheit des Großraums München und der Region mit Diesel und Heizöl. Mit Kerosin aus der Raffinerie Burghausen ist das Tanklager über eine direkte Pipeline Hauptlieferant des Flughafens München.

Im Jahr 2003 stockte die OMV ihre Anteile an der Trans Alpine Pipeline auf 25% auf und erwarb 45% der Bayernoil Raffinerie GmbH. Mit den Raffineriestandorten in Burghausen Neustadt sowie Vohburg und einer jährlichen Verarbeitungskapazität von 8,2 Mio Tonnen verfügt die OMV über 43% der bayerischen Raffineriekapazität. Damit ist sie zugleich wichtigster Versorger von Mineralölprodukten in Süddeutschland und deckt deutschlandweit bereits rund 10% des Bedarfs der chemischen Industrie an Erdölderivaten.

OMV Aktiengesellschaft:
Mit einem Konzernumsatz von EUR 17,92 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 34.676 im Jahr 2009 ist die OMV Aktiengesellschaft eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs. Als führender Energiekonzern im europäischen Wachstumsgürtel ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 12 Ländern tätig. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 17 Ländern auf vier Kontinenten aktiv. Der Bereich Gas & Power (G&P) verkauft jährlich rund 13,1 Mrd m³ Gas. Durch das 2.000 km lange österreichische Gasleitungsnetz der OMV transportiert G&P jährlich rund 75 Mrd m³ Erdgas. Der Central European Gas Hub der OMV zählt mit ca. 23 Mrd m³ jährlichem Handelsvolumen zu den wichtigsten Gashubs Kontinentaleuropas.

Die OMV ist der führende Energiekonzern im europäischen Wachstumsgürtel mit Öl- und Gasreserven von rund 1,19 Mrd boe, einer Tagesproduktion von rund 316.000 boe in Q3/10 und einer jährlichen Raffineriekapazität von rund 26 Mio t. Die OMV verfügt über 2.310 Tankstellen in Q3/10. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 20%.

Durch den Mehrheitserwerb von Petrol Ofisi, Türkeis führendem Unternehmen im Tankstellen- und Kundengeschäft, baute die OMV ihre führende Position im europäischen Wachstumsgürtel weiter aus.

Die 3plus Strategie der OMV kombiniert die Stärken der drei Geschäftsbereiche E&P, G&P und R&M zur optimalen Versorgung der drei Kernmärkte Mittel- und Osteuropa, Südosteuropa und der Türkei. Die entstehenden Synergien nutzt die OMV zur Verlängerung ihrer Wertschöpfungskette von Öl über Gas hin zu Strom und dem Einsatz von Erneuerbaren Energien.

Nachhaltigkeit:
Die OMV hat den UN Global Compact unterzeichnet und fördert aktiv die Werte, zu denen sie sich in ihrem Code of Conduct verpflichtet hat. Sie übernimmt Verantwortung für Mensch und Umwelt, vor allem in sozial und wirtschaftlich sensiblen Regionen. Die OMV setzt laufend Schritte, um die wirtschaftliche, ökologische und soziale Dimension in ihrem geschäftlichen Handeln verantwortungsvoll zu berücksichtigen. Das Unternehmen berichtet regelmäßig über seine entsprechenden Aktivitäten in einem Nachhaltigkeitsbericht, der gemeinsam mit dem Geschäftsbericht erscheint, und orientiert sich dabei an den international anerkannten Berichtsstandards der Global Reporting Initiative (GRI).