Wissenschaftsnachwuchs schaut verstärkt auf die Lebensqualität einer Region

Dr. Werner Goll (links), Sprecher der Initiative ChemDelta Bavaria, nutzte vor rund 200 Nachwuchswissenschaftlern am Campus der Goethe-Universität Frankfurt/Main die Gelegenheit zur Vorstellung des Bayerischen Chemiedreiecks mit seinen Berufs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

ChemDelta Bavaria präsentierte Berufs- und Entwicklungsmöglichkeiten des Chemiedreiecks auf der Jobbörse der Goethe Universität Frankfurt

Frankfurt/Burgkirchen, 15. November 2011
–  Kein schwarzer Fleck mehr auf der Landkarte der beruflichen Möglichkeiten ist das Bayerische Chemiedreieck für junge Akademiker der Goethe Universität Frankfurt: Die Initiative ChemDelta Bavaria präsentierte auf der 13. Frankfurter Jobbörse für Naturwissenschaftler eine attraktive Wirtschaftsregion mit hoher Lebensqualität und mit enormen Berufsmöglichkeiten.

„Wir waren am ChemDelta-Messestand teilweise belagert von jungen Naturwissenschaftlern der verschiedensten Studienrichtungen“, freut sich Dr. Werner Goll, Sprecher der Initiative ChemDelta Bavaria. Das Bayerische Chemiedreieck sei den meisten jungen Leuten –Studenten bzw. bereits mit Studienabschluss versehen oder Doktoranden – bis dato kein Begriff gewesen. Viele davon hätten Migrationshintergrund und würden nun nach ihrem Studium in Deutschland gerne auch hier in den Beruf einsteigen. Umso überraschter seien die rund 200 Messestandbesucher über das große Spektrum der Berufs- und Karrierechancen bei den rund 25 Chemie-Unternehmen des ChemDelta Bavaria gewesen.

Wie Dr. Goll, unterstützt von Michael Straßer von der Kommunikation der Wacker Chemie AG Burghausen, in den zahlreichen Gesprächsrunden feststellte, „sind die jungen Naturwissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aber nicht nur von den Berufsmöglichkeiten im ChemDelta Bavaria beeindruckt, sondern zeigen auch großes Interesse am kompletten Spektrum unserer hohen Lebensqualität, wie z. B. unserer intakten Natur- und Kulturlandschaft, der positiven Grundeinstellung der Bevölkerung gegenüber der Chemie oder den Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in unserer Region“. 

Die Lebensqualität einer Region, das breite Kultur- und Freizeitangebot vor Ort und Angebote für internationale Schulen und Kindergärten beispielsweise im nahen Salzburg seien für den immer internationaler werdenden Bewerberkreis von Naturwissenschaftlern von großer Bedeutung, so Dr. Goll, der diese Aspekte auch im Rahmen einer kurzen ChemDelta-Präsentation vor den rund 1.500 Besuchern vorstellte. „Hier können wir punkten, auch da ist unsere Wirtschaftsregion gut aufgestellt!“     

Die Kontaktanknüpfung zwischen ChemDelta Bavaria und dem akademischen Nachwuchs wurde damit innerhalb eines Jahres nun bereits zum fünften Mal vorgenommen  –  angefangen beim europäischen Chemie-Kongress der Uni Erlangen-Nürnberg sowie anschließend beim Chemie-Symposium der Uni Würzburg, dem  internationalen Frühjahrssymposium des Jungchemiker-Forums der Uni Erlangen-Nürnberg, dem  „Alpenforum“des Jungchemikerforums in Oberammergau und nun bei der Jobbörse der Goethe Universität Frankfurt/Main. „Wir werden uns weiterhin auf solchen universitären Foren engagieren, um den Nachwuchs in Zeiten des Fachkräftemangels auf den Standort Bayerisches Chemiedreieck aufmerksam zu machen“, betont der Initiativen-Sprecher.

KommExpert