Polit-Prominenz kam an bayerischer Chemie nicht vorbei

Unterstützungszusagen auf dem CSU-Parteitag für die Belange der Bayerischen Chemie und des ChemDelta Bavaria über alle Polit-Ebenen: Vertreter der Bayerischen Chemie- und Pharmaindustrie veranschaulichten auf ihrem ideal neben dem Haupteingang zur Fran

Unterstützungszusagen auf dem CSU-Parteitag für die Belange der Bayerischen Chemie und des ChemDelta Bavaria über alle Polit-Ebenen: Vertreter der Bayerischen Chemie- und Pharmaindustrie veranschaulichten auf ihrem ideal neben dem Haupteingang zur Frankenhalle gelegenen Gemeinschaftsstand Positionen und Problemfelder. (Fotos: Ralf Gerard)

(Fotos: Ralf Gerard)

Franz Xaver Völkl von den Bayerischen Chemieverbänden (1. v. li.) im Gespräch mit Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich (2. v. li.), aufmerksam begleitet von ChemDelta-Sprecher Dr. Werner Goll (ganz rechts) sowie weiteren Repräsentanten bayerischer Chemieunternehmen.

Bayerisches Chemiedreieck im Dialog bei Wirtschaftsausstellung im Rahmen des CSU-Parteitags in Nürnberg

Nürnberg/Burgkirchen, 13.10.2011
– Das etablierte Forum der Wirtschaftsausstellung auf dem CSU-Parteitag in Nürnberg war beliebter Treffpunkt für Gespräche mit Spitzenpolitikern aus Bund, Bayern und den bayerischen Regionen: Die bayerische Chemie präsentierte sich hier zum wiederholten Mal, dabei waren auch die 18 Mitgliedsunternehmen der Initiative ChemDelta Bavaria und ihre Unternehmensvertreter.

Ideal platziert neben dem Haupteingang zur Frankenhalle kamen die rund 1.000 Delegierten des CSU-Parteitags am Gemeinschaftsstand der Bayerischen Chemie gar nicht vorbei, ohne zumindest einen Blick darauf werfen zu müssen. „Es haben aber zahlreiche Minister wie Bundes-Innenminister Dr. Hans-Peter Friedrich und Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer oder die bayerischen Staatsminister Christine Haderthauer und Dr. Marcel Huber explizit die Gelegenheit zum Informationsaustausch mit uns genützt. Außerdem auch viele Bundes- und Landtagsabgeordnete, Mitglieder des Europäischen Parlaments sowie Landräte und Bürgermeister aus den Regionen, in denen bayerische Chemieunternehmen ansässig sind“, sagt Dr. Werner Goll, Sprecher der Initiative ChemDelta Bavaria. Zum Bahnausbau wurde mit Bayerns Bahnchef Klaus-Dieter Josel der aktuelle Erkenntnisstand besprochen.  Franz-Xaver Völkl von den Bayerischen Chemieverbänden gab Ministerpräsident Horst Seehofer die Anliegen der bayerischen Chemieunternehmen weiter.

Diese Anliegen wurden im Detail ausgiebig diskutiert, gerade der „Dauerbrenner“ der mangelhaften Verkehrsinfrastruktur des  Bayerischen Chemiedreiecks mit dem schleppenden Bahn- und Autobahnausbau stand im Fokus. Aber auch aktuelle Problemfelder wie die Euro-Entwicklung und die Energiewende in Deutschland – „beides Themengebiete, die wir an unseren Chemiestandorten mit großer Sorge beobachten“, so Dr. Goll – wurden intensiv mit den Politikern diskutiert. Die Positionen der Chemie beim Chemikaliengesetz REACH wurden insbesondere im Gespräch mit mehreren Europa-Abgeordneten  sowie der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, dargestellt. 

Das Entwicklungspotential für das Know how sowie die Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten junger Nachwuchskräfte in Forschung, Entwicklung und Produktion im Bayerischen Chemiedreieck  waren stark angefragt von vielen jungen Parteitagsbesuchern und von Delegierten, die sich als Eltern für die bayerische Chemie interessierten: „Eine unerwartet hohe Anzahl von Besuchern an unserem Stand hat sich hierzu erkundigt, viele waren sehr überrascht über die vielfältigen Berufs-Möglichkeiten für den Nachwuchs im Chemiedreieck“, erklärt ChemDelta-Repräsentant Dr. Werner Goll, der sich sehr zufrieden mit dem Ablauf und dem Erfolg der Beteiligung an der Wirtschaftsausstellung zeigt.