Sigmar Gabriel zu Besuch bei der Wacker Chemie AG

SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel (vorne) trug sich unter den Blicken von (v.r.) Wacker-Werkleiter Dr. Willi Kleine, Vorstand Dr. Wilhelm Sittenthaler, Bayerns SPD-Chef Florian Pronold, stv. SPD-Kreisvorsitzendem Franz Kammhuber, Betriebsratschef Toni Eisen

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Mit Bundesparteichef Sigmar Gabriel (2.v.l.) besuchten gestern SPD-Landesvorsitzender Florian Pronold (v.l.), MdB Bärbel Kofler, Bezirkschef Ewald Schurer und Kreisvorsitzender Franz Kammhuber das Burghauser Wacker-Werk. (Foto: Willmerdinger/PNP)

SPD-Vorsitzender besuchte weltweit größten Standort der Wacker Chemie AG - Infrastruktur-Probleme und Energieversorgung diskutiert

Burghausen, 31. März 2011
- SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel besuchte die Landkreise Traunstein, Altötting und Mühldorf und machte sich dabei auch ein Bild vom größten Standort der Wacker Chemie AG in Burghausen.

Dr. Wilhelm Sittenthaler, Vorstand der Wacker Chemie AG, und Dr. Willi Kleine, Leiter des Werks Burghausen, begrüßten den SPD-Vorsitzenden am Standort. Neben Informationen zum Konzern und zum Burghauser Werk stand auch die Diskussion aktueller Themen auf der Agenda - wie etwa die infrastrukturellen Probleme des Standorts oder die Energieversorgung. Als größte Defizite der Verkehrs- und Infrastrukturanbindung des Werks Burghausen benannte Dr. Kleine die größtenteils eingleisige und nicht elektrifizierte Bahnverbindung nach München mit dem Nadelöhr Mühldorf - Tüßling sowie die nicht durchgehend ausgebaute A94. Zudem stellte der Werkleiter die Pläne zum KV-Terminal vor, mit dem eine Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene erzielt werden soll.

Verwunderung herrschte seitens des SPD-Vorsitzenden vor allem beim Thema Bahnausbau: "Sie sind einer der größten Chemiestandorte und dennoch dauert es Jahrzehnte, um acht Kilometer Bahngleis auszubauen?" Großes Interesse zeigte Gabriel zudem am Thema Energieversorgung. „Zehn Prozent unseres Verbrauchs gewinnen wir aus der Wasserkraft der Alz, 40 Prozent aus unserem eigenen Gas- und Dampfturbinenkraftwerk“, erläuterte der Werkleiter für den Standort Burghausen. Um erneuerbare Energien ging es zudem in der anschließenden Präsentation zur Produktion von Polysilicium. „Polysilicium extrem hoher Reinheit ist der entscheidende Rohstoff der Photovoltaik“, erklärte Dr. Wolfgang Storm vom Geschäftsbereich POLYSILICON.

Um die Migration zu erneuerbaren Energien zu ermöglichen, unterstützt WACKER die Diskussion zur Neuauflage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mit konstruktiven Vorschlägen.

Bei einer anschließenden Rundfahrt durch das Werk konnte sich Sigmar Gabriel selbst ein Bild von der Größe des Burghauser Standorts machen.

Bildunterschriften:

SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel (vorne) trug sich unter den Blicken von (v.r.) Wacker-Werkleiter Dr. Willi Kleine, Vorstand Dr. Wilhelm Sittenthaler, Bayerns SPD-Chef Florian Pronold, stv. SPD-Kreisvorsitzendem Franz Kammhuber, Betriebsratschef Toni Eisenacker sowie den Bundestagsabgeordneten Bärbel Kofler und Ewald Schurer ins Gästebuch ein. (Foto: Hübner)
Mit Bundesparteichef Sigmar Gabriel (2.v.l.) besuchten vorgestern SPD-Landesvorsitzender Florian Pronold (v.l.), MdB Bärbel Kofler, Bezirkschef Ewald Schurer und Kreisvorsitzender Franz Kammhuber das Burghauser Wacker-Werk. (Foto: Willmerdinger/PNP)

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