Risiko raus - Umgang mit Stress am Arbeitsplatz

AlzChem Geschäftsführer Stefan Greger

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AlzChem und BASF veranstalteten Sicherheits- und Gesundheitstage 2010

Trostberg, 10. November - Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von AlzChem, BASF und Evonik waren am vergangenen Dienstag und Mittwoch zu den Sicherheits- und Gesundheitstagen 2010 eingeladen. Im Rahmen der Arbeitssicherheit und des neu aufgelegten Gesundheitsmanagements der Unternehmen gab es im Info-Center des CHEMIEPARK Gelegenheit sich zu den Themen zu informieren. Neben zwei Fachvorträgen mit den Titeln „Stress und Burnout“, sowie „Risiko und Gefahrenwahrnehmung“ waren die Info-Stände der BKK vor Ort, der IGBCE, der Arbeitssicherheit, der werksärztlichen Abteilung und der Personalabteilung gut besucht.

Zum ersten Mal wurden die Sicherheits- und Gesundheitstage gemeinsam, standortübergreifend und gesellschaftsübergreifend durchgeführt. Damit unterstreicht die chemische Industrie an der Alz die hohe Bedeutung der Themen, gerade auch im Hinblick auf die demographische Entwicklung. „Gesundheit ist unser wichtigstes Gut. Deshalb sollten wir damit auch sehr sorgsam und vorausschauend umgehen. Gesunde Mitarbeiter fühlen sich wohler, haben eine höhere Lebenserwartung und sind seltener krank. Gesunde Mitarbeiter sind aber auch leistungsstärker, motivierter und innovativer. Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteressen sind deckungsgleich. Daher setzen wir verstärkt auf Gesundheitsschutz“, so eröffnete Stefan Greger, Geschäftsführer der AlzChem Trostberg GmbH die Veranstaltung.

Im CHEMIEPARK laufen derzeit ganztägige Workshops mit Experten der TU München zum Thema „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“, an denen Führungskräfte der AlzChem und der BASF teilnehmen. Wie BASF Personalchef Klaus Kamhuber betonte, würden die Führungskräfte gezielt sensibilisiert, um psychische Probleme im Team erkennen und gemeinsam mit betroffenen Mitarbeitern Lösungen erarbeiten zu können. „Alzchem und BASF ziehen hier an einem Strang“, so Kamhuber. Die Führungsmannschaften beider Unternehmen seien sich einig, dass neben dem physischen Wohlbefinden der Mitarbeiter das psychische Wohlbefinden eine immer größere Rolle spiele, wie auch Greger bestätigte.

In Punkto Sicherheit setzten beide Unternehmen einen hohen Maßstab. Diesen gelte es zu halten und weiter zu optimieren, machte Greger deutlich.  Greger weiter: „Sicherheitsarbeit ist ein kontinuierlicher Entwicklungs- und Lernprozess. Das ständige Wiederholen auch der einfachsten Regeln sind die Basis und der erste Schritt für Sicherheit. Die niedrigen Unfallzahlen sind Ausdruck der erfolgreichen aber vor allem kontinuierlichen Sicherheitsarbeit.“