Wacker ehrt langjährige Mitarbeiter

Wacker Chemie Rentner- und Jubilarfeier 2010

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Traditionelle Jubilarfeier für 592 ehemalige Mitarbeiter der Wacker Chemie, der Siltronic und der Vinnolit

Burghausen, 28. Oktober 2010 – 592 Rentnerinnen und Rentner der Wacker Chemie, der Siltronic und der Vinnolit waren Ende Oktober zur traditionellen Jubilarfeier im Festsaal des Belegschaftshauses in Burghausen eingeladen. WACKER gratulierte seinen ehemaligen Mitarbeitern zu ihren runden Geburtstagen im Jahr 2010 und
informierte sie über das aktuelle Geschehen im Unternehmen.

Werkleiter Dr. Willi Kleine zeigte sich in seiner Begrüßungsrede erfreut, dass auch in diesem Jahr wieder eine so große Zahl von ehemaligen Kolleginnen und Kollegen gekommen war. Er gratulierte allen Gästen zu den runden Geburtstagen, die sie im Jahr 2010 begehen durften bzw. dürfen und dankte Ihnen für Ihr engagiertes Wirken bei WACKER. Besonders willkommen hieß er die mit 95 Jahren ältesten Dienstjubilare: Josepha Gabriel und Gottfried Haupt. Deren Geburtsjahr 1915 war auch für WACKER ein bedeutendes Jahr, wie Dr. Kleine in einem kurzen historischen Rückblick erläuterte: In diesem Jahr begannen nicht nur die Rodungs- und Kanalarbeiten für die Entstehung des Werkgeländes in Burghausen, sondern auch der Bau der Bahnstrecke von Pirach bis ins Wackerwerk. Dr. Kleine begrüßte als nächsten Ehrengast Herrn Willibald Franzke, der am Tag der Jubilarfeier 65 Jahre alt wurde.     

Anschließend gab Dr. Kleine einen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2009 und informierte über aktuelle Ereignisse im Unternehmen. Als große Investitionsprojekte des Konzerns nannte er den weiteren Ausbau der Produktionskapazitäten für polykristallines Polysilicium mit der Inbetriebnahme der Ausbaustufe „Poly 8“ am Standort Burghausen und der im Bau befindlichen Ausbaustufe „Poly 9“ am sächsischen Standort Nünchritz, die noch vor Ende 2011 ihre Produktion aufnehmen soll. Des Weiteren führte Dr. Kleine den Erwerb eines Werks zur Herstellung von Siliciummetall im norwegischen Holla bei Trondheim auf. Dadurch kann WACKER nunmehr ein Drittel des aktuellen Bedarfs an diesem strategischen Rohstoff aus eigenen Quellen decken.

Auf großes Interesse bei den Zuhörern stieß auch das neue Infrastrukturprojekt am Standort Burghausen: die Erweiterung und Modernisierung des zentralen Laborgebäudes, die kürzlich mit einem symbolischen Spatenstich offiziell gestartet wurde. Der Werkleiter schloss mit einem optimistischen Blick nach vorne und dankte den ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie über viele Jahre hinweg mit ihrem langjährigen engagierten Einsatz maßgeblich zum Erfolg von WACKER beigetragen haben.

Den Glückwünschen und dem Dank an die Jubilare schlossen sich auch Dagmar Burghart als Vertreterin des Betriebsrats und Ulrich Kastner als Sprecher der Leitenden Angestellten von WACKER an.

Nach zahlreichen aktuellen Informationen bereicherte Dr. Christian Finger, Leiter des historischen Unternehmensarchivs, den Nachmittag noch mit einem Rückblick auf die Geschichte der Essigsäure-Produktion bei WACKER. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein mit beschwingter Musik der WACKER-Werkkapelle gab es dann genügend Gelegenheit, im Kreise ehemaliger Kollegen Kontakte aufzunehmen und Erinnerungen auszutauschen. Mit einem gemeinsamen Abendessen klang die Veranstaltung aus.

Bildunterschrift:

Christoph Wiesmeier, Leiter Zentrale Dienste in der Personalabteilung, überreichte einen Blumenstrauß an Frau Josepha Gabriel, die mit 95 Jahren zusammen mit Gottfried Haupt zu den ältesten anwesenden Jubilaren auf der Feier zählte: Beide Jubilare wurden 1915 geboren, als die Wacker Chemie ihren Standort in Burghausen zu errichten begann.

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