ChemDelta Bavaria im Fokus der künftigen „Chemie-Elite“

Dr. Werner Goll, ChemDelta Bavaria

Für eine vergrößerte Darstellung bitte Bild anklicken.

Initiativensprecher Dr. Werner Goll präsentierte das Bayerische Chemiedreieck vor Akademiker-Nachwuchs beim europäischen Chemie-Kongress in Nürnberg

Burgkirchen/Gendorf, 23.09.2010 - Die vielfältigen Berufs- und Entwicklungsmöglichkeiten für junge Chemikerinnen und Chemiker im Bayerischen Chemiedreieck standen im Mittelpunkt einer Präsentation von ChemDelta-Initiativensprecher Dr. Werner Goll beim europäischen Chemie-Kongress in Nürnberg: Studierenden aus dem Bereich Chemie und Werkstoffwissenschaften, Doktoranden, Postdocs sowie Professoren der Metropolregion Erlangen-Nürnberg und anderer europäischer Universitäten konnte dabei das ChemDelta Bavaria als eine der wichtigsten deutschen Wirtschaftsregionen vorgestellt werden.

Der Sprecher der Initiative ChemDelta Bavaria, Dr. Werner Goll, konnte aufgrund der guten Kontakte zwischen den Bayerischen Chemieverbänden, vertreten durch Franz Xaver Völkl, und Professor Dr. Dirk Guldi, Leiter des Departments für Chemie und Pharmazie der Universität Erlangen-Nürnberg, der künftigen „Elite“ und dem potentiellen akademischen Nachwuchs für die chemische Industrie eine umfassenden Vorstellung des Bayerischen Chemiedreiecks bieten. „Von besonderem Interesse waren für die zahlreichen jungen Zuhörerinnen und Zuhörer die vielfältigen Berufs- und Entwicklungsmöglichkeiten während ihrer industriellen Tätigkeit bei den Unternehmen im ChemDelta Bavaria“, bilanziert Dr. Goll. So seien neben den rund 1.000 Ausbildungsplätzen, die die chemische Industrie im Bayerischen Chemiedreieck jungen Menschen anbietet, auch viele hochqualifizierte Berufsmöglichkeiten für junge Chemikerinnen und Chemiker gegeben.

Großes Entwicklungspotential für Nachwuchskräfte
Das Bayerische Chemiedreieck – seine 25 Unternehmen erwirtschaften jährlich rund acht Milliarden Euro Umsatz und investieren hier bis 2011 rund drei Milliarden Euro – verfügt mit über 5.000 unterschiedlichen Produkten über eine große Technologiebreite. „Als moderner Chemie-Cluster bietet das Chemiedreieck mit dieses Faktoren natürlich auch ein enormes Entwicklungspotential für das Know how junger Nachwuchskräfte in Forschung und Entwicklung sowie Produktion“, betonte Dr. Goll vor dem akademischen Nachwuchs und den universitären Wissenschafts-Eliten.

Aber auch die „weichen Faktoren“ im Bayerischen Chemiedreieck - hervorragende Lebens- und Wohnqualität, hohe Akzeptanz der Chemie, sehr gute schulische Einrichtungen sowie der hohe Freizeitwert der Region, gerade bei kulturellen und sportlichen Interessen, wurden dem Auditorium dargestellt. In der anschließenden, lebhaften Diskussion wurden besonders Fragen zu Berufsaussichten, Anstellungsmöglichkeiten, Tätigkeiten im Ausland, Studienpraktika, Dissertationen usw. gestellt. In zahlreichen Einzelgesprächen wurden im Laufe des Tages weitere Fragen noch vertiefend diskutiert und beantwortet.

Kontakte werden ausgebaut
Die erfolgreiche Kontaktanknüpfung zwischen ChemDelta Bavaria und dem akademischen Nachwuchs beim europäischen Chemie-Kongress wird weiter gepflegt und ausgebaut: „So    wurde im Rahmen der Veranstaltung mit Chemieprofessoren der Universität Erlangen-Nürnberg auch ein engerer Kontakt mit dem Bayerischen Chemiedreieck vereinbart, was u. a. zu mehr Exkursionen junger Studierender der Uni Erlangen-Nürnberg in unsere Region führen soll“, freut sich Dr. Goll.