Wechsel an der Spitze der WACKER-Werkfeuerwehr

Burghausen, 1. April 2010 - Wechsel an der Spitze der WACKER-Werkfeuerwehr:
Nach fast 40 Jahren Dienstzeit wurde Hans Donislreiter, Leiter des Bereichs „Gefahrenabwehr/Brandschutz“, am 31. März in die passive Phase der Altersteilzeit verabschiedet. Sein Nachfolger ist Dr. Niels Friede.

Seit 1970 war Hans Donislreiter für die WACKER-Werkfeuerwehr tätig. 1991 stieg er in den gehobenen Feuerwehrtechnischen Dienst auf und kümmerte sich bis 2000 um den Fachbereich „Baulicher Brandschutz“. 2001 übernahm Donislreiter die Leitung der WACKER-Werkfeuerwehr und war seit 2008 Leiter des Bereiches „Gefahrenabwehr/ Brandschutz“. Im Rahmen dieser Tätigkeit hat er den hohen Standard der Burghauser Werkfeuerwehr auch an anderen WACKER-Standorten weltweit etabliert. So unterstützte er unter anderem den Aufbau der Werkfeuerwehren am Standort Nünchritz (Sachsen) und im chinesischen Zhangjiagang und schulte die Mitarbeiter in Indien im vorbeugenden Brandschutz.

Rückblickend auf seine fast 40-jährige Tätigkeit bei der Werkfeuerwehr ist für Donislreiter vor allem der Wandel, den die Werkfeuerwehr in all den Jahren durchlaufen hat, faszinierend: Von der nebenberuflichen Feuerwehrtruppe zu Beginn hin zur heute hochspezialisierten Einheit. „Wir verfügen über hochmoderne Ausrüstungen und alle Kollegen werden professionell ausgebildet. Zudem sind wir Vorreiter im vorbeugenden Brandschutz: Für jeden Betrieb wurden beispielsweise spezielle Brandschutzkonzepte entwickelt. Das ist schon ein enormer Unterschied: Zu Beginn meiner Dienstzeit vor 40 Jahren gab es noch nicht einmal automatische Rauchmelder - heute sind es 18.000 im Werk“, berichtet Donislreiter.

Auch in der passiven Phase seiner Altersteilzeit wird sich Hans Donislreiter noch nicht vollkommen von seinem Metier verabschieden und sich weiterhin um die Ausbildung von Nachwuchskräften kümmern. So ist er beispielsweise im IHK-Prüfungsausschuss für den Industriemeister Metall und die Ausbildung zum Feuerwehrmann tätig. Zudem wird er deutschlandweit Ausbildungen für Brandschutzbeauftragte leiten und als Gastdozent Vorträge an der Südtiroler Feuerwehrschule halten.

Ab 1. April zeichnet Dr. Niels Friede für die Gefahrenabwehr und den Brandschutz bei WACKER verantwortlich. Dr. Friede hat Verfahrenstechnik studiert und nach seinem Studium in diesem Fachbereich promoviert. Für WACKER ist er seit 2001 tätig, hier war er zunächst für Sicherheitsprojekte zuständig. 2004 wurde er Sicherheitsingenieur, 2005 übernahm er zusätzlich die Aufgaben des Strahlenschutzbeauftragten. Auf seine neue Tätigkeit wurde Dr. Friede seit 2008 mit der Ausbildung zum höheren feuerwehrtechnischen Dienst vorbereitet. Während der insgesamt 2-jährigen Ausbildung durchlief er zahlreiche Stationen bei verschiedenen Berufsfeuerwehren und absolvierte mehrere Ausbildungsabschnitte an unterschiedlichen Landesfeuerwehrschulen. In seiner zukünftigen Position will Dr. Friede vor allem die Leistungsfähigkeit der Werkfeuerwehr sicherstellen. Ziel sei es zudem, Standards im vorbeugenden Brandschutz konzernweit vorzugeben sowie Kollegen anderer Standorte tatkräftig zu unterstützen.

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