Die Stiftung „Berufsbildungswerk Burghausen“ feiert 40-jähriges Jubiläum

Burghausen, 2. Februar 2010; Ausbildung wird bei WACKER seit jeher groß geschrieben. Bereits im Jahr 1930 existierte in Burghausen die erste Lehrwerkstatt. Schon damals sind junge Menschen in den Bereichen Chemie, Elektro- und Metalltechnik zu Fachkräften ausgebildet worden. Im Dezember 1969 – vor nunmehr 40 Jahren – folgte ein weiterer Meilenstein: WACKER rief das Berufsbildungswerk Burghausen als „öffentliche Stiftung des privaten Rechts“ ins Leben.

Die stetig steigenden Anforderungen, die der hochtechnisierte Produktionsprozess an die Qualifikation der Mitarbeiter stellte, machte die Schaffung einer umfassenden Berufsausbildung dringend nötig. Hauptinitiator für die Gründung der Stiftung war der damalige Geschäftsführer der Wacker Chemie, Prof. Karl Heinz Wacker. Mit Genehmigung der Stiftungssatzung durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus erlangte die Stiftung schließlich am 29. Dezember 1969 ihre Rechtsfähigkeit – die Grundlage für das drei Jahre später errichtete Gebäude des BBiW in der Johannes-Hess-Straße war damit geschaffen.

Zum Vorsitzenden des Stiftungsrates wählten die Mitglieder damals den ersten Bürgermeister der Stadt Burghausen, Georg Miesgang. Diese „Tradition“ hat sich bis heute bewährt: Auch aktuell übernimmt Bürgermeister Hans Steindl den Vorsitz.

Daneben besteht der Stiftungsrat aus Vertretern der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, der Handwerkskammer für München und Oberbayern sowie weiteren von der Wacker Chemie zu benennenden Mitgliedern aus Kreisen der Wirtschaft und der zuständigen IG Bergbau, Chemie und Energie.

Ein weiteres wichtiges Gremium ist der Stiftungsvorstand, der sich aus dem Arbeitsdirektor der Wacker Chemie AG, dem Werkleiter des Werkes Burghausen und dem Landrat des Landkreises Altötting zusammensetzt und die rechtliche Vertretung der Stiftung wahrnimmt. Die operative Führung des Tagesgeschäfts wird von einem durch den Stiftungsvorstand benannten Geschäftsführer getätigt.

Ziel und Zweck der Stiftung war damals wie heute die Ausbildung, Umschulung und Weiterbildung Heranwachsender und Berufstätiger auf überbetrieblicher und gemeinnütziger Grundlage. Als Erfolgskonzept hat sich dabei die enge Verzahnung von Theorie und Praxis bewährt. Zwar wird das Gründungsdatum der Stiftung nicht als offizieller Beginn des Ausbildungsbetriebs im BBiW gefeiert – dieser orientiert sich an der Inbetriebnahme des Gebäudes im Jahr 1972 -, dennoch wird das Datum als Grundsteinlegung für die heutige Erfolgsgeschichte des BBiWs angesehen.

Die Zahl der Auszubildenden von WACKER und den zahlreichen Partnerbetrieben hat sich mit derzeit rund 800 seit der Inbetriebnahme ungefähr verdreifacht. Und die Erfolge bestätigen, dass das BBiW als Kaderschmiede bei der Ausbildung junger Fachkräfte zählt: Vergangenes Jahr errang ein Auszubildender von WACKER den Vizetitel bei der Berufsweltmeisterschaft in Kanada; ein weiterer schloss seine Ausbildung bei WACKER als Bundesbester ab.

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