10 Jahre Containerzug der Wacker Chemie AG

Burghausen, 23. Oktober 2009; Vor genau zehn Jahren, am 26. Oktober 1999, schickte WACKER den ersten Containerzug auf die Reise von Burghausen nach München. Was damals als Kleinzug mit zwölf Containertragwagen begann, ist mittlerweile ein Ganzzug mit bis zu 590 Metern Länge, der tagtäglich auf einer Direktverbindung zwischen dem Burghauser Werk und den norddeutschen Seehäfen von Bremerhafen und Hamburg verkehrt.

Dem ersten Container-Shuttle gingen wichtige Ausbauarbeiten am Standort Burghausen voran. Die Fertigstellung des Logistik-Terminals im Jahr 1999 schuf nicht nur weitere zentrale Umschlagkapazitäten für palettierte Ware innerhalb des Werks, sondern ermöglichte auch eine effiziente Beladung von Containern und LKW über moderne Verladerampen. Zudem war nun mit Hilfe eines Portalkrans, dem nach wie vor einzigen in der Region, die Verlagerung des stetig steigenden Containerverkehrs von der Straße auf die Schiene möglich.

Die Zahl der versendeten Container hat sich dabei in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt: Waren es 1999 noch rund 5.000, so verlassen mittlerweile fast 11.000 Container pro Jahr das Werk Burghausen, die an jedem Werktag mit einem Containerzug anstatt mit bis zu 50 LKW in die Seehäfen befördert werden. Heute ist das Unternehmen aufgrund der aufgebauten Prozessexpertise in der Lage, flexibel auf unterschiedliche Rahmenbedingungen zu reagieren. So ist es möglich, einen Zug kairein zusammenzustellen und ohne Zwischenstopp an den Seehafen zu fahren – je nach Aufkommen, Ladeschlüssen oder Engpässen in der Hinterlandanbindung. Alternativ wird die Zustellung an verschiedene Kais aus dem Rangierbahnhof Maschen heraus gesteuert. Durch diese Flexibilität werden die beim Fachspediteur bestellten Tragwagen praktisch zu 100% ausgelastet, der Containerzug ist damit einer der bestausgelasteten Deutschlands.

Mit dem Bau und der im Jahr 2008 erfolgten Erweiterung des Umschlag- und Logistikzentrums innerhalb des Werkgeländes hat WACKER den steigenden Anforderungen an die Logistik Rechnung getragen. Weitere Synergien werden sich ergeben, wenn das geplante öffentliche Umschlagterminal in Burghausen realisiert wird. Dann können auch Container anderer Verlader aus der Region auf die Schiene verlagert und durch die Bündelung der Verkehre im innereuropäischen Landverkehr weitere Potenziale für eine Verlagerung von Verkehren von der Straße auf die Schiene gehoben werden.

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