Wechsel im Vorsitz des Betriebsrates bei Klöckner Pentaplast

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Alfons Bötsch folgt Franz König als Betriebsratsvorsitzender für 380 kp-Mitarbeiter in GENDORF nach

Burgkirchen, 01.10.2009 - Nach 13 Jahren als Vorsitzender des Betriebsrats der Klöckner Pentaplast GmbH & Co. KG am Standort GENDORF ist Franz König (59) in die Altersteilzeit eingetreten. Sein Nachfolger wurde der bisherige Stellvertreter Alfons Bötsch (48).

Franz König, von Beruf Starkstromelektriker, war 1974 in das damalige Werk Gendorf der Hoechst AG eingetreten. Der Garchinger war bereits in Hoechster Zeiten als Vertrauensmann mit den Mitarbeiterbelangen betraut, ehe er 1996 zum Betriebsratsvorsitzenden der nach Vinnolit damals zweiten Hoechst-Ausgründung im Werk Gendorf, der Kalle Hartfolien GmbH, gewählt wurde. Noch im gleichen Jahr wurde das Standortunternehmen zu Kalle Pentaplast umfirmiert, im Jahr 1999 zur heutigen Klöckner Pentaplast GmbH & Co. KG (kp). König war auch als  Mitglied im Beirat der IG BCE in Deutschland, in der regionalen IG BCE-Vorstandschaft und in der Betriebsrätearbeitsgemeinschaft des Industrieparks Werk GENDORF tätig.

Eng eingebunden in die Entwicklung der Gendorfer Hartfolienspezialisten, erlebte König als freigestellter Vorsitzender eines elfköpfigen Betriebsratsgremiums den Strukturwandel des Unternehmens im Industriepark Werk GENDORF. Als einen der Meilensteine seiner Betriebsratsverantwortung sieht er den Schichtsystemwechsel bei kp von zwölf auf acht Stunden im Jahr 1999. „Unsere Vorbedingung für die Zustimmung war der Bau einer eigenen Kantine, das kp-Bistro, damit die Verpflegung der Mitarbeiter gewährleistet wurde.“ Im darauffolgenden Jahr erfolgten massive Investitionen in Technologie und Anlagen – zum Beispiel der Bau von zwei neuen Mischhäusern – wodurch der Produktionsablauf und die Arbeitsbedingungen stark verbessert worden seien. Viele Veränderungen für die Mitarbeiter wurden in diesen Jahren von Franz König begleitet.

2006 erfolgte der Ausstieg von kp Deutschland aus dem Chemie-Flächentarif, „was wegen der neuen Orientierung am besseren rheinland-pfälzischen Tarif keinen Nachteil für die Gendorfer zur Folge hatte“. König zieht insgesamt ein positives Resümee seiner Vorsitzenden-Jahre: „Stets interessant, manchmal nervenaufreibend, aber immer geprägt vom Rückhalt der Kollegen und dem fairen Miteinander mit den Vorgesetzten und Verhandlungspartnern des Unternehmens“ seien die 13 Jahre gewesen. Er bedankte sich für das Verständnis eines Großteils der Belegschaft und beim Betriebsratsgremium. Nun will er sich verstärkt seinen Hobbys widmen: Als Tenor-Hornist im Gendorfer Werksblasorchester und der Förderung der Jugendarbeit in der Fußballabteilung des SV Gendorf-Burgkirchen.

Sein Nachfolger seit 1. September ist Alfons Bötsch, waschechter Burgkirchner und seit 1986 im Werk, zunächst in der EDV-Abteilung als Programmierer, ab 1992 im Folienbetrieb als IT-Anwenderbetreuer. Zwischenzeitlich absolvierte er eine Ausbildung zum Industriefachwirt. Bötsch war seit 1996 stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei kp. Bei den 2010 anstehenden Betriebsratswahlen will er für das Amt des Vorsitzenden kandidieren. Die Hauptaufgabe des kp-Betriebsrats in GENDORF sieht er im „Leisten eines Beitrags, damit der Standort weiter fit gemacht wird für langfristige Perspektiven“.

Bildtext:

Abschied nach 13 Jahren als Betriebsratsvorsitzender bei kp in Gendorf: Franz König (rechts) mit seinem Nachfolger Alfons Bötsch.

Hinweise für die Redaktionen:

Über die Klöckner Pentaplast Gruppe
Die Klöckner Pentaplast Gruppe ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Blackstone Gruppe. Das Unternehmen setzt €1,1 Mrd. ($1,6 Mrd.) um und beschäftigt weltweit mehr als 3.200 Mitarbeiter.
Weitere Informationen auf  www.kpfilms.com.

Im Industriepark Werk GENDORF konzentriert sich das Unternehmen mit etwa 380 Mitarbeitern auf technische Anwendungsgebiete. Die in GENDORF hergestellten Folien werden in eine Vielzahl von Industriezweigen geliefert und dort weiter veredelt. Neben Trägerfolien für Klebebänder, hochveredelte Möbelfolien werden auch Folien für die Herstellung von Sicherheits- und Kreditkarten geliefert. Dazu kommen noch Schrumpfetiketten für Getränke und Aktionsverpackungen sowie Hartfolien für Weinflaschen und Weinkapseln. In der Bauisolierung werden die Gendorfer Folien für die Ummantelung von Rohren eingesetzt.
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