Große Notfallübung im Industriepark Werk GENDORF

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Montag, 14. September: 200 Einsatzkräfte proben den Ernstfall

Burgkirchen, 04.09.2009 - Die diesjährige Notfallübung des Industrieparks Werk GENDORF findet am Montag, 14. September, ab ca. 18 Uhr, statt. Dabei werden die Einsatzeinheiten des Industrieparks und Einsatzkräfte aus dem  Landkreis Altötting wieder das Zusammenspiel im Schadensfall trainieren, um Erkenntnisse für den Ernstfall zu gewinnen. Eingebunden in die Übung sind auch die Einsatzstäbe des Werkes und des Landratsamtes.

Einmal jährlich wird das Notfallmanagement im Industriepark Werk GENDORF in großem Umfang überprüft, heuer findet dies bereits zum 21. Mal statt. „Für den Industriepark gibt es, wie auch für alle anderen Standorte der chemischen Industrie im Landkreis, abgestimmte Alarmpläne zwischen Behörden und Betreibern“, wie Martin Siebert, Leiter der Gendorfer Werkfeuerwehr erklärt. Bei der Notfallübung werden die Alarmpläne aller Einheiten und die Zusammenarbeit der Kräfte untereinander geübt, „auch die Kommunikationswege werden auf diesem Weg geprüft“. Zu der Übung werden rund 200 Einsatzkräfte der Behörden, der umliegenden Feuerwehren, des BRK, der Polizei und des Technischen Hilfswerkes erwartet. Das „Schadensereignis“ wird erst zum Zeitpunkt der Übung mitgeteilt.

Einige wenige Übungsteile werden sich auch außerhalb des Industrieparkgeländes abspielen. Während der Übung am 14. September, in der Zeit zwischen 18:00 Uhr und ca. 19:30 Uhr, kann es daher in folgendem Bereich zu Behinderungen kommen: In Höhe der Zufahrten zum Industriepark an der Staatsstrasse 2107 zwischen Kastl und Gendorf. Da die Einsatzkräfte aus ihren Standorten unter Ernstfallbedingungen den Industriepark anfahren, also zum Beispiel mit Sondersignal unterwegs sind, kann es auch zu Lärmbelästigungen kommen.

„Die Verantwortlichen des Industrieparks werden versuchen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und bitten heute schon um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten in dieser Zeit“, erklärt Martin Siebert. „Die Übung dient auch dazu, den Schutz der Öffentlichkeit sicherzustellen."

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Auch Höhenrettungseinsätze der Gendorfer Werkfeuerwehr werden wieder geübt.

Hinweise für die Redaktionen:

Der Industriepark Werk GENDORF, zentral im „ChemDelta Bavaria“, dem Bayerischen Chemiedreieck, gelegen, ist Standort für über 20 Unternehmen aus den Bereichen Basis- und Spezialitäten-Chemie, Kunststoffe, Energieversorgung und Dienstleistungen. Das besonders für chemie- und pharmanahe Industrien attraktive Konzept der Zusammenarbeit zwischen den hier angesiedelten Produktionsunternehmen und Dienstleistungen ist aus einem früheren Hoechst-Standort hervorgegangen und 1998 als erster Industriepark in Bayern mit dem Schwerpunkt Chemieproduktion entstanden.
Rund 4.000 Beschäftigte arbeiten täglich im Industriepark, etwa 350 junge Menschen werden hier ausgebildet. Im Jahr 2008 erzielten die Standortfirmen im Industriepark Werk GENDORF einen Umsatz von rund  1,5 Milliarden Euro. Das Gelände ist 203 Hektar groß; rund 25 Hektar sind noch frei für Ansiedlungen. Die Summe der Investitionen seit dem Jahr 1998 beträgt rund 750 Millionen Euro.
http://www.gendorf.de