Industriepark Werk GENDORF setzt auf Erweiterung

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Erste Bauarbeiten auf neuer Erweiterungsfläche – Investoren-Infos auf neuen Internetseiten

Burgkirchen, 28.08.2009 - Für den kommenden Wirtschaftsaufschwung und weiteres Wachstum bereiten sich InfraServ Gendorf (ISG) und der Industriepark Werk GENDORF derzeit vor: ISG tätigt aktuell Investitionen in Höhe von 15 Millionen Euro zur Geländeerweiterung und zum Ausbau der Infrastruktur des Standorts. Für Investoren und potentielle Ansiedlungsinteressenten wurden zudem detaillierte Informationen in die Homepage www.gendorf.de eingestellt.

Für die Erweiterung des Geländes des Industrieparks Werk GENDORF nach Norden wurden bereits im Frühjahr 2009 rund 1,8 Hektar Waldfläche gerodet. Das noch laufende Verfahren für den Bebauungsplan umfasst insgesamt rund sieben Hektar, die für die Ansiedlung der Schaltwarte des neuen 30-kV-Stromnetzes sowie Firmenansiedlungen vorgesehen ist. „Seit 2005 hat die ISG rund 60 Millionen Euro in den Ausbau und die Optimierung des Industrieparks investiert“, so InfraServ-Geschäftsleiter und Werksleiter Dr. Bernhard Langhammer. „2009 werden von InfraServ Investitionen in Höhe von rund 15 Millionen Euro vorgenommen, um die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten und die Infrastruktur des Industrieparks für weitere Firmenansiedlungen und Investitionen der Standortunternehmen attraktiv zu halten – jede Krise hat ein Ende, wir bereiten uns auf den Wirtschaftsaufschwung vor!“

Die aktuelle Erweiterungsfläche schafft Platz für den Bau der 30-kV-Schaltwarte sowie für Neuansiedlungen. Die Schaltwarte ist Bestandteil des derzeit laufenden Ausbaus der Strominfrastruktur des Industrieparks. Die Errichtung des 30-kV-Netzes für die Stromversorgung im Industriepark ist laut Dr. Langhammer mit 13 Millionen Euro die bisher größte Einzelinvestition in der Geschichte der ISG und zugleich ein Meilenstein zur langfristigen Standortsicherung des Industrieparks. „Damit steht, was die Netzkapazitäten für Strom betrifft, einem Ausbau von Produktionskapazitäten bei den Standortfirmen nichts mehr im Wege - diese Investition bildet die Basis für neue Investitionen, mehr Wachstum am Standort und letztlich Sicherung der Arbeitsplätze in GENDORF.“ Laut Betriebsleiter Richard Schachtner von der InfraServ-Stromversorgung, werden die Arbeiten für das gesamte 30-kV-Projekt bis Ende 2010 andauern.

Investoren-Infos auf www.gendorf.de
Aktualisiert und ergänzt um das Thema „Ansiedlungen und Freiflächen“ präsentiert sich auch die Homepage des Industrieparks Werk GENDORF, www.gendorf.de. Zahlreiche nützliche Informationen für Investoren und Unternehmen, die eine Ansiedlung in einem Industriepark mit Chemieschwerpunkt in Betracht ziehen, sind nun „Online“ in deutscher und englischer Sprache. „Um auf die Interessen und Anforderungen potentieller Investoren variabel reagieren zu können und über das immer stärker an Bedeutung gewinnende Medium Internet die wichtigsten Infos zum Thema Ansiedlungen bereit zu stellen, wurde die Homepage des Industrieparks inhaltlich ergänzt“, so Markus Koch, Leiter Industrieparkkommunikation.

So bietet der neue Navigationspunkt „Ansiedlung & freie Flächen“ neben generellen Infos zu den Vorteilen der Gendorfer Standortstruktur weitere detaillierte Informationen und Servicebereiche mit fünf weiteren Navigationsunterpunkten: Hier werden die Themen „Freiflächen, Standortanalyse und Standortentwicklung“, „Miete und Pacht“, „Landmarks“, „Key benefits für Investoren“ sowie „Aktuelle Erweiterungsmaßnahmen“ behandelt.

„Landmarks“ für Standortbesucher
Doch nicht nur für Investoren, sondern auch z. B. für Besucher des Industrieparks lohnt sich der Blick auf die neuen Inhaltsseiten: Die Seite „Landmarks“ zeigt ein Luftbild des Industrieparks, auf dem über Mausklick auf gelbe Markierungspunkte Informationen über die wichtigsten Infrastruktur- und Serviceeinrichtungen des Standorts erhältlich sind. So z. B. über Logistik-, Energie- und Umweltschutzstrukturen, aber auch über die Zufahrtsmöglichkeiten der diversen Werkstore und das Leistungsspektrum von Betriebsrestaurant und Gendorfer Gastronomie.

„Eine erfreuliche Entwicklung zeigt sich bei der Besuchsstatistik unserer Homepage“, sagt Koch: So sind die durchschnittlichen Visits pro Monat seit September 2008 um rund 57 Prozent angestiegen. „Damit hat sich die Homepage des Industrieparks Werk GENDORF zum mittlerweile wichtigsten Informationsmedium des Standorts entwickelt.“

Bildtexte:

Bild oben:
Das Fundament des künftigen Schalthauses für das neue 30-kV-Netz im Industriepark Werk GENDORF steht bereits. Außerhalb des Gebäudes werden sich zwei 110/30kV-Transformatoren und ein 30/6kV-Transformator befinden.

Bild unten:
Das Erweiterungsgebiet im Norden des Industrieparkgeländes – hier deutlich sichtbar an der braunen Rodungsfläche links unten im Bild – schafft Platz für Neuansiedlungen und Produktionserweiterungen in GENDORF.

Hinweise für die Redaktionen:

Der Industriepark Werk GENDORF, zentral im „ChemDelta Bavaria“, dem Bayerischen Chemiedreieck, gelegen, ist Standort für über 20 Unternehmen aus den Bereichen Basis- und Spezialitäten-Chemie, Kunststoffe, Energieversorgung und Dienstleistungen. Das besonders für chemie- und pharmanahe Industrien attraktive Konzept der Zusammenarbeit zwischen den hier angesiedelten Produktionsunternehmen und Dienstleistungen ist aus einem früheren Hoechst-Standort hervorgegangen und 1998 als erster Industriepark in Bayern mit dem Schwerpunkt Chemieproduktion entstanden.
Rund 4.000 Beschäftigte arbeiten täglich im Industriepark, etwa 350 junge Menschen werden hier ausgebildet. Im Jahr 2008 erzielten die Standortfirmen im Industriepark Werk GENDORF einen Umsatz von rund  1,5 Milliarden Euro. Das Gelände ist 203 Hektar groß; rund 25 Hektar sind noch frei für Ansiedlungen. Die Summe der Investitionen seit dem Jahr 1998 beträgt rund 750 Millionen Euro.
http://www.gendorf.de