Wieder zwei Staatspreisträger bei der BIT

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23 Absolventen bei der Gendorfer IT-Berufsfachschule –
Gesamtschnitt 2,2

Burgkirchen, 07.08.2009 - 23 frisch gebackene „Technische Assistenten für Informatik“ haben jetzt an der Bildungsakademie Inn-Salzach (BIT) im Industriepark Werk GENDORF mit der Zeugnisverleihung ihre zweijährige Berufsausbildung abgeschlossen. Zum zweiten malin der mittlerweile achtjährigen Geschichte der BIT gab es für zwei Absolventen Staatspreise aufgrund ihrer überragenden Leistungen.

Der diesjährige Abschlussjahrgang bestand aus 24 Schülerinnen und Schülern, die von insgesamt sechs Landkreisen der Region kamen. 23 bestanden die Prüfungen, eine konnte gesundheitsbedingt nicht antreten. Die Zeugnisse wurden in der von der Burghauser Gesangsgruppe „Die Konradis“ musikalisch gestalteten Abschlussfeier im Gendorfer Bildungszentrum von Schulleiterin Eva Putz und Klassenlehrer Gerhard Geßler übergeben. Der gesamte Notenschnitt betrug 2,2, davon schnitten drei mit 1,5 oder besser ab und erhielten dafür ein Geldgeschenk der InfraServ Gendorf. Diesmal gab es wieder zwei Staatspreisträger für die besten Gesamtergebnisse: Laura Kaufmann aus Tann erhielt aus den Händen des stellvertretenden Altöttinger Landrats Stefan Jetz für ihren 1,1-Schnitt den bayerischen Staatspreis zusammen mit einer Geldprämie. Für seinen 1,2-Schnitt bekam Ramon Bachmeier aus Kirchdorf ebenfalls den Staatspreis.

Außer der staatlichen Abschlussprüfung unterzogen sich die meisten der BIT-Schüler weiteren freiwilligen Prüfungen und erhielten Zertifikate für „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“, den „Europäischen Computerführerschein ECDL“, die Englisch-Zertifikatsprüfung und für den „Microsoft Certified Professional MCP“. Dazu BIT-Geschäftsführer und InfraServ-Geschäftsleiter Dr. Bernhard Langhammer in seinen Gratulationsworten: „Sie alle haben ein solides Fundament fürs Berufsleben erhalten!“ Auch BIT-Schulleiterin Eva Putz gratulierte ihren Absolventen und bescheinigte „eine herausragende Leistung dieses Jahrgangs“. Burgkirchens Bürgermeister Dr. Stephan Merz äußerte seine „deutliche Hochachtung“ vor den neuen IT-Spezialisten: „Gerade angesichts meines täglichen Kampfes mit dem Computer beneide ich Sie um diese Bildungskenntnisse!“

Bereits über 150 Absolventen
Elf der neuen „Technischen Assistenten für Informatik“ werden sich mit Studium, Berufsoberschule oder weiteren Ausbildungsrichtungen weiter qualifizieren. Die restlichen Absolventen haben bereits einen Arbeitsvertrag oder sind noch auf Arbeitssuche. Mit dem Abschlussjahrgang 2009 haben mittlerweile über 150 junge Menschen – hauptsächlich aus dem südlichen Niederbayern bis in den gesamten oberbayerischen Raum und das angrenzende Oberösterreich stammend – eine Ausbildung bei der BIT erfolgreich absolviert.  „Ein deutlicher Beweis für die erfolgreiche Kooperation zwischen Kommune und Industrie“, so Dr. Langhammer unter Bezugnahme auf die Trägerschaft der BIT durch den Landkreis Altötting, die Gemeinde Burgkirchen und die InfraServ Gendorf. Auch aufgrund dieser positiven Erfahrung ist im Herbst 2008 an der BIT eine Technikerschule gegründet worden, die es Berufstätigen aus IT- und Elektroberufen ermöglicht, sich nebenberuflich in drei Jahren zum Informatiktechniker zu qualifizieren.

Mitte  September wird ein neuer BIT-Jahrgang mit insgesamt 26 Schülerinnen und Schülern beginnen. Damit werden sich dann insgesamt 53 in Ausbildung zum „Technischen Assistenten für Informatik“ befinden.

Bildtext:

Zwei Staatspreise an der BIT in GENDORF: (von links) Klassenlehrer Gerhard Geßler, Staatspreisträgerin Laura Kaufmann, Altöttings stellvertretender Landrat Stefan Jetz, Staatspreisträger Ramon Bachmeier und BIT-Schulleiterin Eva Putz

Hinweise für die Redaktionen:

Die Bildungsakademie Inn-Salzach Technologiezentrum GmbH, kurz BIT genannt, im Industriepark Werk GENDORF in Burgkirchen/Landkreis Altötting ansässig, wurde 2001 gegründet und bietet jedes Jahr rund 25 Schulplätze (Ausbildungsstart September) an. Gesellschafter der Akademie sind die InfraServ Gendorf, der Landkreis Altötting und die Gemeinde Burgkirchen. Ziel der gemeinnützigen GmbH ist, die Qualifizierung in technischen, chemischen und kaufmännischen Berufen nachhaltig sicher zustellen und den Menschen in der Region aktuelle Bildungsangebote zur Verfügung zu stellen. Ebenfalls 2001 wurde unter dem Dach der BIT die Berufsfachschule für technische Assistenten/innen für Informatik gegründet. In diesem Lehrgang erhalten vorwiegend junge Menschen innerhalb von zwei Jahren eine aktuelle Berufsausbildung mit staatlicher Abschlussprüfung.                                          
http://www.bit-gendorf.de

Der Industriepark Werk GENDORF, in Burgkirchen/Landkreis Altötting und zentral im „Bayerischen Chemiedreieck“ gelegen, ist Standort für über 20 Unternehmen aus den Bereichen Basis- und Spezialitäten-Chemie, Kunststoffe, Energieversorgung und Dienstleistungen. Das besonders für chemie- und pharmanahe Industrien attraktive Konzept der Zusammenarbeit zwischen den hier angesiedelten Produktionsunternehmen und Dienstleistungen ist aus einem früheren Hoechst-Standort hervorgegangen und 1998 als erster Industriepark in Bayern mit dem Schwerpunkt Chemieproduktion entstanden.
Rund 4.000 Menschen arbeiten täglich im Industriepark, insgesamt werden etwa 350 junge Menschen ausgebildet. Im Jahr 2008 erzielten die Standortfirmen im Industriepark Werk GENDORF einen Umsatz von insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro. Das Gelände ist 203 Hektar groß; ca. 25 Hektar sind noch frei für Ansiedlungen. Die Summe der Investitionen seit dem Jahr 1998 beträgt mehr als 750 Millionen Euro.                                     
http://www.gendorf.de