Premium-Jahrgang aus dem Industriepark Werk GENDORF

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Lehrabschlussfeier mit 23 Ausgebildeten - Sieben Gesamteinser und fünf Staatspreis

Burgkirchen, 30.07.2009 - Ein hervorragender Jahrgang aus bester Lage wurde jetzt im Gendorfer Gästehaus vorgestellt: Die Rede ist nicht von Premium-Weinen, sondern von den 23 Absolventen, die im Sommer 2009 ihren Ausbildungsabschluss im Industriepark Werk GENDORF geschafft haben. Einziger Wermutstropfen: Nur acht können wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage übernommen werden.

Der Leiter der InfraServ-Aus- und Weiterbildung, Herbert Prost, zeigte sich begeistert von den fast ausschließlich guten bis sehr guten Leistungen der 23 Absolventen: 17 konnten ihre Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzen. Sieben erzielten Gesamteinser mit einem Notenschnitt von mindestens 1,5 oder noch besser, dafür erhielten sie Geldprämien von den Gesellschaften des Industrieparks. Fünf Ausgebildete erhielten Staatspreise der Regierung für besondere Leistungen.

Als neue ausgebildete Facharbeiter standen bei der traditionellen Abschlussfeier im Gendorfer  Gästehaus: Fünf Chemikanten, sechs Chemielaboranten, vier Elektroniker für Betriebstechnik, zwei Industriemechaniker, vier Kauffrauen für Bürokommunikation sowie ein Informatikkaufmann und ein Maurer.

Vertreter der Firmen, die ihre Nachwuchskräfte von der InfraServ Gendorf (ISG) ausbilden lassen, kamen von Clariant, Dyneon, Vinnolit und ISG selbst sowie von der Unterneukirchner Firma Snap-on. Auch die Ausbilder und Ausbildungsverantwortlichen vom Industriepark, der Berufsschule und der Personalabteilungen waren gekommen, um den Absolventen zu gratulieren.

Für den Industriepark gesamt sprach Dyneon-Standortleiter Dr. Thomas Schöttle den Ausgebildeten seine Anerkennung und den Ausbildern in Betrieben und Schule seinen Dank aus. Er bedauerte, dass aufgrund der wirtschaftlich schlechten Lage nur acht Ausgebildete übernommen werden könnten, davon zwei bei werksexternen Firmen. Zuversichtlich stimme ihn, dass die meisten nicht Übernommenen an weiterführende Schulen gehen werden.

Anja Liebl von der Betriebsrätearbeitsgemeinschaft des Industrieparks Werk GENDORF sprach den Absolventen Mut zu: „Eure Generation hat angesichts des Fachkräftemangels und des immer härter werdenden Kampfes um Ausgebildete eine gute Zukunftsperspektive!“ Auch Elmar Widmann, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen, gratulierte den Absolventen, ebenso wie der stellvertretende Direktor der Berufsschule Altötting, Ludwig Mühlegger. Letzterer übergab auch die vier Staatspreise an die Jahrgangsbesten der Berufsschule.

Bildtext:

Die Prüfungsbesten in GENDORF: (v. l.) Markus Hopf  aus Dorfen, Andreas Unterforsthuber (Polling), Peter Schreiner (Erlbach), Stefan Beisl (Unterdietfurt), Sebastian Gruber (Unterneukirchen), Julia Rottenaicher (Hirten), Josef Enggruber (Schönau), Florian Maschinski (Neuötting), Petra Waitzhofer (Reischach). Nicht auf dem Bild ist Reiner Trautmannsberger (Zeilarn). Dr. Bernhard Langhammer (Geschäftsleitung ISG), Senta Reimherr (Snap-on Equipment GmbH), Dr. Peter Blickle (Standortleitung Clariant) und Herbert Prost (Aus- und Weiterbildung, ISG) gratulierten.

Hinweise für die Redaktionen:

Der Industriepark Werk GENDORF, zentral im „ChemDelta Bavaria“, dem Bayerischen Chemiedreieck, gelegen, ist Standort für über 20 Unternehmen aus den Bereichen Basis- und Spezialitäten-Chemie, Kunststoffe, Energieversorgung und Dienstleistungen. Das besonders für chemie- und pharmanahe Industrien attraktive Konzept der Zusammenarbeit zwischen den hier angesiedelten Produktionsunternehmen und Dienstleistungen ist aus einem früheren Hoechst-Standort hervorgegangen und 1998 als erster Industriepark in Bayern mit dem Schwerpunkt Chemieproduktion entstanden.
Rund 4.000 Beschäftigte arbeiten täglich im Industriepark, etwa 350 junge Menschen werden hier ausgebildet. Im Jahr 2008 erzielten die Standortfirmen im Industriepark Werk GENDORF einen Umsatz von rund  1,5 Milliarden Euro. Das Gelände ist 203 Hektar groß; rund 25 Hektar sind noch frei für Ansiedlungen. Die Summe der Investitionen seit dem Jahr 1998 beträgt rund 750 Millionen Euro.
http://www.gendorf.de