Europäische Kommission setzt Geldbuße gegen SKW Metallurgie fest

Unterneukirchen (Deutschland), 22. Juli 2009. Die Europäische Kommission hat heute mitgeteilt, dass sie im Rahmen der kartellrechtlichen Untersuchungen gegen verschiedene europäische Unternehmen des Kalziumkarbidsektors ein Gesamtbußgeld in Höhe von 61,12 Mio. EUR festgesetzt hat.

Dabei wurde ein Bußgeld in Höhe von insgesamt 13,3 Mio. EUR gesamtschuldnerisch gegen die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG, die ARQUES Industries AG und die SKW Stahl-Metallurgie GmbH verhängt. Ein weiterer Bußgeldbetrag von 1,04 Mio. EUR wurde gesamtschuldnerisch gegen die Evonik Degussa GmbH, die AlzChem Hart GmbH sowie die SKW Stahl-Metallurgie GmbH festgesetzt.

Der vollständige Bescheid liegt dem Unternehmen noch nicht vor. Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und ihre Konzerngesellschaften werden erst nach seiner Prüfung entscheiden, inwieweit sie Rechtsmittel gegen den Bescheid einlegen bzw. betreffend die Gesamtschuldanordnungen weiter vorgehen werden.

DISCLAIMER

Diese Pressemitteilung enthält Aussagen über künftige Entwicklungen, die auf gegenwärtig verfügbaren Informationen beruhen und mit Risiken und Unsicherheiten verbunden sind, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen
Ergebnisse von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Zu solchen Risiken und Unsicherheiten zählen beispielsweise unvorhersehbare Änderungen der politischen und ökonomischen Bedingungen, insbesondere im Bereich der Stahl- und Papierproduktion, die Wettbewerbssituation, die Zins- und Währungsentwicklung, technologische Entwicklungen sowie sonstige Risiken und nicht zu erwartende Umstände. Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und ihre Konzerngesellschaften übernehmen keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben.

Über SKW Stahl-Metallurgie Holding AG

SKW Metallurgie ist der Weltmarktführer bei chemischen Zusatzstoffen für die Roheisenentschwefelung sowie bei Fülldrähten für die Sekundärmetallurgie. Die Produkte des Konzerns ermöglichen Stahlproduzenten die effiziente Herstellung hochwertiger Stahlprodukte. Zu den Kunden zählen die weltweit führenden Unternehmen der Stahlbranche. Der SKW Metallurgie Konzern kann auf mehr als 50 Jahre metallurgisches Know-how zurückblicken und ist heute in mehr als 40 Ländern aktiv. Die Gesellschaft ist außerdem ein führender Anbieter von Quab Spezialchemikalien, die vorrangig in der weltweiten Produktion industrieller Stärke für die Papierindustrie eingesetzt werden. Das operative Geschäft der Gesellschaft gliedert sich in die zwei Kernsegmente „Fülldrähte“ sowie „Pulver und Granulate“, ferner in das Segment „Sonstige“. Die Zentrale des SKW Metallurgie Konzerns befindet sich in Deutschland; die Produktionsstandorte liegen in Frankreich, den USA (6), Kanada, Mexiko, Südkorea, der VR China (2) und Indien (2 durch Joint Venture).

Die Aktien der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG notieren seit dem 1. Dezember 2006 im Prime Standard der Wertpapierbörse in Frankfurt/M. (Deutschland) unter der ISIN DE000SKWM013 und gehören seit dem 23. Juni 2008 zum Börsenindex SDAX.