Sibler (CSU): FH-Synergien für ChemDelta Bavaria klären

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Vorsitzender des CSU-Arbeitskreises Hochschule im Dialog mit ChemDelta-Vertretern

München, 01.07.2009 (mko) – Die gestern im Bayerischen Landtag eröffnete ChemDelta Bavaria Ausstellung wurde heute als Gesprächsforum für führende Vertreter der Chemiedreiecks-Initiative und des CSU-Landtagsarbeitskreises „Hochschule, Forschung und Kultur“ genützt. Das Thema Bildung und im Besonderen die seit einiger Zeit diskutierten Möglichkeiten von Hochschul-Einrichtungen im Bayerischen Chemiedreieck standen dabei im Fokus des Dialogs.

Der Vorsitzende des Arbeitskreises der Landtags-CSU, MdL Bernd Sibler, sowie der Leiter des Referats „Hochschule, Forschung und Kultur“ der CSU-Fraktion im Landtag, Dr. Guido Klinger, hatten sich zunächst von den ChemDelta-Verantwortlichen - Initiativen-Sprecher Dr. Werner Goll und dem Vorsitzenden des ChemDelta-Lenkungsausschusses Dr. Willi Kleine (Werksleiter Wacker Chemie Burghausen) - und von F. X. Völkl von den Bayerischen Chemieverbänden über die Ausstellungsinhalte informieren lassen. Bernd Sibler zeigte sich mit seinem Eintrag in das „Goldene Buch“ der ChemDelta Bavaria Ausstellung beeindruckt von den umfangreich präsentierten Aspekten der südostbayerischen Chemie- und Wirtschaftsregion: „Die chemische Industrie hat für ganz Bayern höchste Bedeutung!“

In der anschließenden Gesprächsrunde drehte sich alles um das Thema Bildung und Bildungsmöglichkeiten für den aktuellen und künftigen Bedarf der ChemDelta-Standorte: Dr. Hermann Fußstetter (Wacker Chemie), Dr. Johann Foisner (OMV Deutschland), Dr. Manfred Hofinger (AlzChem Trostberg), Markus Koch (InfraServ Gendorf) und Dr. Michael Winhold (Vinnolit) erläuterten dem CSU-MdL die Bedürfnisse der Chemiedreiecks-Unternehmen. Bereits heute spüren die Standorte von ChemDelta Bavaria den fehlenden Nachwuchs bei Fachkräften und Akademikern in den naturwissenschaftlichen Disziplinen. Die Unternehmensvertreter unterstrichen die Notwendigkeit für unterstützende und begleitende Maßnahmen der bayerischen Politik zum Ausbau einer bedarfsgerechten Bildungs-Infrastruktur. Zum seit geraumer Zeit diskutierten Bedarf einer Fachhochschuleinrichtung für das Bayerische Chemiedreieck bemerkte Bernd Sibler, „dass die Überlegungen weiter bestehen und weiter entwickelt werden sollen“. Der tatsächliche Bedarf, auch im Hinblick auf die unterschiedlichen Strukturen und Bedürfnisse der Chemiestandorte Südostbayerns, müsse noch geklärt werden. Ein erster Weg dahin sei der weitere Aufbau und das Halten der Verbindungen zu den näher gelegenen Fachhochschulen in Deggendorf, Rosenheim und Landshut, um gegebenenfalls Synergiemöglichkeiten für die Belange des Bayerischen Chemiedreiecks klären zu können.

Bildtext:

Eintrag in das „Goldene Buch“ der Ausstellung von ChemDelta Bavaria, die bis 17. Juli im Bayerischen Landtag stattfindet: (von links) ChemDelta-Sprecher Dr. Werner Goll, Dr. Johann Froisner (OMV Deutschland), F. X. Völkl (Bayerische Chemieverbände), MdL Bernd Sibler (CSU), Dr. Hermann Fußstetter (Wacker Chemie), Dr. Willi Kleine (Wacker Chemie) und Dr. Manfred Hofinger (AlzChem Trostberg).

Hinweise für die Redaktionen

  • ChemDelta Bavaria ist die privatwirtschaftliche Gemeinschaftsinitiative der Unternehmen im bayerischen Chemiedreieck zu Sicherung und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaftsregion im Einklang mit den Menschen und der Umwelt in Südostbayern.