"Flower-Power"- und "Kohl"-Generation seit 40 bzw. 25 Jahren im Werk

Für eines vergrößerte Darstellung bitte Bilder anklicken.

Jubilarfeier 2008 der InfraServ Gendorf für 32 Dienstjubilare - Meilensteine und "Winterzauber"

Burgkirchen, 27.01.2009 - 1968 und 1983 sind sie in die damalige Hoechst AG eingetreten, jetzt wurden sie für ihre jahrzehntelange Treue von der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat geehrt: Die 32 Dienstjubilare der InfraServ Gendorf (ISG).

Mit einer Feier im Gästehaus, zu der auch die Ehegatten und Partner eingeladen waren, würdigte die ISG ihre treuen Mitarbeiter, die 2008 mit runden Dienstjubiläen aufwarten konnten. ISG-Geschäftsleiter Dr. Bernhard Langhammer und Betriebsratsvorsitzender Erich Ringsgwandl erinnerten an die Meilensteine der Jahre 1968 und 1983, als die heutigen Jubilare als "Jünglinge" und junge Damen ihre Ausbildung im Werk Gendorf der damaligen Hoechst AG begonnen hatten, gerade frisch vom Studium ihre Arbeitsstelle erhalten hatten oder von anderen Unternehmen nach Gendorf gekommen waren.

Mit "Hippie-Look" in der alten Kantine
Mitten in der "Flower-Power"-Phase waren die sieben Mitarbeiter mit 40jährigem Dienstjubiläum eingetreten, einige Burschen mit der damals langen Haar-Mode im Hippie-Look. Der Preis für ein Menü in der "alten Kantine" betrug damals noch 70 Pfennig, im gleichen Jahr wurde mit dem Neubau des heutigen Betriebsrestaurants begonnen. Das Musical "Hair" startete seinen Siegeszug und der 1. FC Nürnberg wurde zum (bisher) letzten Mal in seiner Vereinsgeschichte Deutscher Fußballmeister.

Kurzarbeit und Kanzler Kohl erlebt
1983, zu Zeiten von Werksleiter Dr. Hans Oberrauch, waren die 25 Mitarbeiter mit einem Vierteljahrhundert Dienstjubiläum eingetreten: Auch damals stand die Wirtschaft in einer Rezessionsphase, eine Betriebsvereinbarung zur Kurzarbeit in der damaligen PA Folien wurde gemacht. Kanzler wurde Helmut Kohl und Deutscher Fußballmeister der Hamburger SV.

Dr. Langhammer und Erich Ringsgwandl erinnerten aber auch an die jüngsten Entwicklungen in der ISG, die 1998 ihr zehnjähriges Bestehen feierte, geprägt war von hohen Investitionen und einer stetigen Aufwärtsentwicklung beim Umsatz. Das Effizienzsteigerungsprogramm "Masterplan 2015" habe gerade 2008 wieder zahlreiche Veränderungen des Arbeitsumfelds gebracht, 2009 werde ein schwieriges Jahr, das aber auch dank des Engagements der Jubilare und der ISG-Belegschaft gemeistert werden könne, erklärten der Geschäftsleiter und der Betriebsratsvorsitzende unisono.

"Winterzauber" verblüffte
Perfekt organisiert und betreut von Rita Auberger und Steffi Obermaier vom "Business Center Gastronomie und Services" sowie mit den edlen Tafel- und Getränkegenüssen des Gästehaus-Teams verwöhnt, erlebten die Jubilare einen erinnerungswürdigen Abend. Das Motto der Jubilarfeier - "Winterzauber" - fand im Rahmenprogramm mit zwei Zauberkünstlern aus Mühldorf - Manuela Haven und "Mädschik Michi" - einen amüsanten Höhepunkt: Zunächst wurden Dr. Langhammer und sein Stellvertreter Hubert Koczeba mit Karten-Kunststückchen scherzhaft "gefoppt", anschließend der Betriebsratsvorsitzende Ringsgwandl mit einem Bechertrick á la Uri Geller. Das Publikum zollte den Künstlern und ihren "Opfern" mit Lachsalven und viel Applaus seine Anerkennung.

40jähriges Dienstjubiläum:
Brigitte Hessberger, Roland Wagner, Heinz Dlugosch, Josef Neumaier, Hans Olbort, Gustav Müller, Heribert Anderl.

25jähriges Dienstjubiläum:
Gabriele Szabo, Alois Liebl, Reinhard Schachner, Engelbert Hinterberger, Alfred Werschnik, Karl-Heinz Lammer, Bernhard Plank, Kurt Kochendörfer, Andreas Bauer, Angelika Langgartner, Erwin Hechenberger, Franz-Peter Schneider, Johann Anderl, Johann Zacherl, Christian Heindl, Bernd Diwisch, Christina Reis, Thomas Meilner, Herbert Prost, Klemens Wimbauer, Maria Gschwendtner, Georg Prantl, Heinz-Jürgen Weber, Andreas Hangl.

Bildtexte:

Bild oben (Gruppenfoto):
Die bei der Feier anwesenden Dienstjubilare 2008 der ISG zusammen mit den Verantwortlichen der Geschäftsleitung, des Betriebsrats und den beiden Organisatorinnen.

Bild unten:
Zaubertricks mit einem Becherspiel, bei dem Betriebsratsvorsitzender Erich Ringsgwandl natürlich keine Chance hatte, führte "Mädschik Michi" vor.

Hinweise für die Redaktionen:

InfraServ Gendorf mit Sitz in Burgkirchen/Landkreis Altötting betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Werk GENDORF. InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG versorgt Unternehmen mit Energien und Medien sowie Engineering-Leistungen und technischen Dienstleistungen, übernimmt Entsorgungs-leistungen und stellt Ansiedlungsflächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Von Umwelt-, Schutz- und Sicherheitsleistungen über Angebote aus dem Gesundheitsbereich bis hin zu Kommunikations- und IT-Services reicht das Leistungsspektrum, das durch Logistik-Services sowie Aus- und Weiterbildungsleistungen abgerundet wird. InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG beschäftigte im Jahr 2008 rund 900 Mitarbeiter. Ca. 280 Auszubildende werden im Auftrag von Standortunternehmen und externen Firmen ausgebildet, davon rund 100 direkt bei InfraServ Gendorf. In der IT-Berufsfachschule BIT werden zudem ca. 50 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Im Jahr 2007 erzielte InfraServ Gendorf einen Umsatz von ca. 244 Millionen Euro.
www.infraserv.gendorf.de

Der Industriepark Werk GENDORF, zentral im "Bayerischen Chemiedreieck" gelegen, ist Standort für über 20 Unternehmen aus den Bereichen Basis- und Spezialitäten-Chemie, Kunststoffe, Energieversorgung und Dienstleistungen. Das besonders für chemie- und pharmanahe Industrien attraktive Konzept der Zusammenarbeit zwischen den hier angesiedelten Produktionsunternehmen und Dienstleistungen ist aus einem früheren Hoechst-Standort hervorgegangen und 1998 als erster Industriepark in Bayern mit dem Schwerpunkt Chemieproduktion entstanden.
Rund 4.000 Menschen arbeiten täglich im Industriepark. Im Jahr 2007 erzielten die Standortfirmen im Industriepark Werk GENDORF einen Umsatz von insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro. Das Gelände ist 203 Hektar groß; rund 25 Hektar sind noch frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2007 rund 70 Millionen Euro am Standort.
www.gendorf.de