Deutlich steigende Nachfrage im dritten Quartal

  • Konzernumsatz von EUR 147,6 Mio. Spiegelbild der Stahlproduktion
  • Deutlich steigende Mengen im dritten Quartal
  • Positiver EBITDA von EUR 1,7 Mio.; bereinigtes EBITDA bei EUR 6,8 Mio.
  • Erholung der Stahlkonjunktur macht Hoffnung für 2010

Unterneukirchen (Deutschland), 30. Oktober 2009. Der im deutschen Small Cap-Auswahlindex SDAX notierte SKW Metallurgie Konzerns konnte im dritten Quartal 2009 insbesondere beim Ergebnis einen deutlichen Aufwärtstrend ausweisen. So ist es dem Unternehmen dank der hohen Kostenvariabilität sowie eines aktiven Kostenmanagements trotz des konjunkturbedingten Umsatzrückgangs gelungen, im Neunmonatszeitraum nach Vorlage vorläufiger Zahlen ein positives EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von EUR 1,7 Mio. zu erzielen. Um eine operative Vergleichbarkeit herzustellen, ist hierbei zu berücksichtigen, dass in diesem Ergebnis Belastungen in Höhe von EUR 4,3 Mio. durch Rohstoffvorräte, deren derzeitige Lagerwerte deutlich über den aktuellen Marktpreisen liegen, enthalten sind. Durch die Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich die Umschlagfähigkeit bei SKW Metallurgie signifikant reduziert, so dass Lagerwertveränderungen außergewöhnlich stark ins Gewicht fallen.
Auf Grund der wieder anziehenden Verkäufe sind diese Effekte im dritten Quartal 2009 mit EUR 3,0 Mio. besonders signifikant; SKW Metallurgie geht jedoch davon aus, dass diese Negativeffekte im vierten Quartal letztmalig und in deutlich geringerem Umfang als im Vorquartal anfallen werden.
Ergebnis belastend wirkte sich zudem die Erhöhung der Rückstellungen in Zusammenhang mit dem europäischen Kartellverfahren im Kalziumkarbidsektor um EUR 0,8 Mio. aus. Bereinigt um diese beiden Effekte hätte das vergleichbare EBITDA im Neunmonatszeitraum EUR 6,8 Mio. betragen.

Operativ stellte sich jedoch im dritten Quartal 2009 die erwartete positive Trendumkehr ein. Dies zeigt sich deutlich an der gestiegenen Nachfrage nach den Qualitätsprodukten von SKW Metallurgie, mit denen ein Umsatz von EUR 54,4 Mio. und ein bereinigtes EBITDA von EUR 4,0 Mio. erwirtschaftet wurden.

Beim Konzernumsatz weist der Konzern nach neun Monaten mit erzielten EUR 147,6 Mio. den erwarteten Rückgang um rund 50% gegenüber dem Rekordniveau des Vorjahres aus. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war vor allem der Einbruch der Stahlproduktion um mehr als 40% in den für SKW Metallurgie entscheidenden Absatzregionen Europa und Nordamerika. Technologisch anspruchsvolle Lösungen für die Produktion hochqualitativen Stahls machen über 90% des SKW Metallurgie Konzernumsatzes aus. Innerhalb des Neunmonatszeitraums hat im dritten Quartal, insbesondere im Monat September, die Stahlproduktionsmenge und analog auch die Nachfrage nach den Qualitätsprodukten von SKW Metallurgie deutlich zugenommen.

Der Vorstand geht vor dem Hintergrund dieser steigenden Nachfrage weiterhin davon aus, auch für das Gesamtjahr 2009 ein positives operatives EBITDA ausweisen zu können. Für 2010 ist, unter der Voraussetzung einer sich erholenden Weltkonjunktur, wieder mit signifikant anziehenden Umsätzen und deutlich verbesserten Ergebnissen zu rechnen.
Die Veröffentlichung des kompletten Berichts über das dritte Quartal 2009 ist für den 11. November vorgesehen.

DISCLAIMER

Diese Pressemitteilung enthält Aussagen über künftige Entwicklungen, die auf gegenwärtig verfügbaren Informationen beruhen und mit Risiken und Unsicherheiten verbunden sind, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Zu solchen Risiken und Unsicherheiten zählen beispielsweise unvorhersehbare Änderungen der politischen und ökonomischen Bedingungen, insbesondere im Bereich der Stahl- und Papierproduktion, die Wettbewerbssituation, die Zins- und Währungsentwicklung, technologische Entwicklungen sowie sonstige Risiken und nicht zu erwartende Umstände. Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und ihre Konzerngesellschaften übernehmen keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben.

Über SKW Stahl-Metallurgie Holding AG

SKW Metallurgie ist der Weltmarktführer bei chemischen Zusatzstoffen für die Roheisenentschwefelung sowie bei Fülldrähten für die Sekundärmetallurgie. Die Produkte des Konzerns ermöglichen Stahlproduzenten die effiziente Herstellung hochwertiger Stahlprodukte. Zu den Kunden zählen die weltweit führenden Unternehmen der Stahlbranche. Der SKW Metallurgie Konzern kann auf mehr als 50 Jahre metallurgisches Know-how zurückblicken und ist heute in mehr als 40 Ländern aktiv. Die Gesellschaft ist außerdem ein führender Anbieter von Quab Spezialchemikalien, die vorrangig in der weltweiten Produktion industrieller Stärke für die Papierindustrie eingesetzt werden. Das operative Geschäft der Gesellschaft gliedert sich in die zwei Kernsegmente „Fülldrähte“ sowie „Pulver und Granulate“, ferner in das Segment „Sonstige“. Die Zentrale des SKW Metallurgie Konzerns befindet sich in Deutschland; die Produktionsstandorte liegen in Frankreich, den USA (6), Kanada, Mexiko, Südkorea, der VR China (2) und Indien (2 durch Joint Venture).

Die Aktien der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG notieren seit dem 1. Dezember 2006 im Prime Standard der Wertpapierbörse in Frankfurt/M. (Deutschland) unter der ISIN DE000SKWM013 und gehören seit dem 23. Juni 2008 zum Börsenindex SDAX.